Verbrennungen Hund und Katze

Erste Hilfe für Hunde und Katzen bei Verbrennungen

Verbrennungen entstehen am häufigsten durch Verbrühen mit heißem Wasser, durch Berührung heißer Oberflächen wie Öfen, Ofenrohre oder Heizplatten. Daneben treten aber auch bei Stromschlägen Verbrennungen auf.

Die wichtigste Sofortmaßnahme besteht hier in einer intensiven Kühlung der verbrannten Stellen. Diese werden 20 Minuten lang mit kaltem Wasser gespült.

Danach legt man für eine längere Zeit, über mehrere Stunden, einen Eisbeutel auf. Dadurch kann der Grad der Verbrennung deutlich gelindert werden.

Bei Verbrennungen 3. Grades (offene Hautwunden mit angesengtem Fleisch) ist die Wunde dann nach intensiver Kühlung mit möglichst sauberen Wasser auszuspülen. Danach wird sie mit sterilen Mullbinden oder einem sauberen Tuch abgedeckt.

Es dürfen keine Brandsalben o.ä. aufgetragen werden.

Wichtig ist auch, dass man unbedingt das Tier beobachtet, um eventuell Schocksymptome zu erkennen. Diese können allerdings auch erst nach Tagen auftreten.

Das Tier muss unbedingt zur Weiterbehandlung dem Tierarzt vorgestellt werden.

Selbst relativ kleine Verbrennungen können lebensbedrohliche Folgen haben, wenn durch den Flüssigkeitsverlust und die Entzündungsreaktion der Haut ein Schock ausgelöst wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.