Schwimmblattpflanzen – Teichpflanzen – Froschbiss

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Aussehen: Die rosettenförmigen Pflanzen bilden Ausläufer und an diesen entstehen dann wiederum weitere Tochterrosetten. Die Wurzeln sind fein behaart und können eine Länge über 40 cm erreichen.

Froschbiss – Hydrocharis morsus-ranae

Froschbiss – Hydrocharis morsus-ranae
Frogbit (Hydrocharis morsus-ranae)

Sie dienen zur Ernährung aus dem Wasser. Im Herbst bildet der Froschbiss gerstengroße Überwinterungsknospen. Diese sinken dann nach dem Absterben der Pflanzen zu Boden. Erst im Frühjahr, mit der Erwärmung des Wassers steigen die Knospen wieder an die Oberfläche und bilden dort neue Pflanzen. Allerdings können sie nur aufsteigen, wenn der Teichboden möglichst frei von Bodenpflanzen ist.

Die seerosenartigen runden Blätter können einen Durchmesser von 4 cm haben. Sie stehen an Blattstielen in einer Rosette um die gestauchte Sprossachse herum. Die kleinen weißen Blüten erscheinen in den Monaten Juli bis August. Sie bestehen aus drei ungefähr 1,5 mm großen Blütenblättern. Sie können dabei einzeln oder auch bis zu dritt kurz gestielt über der Mittelachse stehen.

Verwendung: Der Froschbiss ist frei schwimmend. Er verankert sich gern in Ufernähe mit seinen Wurzeln im Boden. In freier Natur trifft man diese Pflanzen oft in Gesellschaft von der Teichsimse oder Schilf an. Froschbiss gedeiht sowohl in der Sonne und auch noch im Schatten. Er braucht im Gartenteich unbedingt kalkarmes Wasser. Daneben ist aber auch eine Kultur im Wasserbecken möglich.

Die Pflanzen sind winterhart. Zur Überwinterung bildet der Froschbiss im Herbst die bereits genannten gerstengroßen Überwinterungsknospen.

Junge Pflanzen werden häufig von Schlammschnecken angefressen. Sollte der Bestand einmal wuchern, dann kann ein Teil der Pflanzen recht leicht abgefischt werden.

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