Katzen – Was zu beachten ist

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Kleine, süße Kätzchen – was vor der Anschaffung alles zu beachten ist

Haben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, sich eventuell ein kleines Kätzchen zuzulegen? Träumen sie eventuell sogar schon regelmäßig davon, wie es wohl wäre, solch einen knuffigen Fellball bei sich zu Hause rumtapsen zu haben?

Kauf einer Katze
Was beim Kauf eines Katzenbabys zu beachten ist.

Sind Sie vielleicht sogar schon fest entschlossen, sich eine junge Katze zuzulegen? Wenn ja, dann sollten Sie folgende Dinge auf jeden Fall beachten.

Wie jung darf ein knuffiges Katzenbaby bei der Anschaffung sein?

Bei der Anschaffung eines Kätzchen sollte auf das Alter der Katze geachtet werden. Katzen dürfen auf keinen Fall zu jung von der Mutter weggenommen werden, da es sonst zu Verhaltensstörungen kommen kann. Diese müssen nicht unbedingt extrem sein, dennoch können sie vorhanden sein.

Zwar gibt es kein optimales Alter, um ein Katzenkinder von der Mutter zu trennen, Tierschützer und Experten sagen aber, dass Kätzchen mit etwa zwölf Wochen von der Mutter getrennt werden dürfen, ohne, dass es Komplikationen gibt.

Warum dürfen Katzenkinder neben den eventuellen Verhaltensstörungen nicht zu früh vom Muttertier getrennt werden?

Das junge Katzenbabys nicht zu früh von der Mutter getrennt werden dürfen hat, neben eventuellen Verhaltensstörungen, einen ganz einfachen Grund. Schon von klein auf lernen die Fellbälle das Verhalten von ihrer Mutter. So kriegen sie von ihr zum Beispiel beigebracht das Katzenklo aufzusuchen und sich zu putzen.

Kleine Katzenkinder werden von ihrer Mutter erstmals sozialisiert. Werden sie zu früh von ihrer Mutter getrennt, fehlt ihnen diese Sozialisierung. So kann es beispielsweise vorkommen, dass sie nie wirklich lernen die Katzentoilette aufzusuchen oder sich regelmäßig der Fellpflege hinzugeben.

Was muss bei der Anschaffung einer Katze noch alles besorgt werden?

Haben Sie sich dazu entschlossen, eine kleine Katze ins Haus zu holen, so müssen Sie natürlich eine Katzentoilette und klumpfreies Streu kaufen. Weiterhin müssen spezielle Futter- und Trinknäpfe angeschafft werden. Trocken- und Nassfutter, welches speziell auf Katzen im „Kitten“-Alter zugeschnitten ist, ist ebenfalls ein Muss. Außerdem muss vom ersten Tag an ein Kratzbaum für das Katzenbaby bereit stehen. Dieser sollte mindestens zwei, besser mehr Etagen haben. Spielzeug und das ein oder andere Katzen-Leckerli darf auch nicht fehlen.

Muss in der Wohnung irgendetwas verändert werden?

Ja, in der Wohnung muss garantiert etwas verändert werden. Sie müssen die ganze Wohnung noch vor Ankunft der Katze auf gefährliche Gegenstände untersuchen. Messer gehören in die Schublade und Putzzeug gehört in den Besenschrank.

Auch kleine Dinge, an denen sich neugierige kleine Katzen verschlucken könnten, dürfen nicht offen herumliegen. Weiterhin müssen Sie Sorge dafür tragen, dass sich die kleine Katze in Ihrer Wohnung nicht verletzen kann. Gekippte Fenster sind diesbezüglich ein großes Problem.

Sorgen Sie dafür, dass jedes Fenster mit einem Kippschutz versehen ist und kontrollieren Sie, ob das kleine Lebewesen nicht irgendwie unter beziehungsweise hinter die Schränke kommen kann.

Kleine Katzen verstecken sich am Anfang und maunzen auch nicht. Wenn das Kätzchen also einmal verschwunden ist, werden Sie es, wenn Sie Ihre Wohnung nicht „katzensicher“ gemacht haben, wohl kaum wiederfinden.

Zwei Kätzchen sind immer besser als eins. Immer.

Für Katzen gilt, genau wie für den Menschen, dass sie keine Einzelgänger sind. Die kleinen Vierbeiner jagen in freier Wildbahn zwar alleine, doch wenn sie in einer Wohnung oder einem Haus gehalten werden, sollten sie immer einen zweiten vierbeinigen Begleiter haben.

Stellen Sie sich einmal vor: Sie gehen acht Stunden am Tag arbeiten und brauchen jeweils eine halbe Stunde für den Weg. Die Kinder, insofern vorhanden, sind auch acht Stunden in der Schule und schon früh um sieben Uhr außer Haus.

Ihr Partner beziehungsweise Ihre Partnerin ist ebenfalls berufstätig und geht nach der Arbeit noch etwas einkaufen. Schon wäre die Katze mehr als acht Stunden am Tag alleine. Und das die ganze Woche lang. Katzen können sich zwar eine gewisse Zeit lang mit sich selbst beschäftigen, doch auf die Dauer wird ihnen natürlich irgendwann langeilig. Genau aus diesem Grund braucht jede Katze einen Spielgefährten, mit dem sie sich beschäftigen kann. Alles andere wäre Tierquälerei.

Das liebe Geld

Zum Schluss sei gesagt, dass Katzen teuer sind und Geld kosten. Sie brauchen jeden Tag genug futter, jeden Tag genug Wasser. Sie brauchen regelmäßig frisches Streu und müssen auch hin und wieder mal zum Tierarzt. Eine Katze ist nicht kostenlos und sollte gut versorgt werden können. Alleine für Futter müssen Sie mindestens 20 Euro im Monat einrechnen.

Kaufen Sie also nur dann eine Katze, wenn Sie sie auch wirklich ernähren und unterhalten können. Deutsche Tierheime sind nämlich jetzt schon überfüllt, ohne, dass noch ein armes Tier nach kurzer Zeit wieder sein Heim verliert oder gar auf der gefährlichen Straße landet und dort umkommt.

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