Impfmüdigkeit ist gefährlich

Mumps war früher eher unter dem Namen Ziegenpeter bekannt. Dahinter verbirgt sich eine Virusinfektion, die Speicheldrüsen, aber auch andere Organe befallen kann.

Impfmüdigkeit öffnet scheinbar harmlosen Krankheiten wie Mumps Tür und Tor

Impfmüdigkeit in Deutschland
Impfmüdigkeit öffnet Krankheiten Tür und Tor

Je älter man ist, desto schwerwiegender verläuft die Krankheit meist – denn obwohl Mumps als klassische Kinderkrankheit gilt, können sich auch Erwachsene anstecken. Wer einmal Mumps hatte, ist ein Leben lang immun dagegen.

Normalerweise verursacht diese Erkrankung keine Probleme, und doch zeigten sich in der Vergangenheit ein paar unangenehme, teils lebensbedrohliche Komplikationen, die eine Impfung notwendig erscheinen ließen. Heute wird gegen Mumps in der Regel mit der Mumps-Masern-Röteln-Impfung bei Kindern ab einem Jahr vorgebeugt; eine Auffrischung der Impfung erfolgt meist ein Jahr danach. So ging die Erkrankung zunächst drastisch zurück.

Allerdings ist in Deutschland seit längerer Zeit eine gewisse Impfmüdigkeit festzustellen, und so kommt es wie bei den Masern immer wieder zu einem erneuten Aufflackern dieser Kinderkrankheit.

Komplikationen bei Mumps

Neben dem typischen Aussehen, das umgangssprachlich unschön auch als Mumpsbacke bezeichnet wird und durch das Anschwellen der Ohrspeicheldrüsen bedingt ist, kommt es neben den dafür typischen Beschwerden wie Fieber und Schmerzen auch oftmals zu Komplikationen.

Hirnhautentzündungen und Hodenentzündungen, Letztere kann zu Unfruchtbarkeit führen, sind nur zwei davon. Auch andere Drüsen wie Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse etc. können durch Mumps in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein großes Problem stellt auch die Innenohrschwerhörigkeit, die bis zur Ertaubung gehen kann, dar.

Mumps ist seit März 2013 übrigens eine meldepflichtige Erkrankung! Vorbeugen kann man Mumps nur mit der Impfung! Weiterführende Informationen zur Diskussion über Vorteile und Gefahren von Impfungen finden Sie hier.

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