Jeans Hose – Mode für den Alltag

Die Jeans, Erfolgsgeschichte einer Hose

Die Jeans ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Als alltagstaugliche Streetware in Übergröße XXL oder als trendige Designerhose mit Löchern und Nieten, für jede Gelegenheit und jede Vorliebe bietet sie genau das richtige Modell.

Blue Jeans - immer noch modisch
Die Jeans – nicht einfach irgendeine Hose

Doch woher kommt eigentlich die Jeans? Wer hat sie erfunden und warum ist sie noch immer für viele die Hose erster Wahl?

Der Siegeszug eines oberfränkischen Kurzwaren- und Stoffhändlers

1828 beginnt im fränkischen Buttenheim die Geschichte der Jeans mit der Geburt von Levi Strauss. Als Sohn eines armen Hausierers wanderte er 1847 nach Amerika aus, wo er mit seinen Brüdern als Pionier hoffte den amerikanischen Traum zu leben.

Als Kurzwaren- und Stoffhändler folgte auch er, wie viele tausend andere, dem Goldrausch und wurde in San Francisco ansässig. Hier versorgte er die Goldsucher mit allen nötigen Dingen fürs Leben. Dabei sah er, was ein hart arbeitender Goldsucher – Pionier am dringendsten brauchte – robuste, strapazierfähige Kleidung.

Mit der Herstellung einer Hose aus Segeltuch schaffte er den Vorläufer der heutigen Jeans. Die Legende erzählt, dass der erste Goldsucher – Pionier, der seine Hose kaufte, die ganze Nacht durch die Straßen zog und jedem von seiner sensationellen Errungenschaft erzählte.

Ein paar Besonderheiten – und schon war der universelle Allrounder geschaffen

Die ersten Segeltuchhosen hatten noch eine Braune Farbe, doch bald stieg Levi Strauss auf einen weicheren Denim – Baumwoll-Stoff um, der mit Hilfe von Indigo eine blaue Farbe bekam. Da die Nähte durch die Strapazierung der Goldsucher – Pionier, die allerhand Wergzeuge und Material in ihren Taschen transportierten, nicht hielten, wurde nach einer Möglichkeit gesucht, das Material zu verstärken.

Fündig wurde man bei Nieten, welche normalerweise das Geschirr für Pferde verstärkte. Diese Nieten setzte man nun an die Ecken der Hosentaschen und schuf somit den unverwechselbaren Stil der Jeans.

Levi Strauss, der einen guten Riecher hatte, ließ sich diese Herstellungsmethode patentieren und wurde so zum Pionier, zum Vorreiter aller Jeanshersteller und Designer.

Stilrichtungen und kreative Auswüchse der Jeansmode

Anfangs wurden die Hosen noch durch Hosenträger dort gehalten, wo sie hingehörten. 1930 wechselte man zum Gebrauch von Gürteln, mit Hilfe der Gürtelschlaufen. Mittlerweile gibt es sogar die Verwendung von Gummizügen, die gerade XXL Jeans in Übergröße zu einem bequemen Kleidungsstück machen.

Auch hat sich die Farbe der Blue Jeans dem allgemeinen Modegeschmack angepasst. Es gibt sie in Schwarz, Weiß, ausgewaschenem Blau, Grün, Gelb und sogar Rot. Risse, Flicken und Used Look machen jede dieser Hosen zu einem individuellen Modeteil, welches den Charackter des Trägers hervorheben kann.

So gibt es gerade oder weite Jeanshosen, auffällige und stilische oder eher zurückhaltende und elegante Hosen, welche sogar zim Büro zur Anzugsjacke getragen werden können.

Die Jeansmode ist nicht mehr nur Jugendlichen, oder hippen Rockerbräuten vorbehalten. Jeder kann sie tragen und kommt auch nicht daran vorbei. Denn wer etwas auf sich hätl, hat wenigstens eine Jeans im Schrank – besser jedoch mehrere. Denn zum montieren der Winterreifen und die Gartenarbeit ist sie genauso nützlich wie für den Bummel durch die Stadt.

Und das Beste: Jeanshosen in Übergröße XXL müssen nicht an die Hosen der Goldgräber Pioniere erinnern. Schickes Design und angenehme Details machen auch eine Jeanshose in Übergröße XXL zu einem wunderbaren täglichen Begleiter.

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