Geburtsschwierigkeiten Hund und Katze

Erste Hilfe für Hunde und Katzen bei Geburtsschwierigkeiten

Bei erstgebärenden Tieren kann es leicht zu einem verzögerten Geburtsablauf kommen. Wichtig ist hier, dass bei Verzögerungen und auch anderen Auffälligkeiten immer sofort der Tierarzt angerufen und dort nach Rat gefragt wird.

Das gilt auch, wenn trotz Geburtstermin keinerlei Anzeichen für Wehen bestehen. Wenn das Tier bei gutem Allgemeinbefinden ist, kann bis zum 70. Tag der Trächtigkeit gewartet werden.

Falls das Tier übelriechendes, dunkelgrünes Sekret aus der Scheide absondert oder die Körpertemperatur ansteigt, ist das ein Hinweis auf abgestorbene Welpen, bzw. eine Infektion der Geburtswege.

Bei Hündinnen wird eine Körpertemperatur über 39 °C und bei Katzen über 39,3 °C kritisch. In solchen Fällen sollte das betreffende Tier baldmöglichst beim Tierarzt vorgestellt werden, ebenso, aber auch wenn sich die Mutter während der Geburt auffällig verhält, nach der Geburt schwach ist, nicht frisst oder auch die Welpen vernachlässigt.

Sollten während der Wehen größere Mengen an hellrotem Blut austreten, kann vermutlich eine Verletzung der Geburtswege vorliegen, auch hier muss das Tier dann schnellstens zu einem Tierarzt gebracht werden.

Das gilt auch, wenn um den Geburtstermin Zitterkrämpfe einsetzen. Dazu kann es leicht kommen, wenn zu wenig Kalzium für die Milchproduktion zur Verfügung steht.

Die Krämpfe müssen dann durch Kalziuminfusionen beim Tierarzt behandelt werden. Wichtig ist daher, bereits während der Trächtigkeit die Versorgung mit Kalzium zu optimieren.

Daher sollte man trächtige und auch säugende Tieren unbedingt mit einer speziellen Nahrung, die genau auf den erhöhten Energie – und Nährstoffbedarf in dieser Lebensphase abgestimmt ist, füttern.

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