Luftfeuchtigkeit Wohnung – Haushaltstipps

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Während der Erkältungs- und Grippezeit sind Babys und Kleinkinder besonders anfällig und müssen stärker als Erwachsene geschützt werden. Eine gute Luftfeuchtigkeit hilft, Infektionskrankheiten vorzubeugen. Da profitieren nicht nur die Kleinen, sondern auch die Eltern von.

Gesunde Luftfeuchtigkeit schützt vor Erkältungen

Optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung
Optimale Luftfeuchtigkeit in Wohnung und Kinderzimmer

Gerade Kindergartenkinder erwischt es in der kalten Jahreszeit am häufigsten. In der Kita tummeln sich Viren, Bakterien und Keime und übertragen sich schnell von einem Kind auf das andere.

Nach einer überstandenen Virusinfektion ist das Immunsystem noch geschwächt, schnell schließt sich die nächste Virusinfektion an und Husten, Halsweh, Schnupfen und Fieber beginnen von Neuem.

Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und so können sich Krankheitserreger schnell wieder einnisten. Um dies zu verhindern, hilft eine gute Luftfeuchtigkeit. Die optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung liegt bei 40% – 65%.

Wärme begünstigt Krankheiten

Natürlich soll das Kinderzimmer kuschelig warm sein, damit Kinder nicht frieren. Der kleine Körper kühlt schneller aus und friert somit schneller als der Körper von Erwachsenen. Wenn die Heizung allerdings auf Hochtouren läuft und die Luftfeuchtigkeit sinkt, wird das kindliche Immunsystem anfälliger für Keime und somit erklärt sich, warum viele Kinder im Winter immer wieder krank werden.

Trocknen die Schleimhäute durch die warme Heizungsluft aus, ist dies ein Freifahrtschein für Bakterien und Viren sich auf den empfindlichen Häuten von Nase, Mund- und Rachenraum anzusiedeln. Auch Magen-Darm-Grippen kommen im Winter häufiger vor, weil die Erreger das geschwächte Immunsystem des Kindes nutzen, um sich im Verdauungstrakt anzusiedeln. Ein Luftbefeuchter kann hier als sinnvoller Schutz gegen trockene Heizungsluft eingesetzt werden.

Luftbefeuchter oder Wasserschüssel auf der Heizung

Manchmal reicht es schon, eine Wasserschüssel auf jede Heizung zu stellen. Das Wasser verdampft und befeuchtet die Luft. Leider zeigt diese Methode nicht an, wie hoch die Luftfeuchtigkeit des Raumes ist.

Somit haben einige Firmen Luftbefeuchter entwickelt, die einige Stunden für gute Raumluft sorgen und einfach in der Handhabung sind. Beispielsweise hält der Wick Mini Ultraschall Luftbefeuchter 8 Stunden und ist somit auch für die Nacht gut geeignet.

Da nachts die Heizung im Kinderzimmer nicht allzu hoch aufgedreht sein sollte, hilft hier die Wasserschüssel auf dem Heizkörper nicht weiter. Ein weiterer Vorteil von elektrischen Luftbefeuchtern ist, sie schalten sich von selbst ab und sorgen somit immer für das richtige Raumklima.

Das Tolle an Luftbefeuchtern ist außerdem, sie können mit ätherischen Ölen aufbereitet werden und sorgen somit für freie Atemwege, falls die Infektion doch einmal zuschlägt. Denn Raumbefeuchtungssystem sind natürlich kein Garant für ein intaktes Immunsystem.

Wichtig: Luftbefeuchter lösen nicht die tägliche Lüftung des Kinderzimmers durch Öffnen von Fenster und Tür ab.

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