Roter von Rio – Fische für’s Aquarium

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Roter von Rio (Hyphessobrycon flammeus)

Wie der Name es schon besagt, stammt diese Fischart aus Brasilien aus der Umgebung von Rio de Janeiro. Der Körper dieser Fische weist eine längliche Rautenform auf. Beim Weibchen ist der Körper etwas höher und an der Seite erscheint er stark zusammengedrückt.

Hyphessobrycon anisitsi tropical
Hyphessobrycon anisitsi tropical

Der Rote von Rio kann eine Körperlänge bis 4 cm erreichen. Die Augen sind groß mit einer gelblichen Iris und der Mund ist endständig.

In der Nähe des Schwanzstiels sitzt immer eine kleine Fettflosse. Die mittleren und hinteren Körperpartien sind Rot gefärbt und durch zwei schwärzliche Streifen gleich hinter dem Kiemendeckel durchbrochen. Alle Flossen, mit Ausnahme der Schwanzflosse, sind rot. Die verhältnismäßige Afterflosse und die Bauchflossen des Männchens sind schwarz gesäumt.

Nahrung: Die Fische nehmen jede Art von Futter an. Allerdings sollte die Kost variiert werden, indem auch Lebendfutter verabreicht wird.

Verhalten: Diese Fische sind sehr friedliche Schwarmfische. Sie können mit zahlreichen anderen Arten mit ähnlichem Temperament vergesellschaftet werden. Dabei können Männchen einander drohen, indem sie die Flossen spreizen. Allerdings kommt es bei solchen Ritualen nie zu Kämpfen.

Die Vergesellschaftung ihrer Artgenossen ist bei dieser Spezies unbedingt notwendig, denn allein gehaltene Fische sterben schnell.

Fortpflanzung: Die Fortpflanzung im Aquarium kann einige Probleme mit sich bringen. Eine Vermehrung kann man versuchen, indem man die Paare in geeignete Becken mit einer üppigen Vegetation isoliert.

Haltung: Die Haltung im Aquarium ist recht einfach, daher ist der Rote von Rio auch für Anfänger bestens geeignet. Die Spezies fühlt sich auch in kleinen Becken wohl. Allerdings müssen diese dann mit einer üppigen Vegetation versehen und dazwischen weite Räume zum Schwimmen vorhanden sein.

Eine Wassertemperatur zwischen 21 und 25 °C ist ideal. Der pH-Wert muss 6 bis 6,5 betragen und die Härte zwischen 5 und 10 °dGH liegen.

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