Intimpiercing für Frauen – Erotik

Intimpiercing bei Frauen – Bezeichnungen und Arten

Viele Frauen lassen sich mittlerweile ein Piercing stechen, es ist seit langem keine reine Männersache mehr. Bei Frauen hat sich aber ein Piercing besonders durchgesetzt. Es sitzt an einer Stelle, die nicht jeder sehen kann und auch nicht viele zu Gesicht bekommen. Die Rede ist vom Intimpiercing.

Intimpiercing für Frauen
Intimpiercing für Frauen

Hier wird nun aufgeklärt, welche Arten es gibt und was man so erwarten kann. Insgesamt gibt es sechs unterschiedliche Arten von Intimpiercings.

Das Christina-Piercing hat eine Heilungszeit von 6-8 Wochen. Hier wird meistens Schmuck aus Plastik verwendet, da durch die Kleidung und durch verschiedene Sexstellungen, Druck auf das Piercing ausgeübt werden kann. Der Schmerz beim Stechen ist nicht sehr groß. Außerdem kann es zu einer schlechten Heilung kommen und es kann Schmerzen beim Geschlechtsverkehr hervorrufen.

Beim vertikalen Klitorisvorhautpiercing gibt es eine Heilungszeit von 4-6 Wochen, der Schmuck besteht aus einem Stab. Das horizontale Klitorisvorhautpiercing hat eine längere Heilungszeit, von bis zu 8 Wochen. Der typische Schmuck ist der Ring. Es kann durch das Verdrehen des Piercings zu einer schlechten Heilung kommen. Eine Frau muss sich bewusst sein das es hierbei zur Verletzung der Klitoris kommen kann.

Das Klitoris-Piercing ist beim Stechen, mit dass Schmerzhafteste, es benötigt eine Heilungszeit von 4-8 Wochen. Beim Schmuck hat die Frau die Wahl zwischen einem Ring oder einem Stab. Das Lustempfinden kann gesteigert werden. Es kann aber auch zu starken Blutungen und Narben kommen. Zudem kann es mehrere Wochen zu einem anhaltenden Schmerz kommen. Was viele nicht wissen ist, dass nur wenige Frauen ein echtes Klitoris-Piercing tragen.

Sollte sich die Frau für das Schamlippenpiercing der Äußeren Schamlippen entscheiden, muss sie mit einer Heilungszeit von 3-4 Monaten rechnen. Danach kann ein Ring oder ein Stab als Schmuck verwendet werden. Das Gleiche, gilt für das Piercing der inneren Schamlippen. Bei dieser Art des Piercings kann es mehrere Wochen zu Blutungen kommen. Außerdem besteht vor allem bei dem Piercing für die Inneren Schamlippen das Risiko, dass man sich dieses aufreißt. Ansonsten besteht auch hier die Gefahr der Infektion.

Das Fourchette-Piercing hat wie die meisten eine Heilungszeit von 6-8 Wochen, der typische Schmuck ist der Stab. Hier sollte man unbedingt zu einem Fachmann mit Erfahrung gehen, da dieses Piercing fast in der Scheide steckt. Hier benötigt es vor allem Geschick des Fachmanns. Beim Stechen kann es zu Verschmutzungen und Infektionen kommen. Dieses Piercing wird meistens Vertikal gestochen.

Egal wo man sich das Piercing stechen lässt, man muss mit Komplikationen, wie Blutungen, Narben, Allergien, Ausreißen des Piercings rechnen.

Schnelle Tipps: mittlerweile haben sich mehr als 2 Millionen Menschen ein Piercing stechen lassen. Das Intimpiercing wird dabei, vor allem bei jungen Frauen immer beliebter. Bevor man sich für ein Piercing dieser Art entscheidet, sollte man sich die Risiken bewusst werden lassen.

Ganz wichtig ist es außerdem, den Piercer gut zu kennen und Vertrauen zu ihm zu haben. Stellen Sie Fragen zum Piercer: Wo hat er gelernt? Wie viel Piercings dieser Art hat er gestochen? Schauen Sie sich das Studio genau an! Wenn diese Dinge alle geklärt sind, dann viel Spaß mit dem neuen Schmuck.

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