Ertrinken Hund und Katze

Erste Hilfe für Hunde und Katzen bei Gefahr von Ertrinken

Hunde und in Maßen auch Katzen können schwimmen und sich retten, wenn sie ins Wasser fallen. Gefährlich wird es erst dann, wenn das Ufer zu steil ist wie beispielsweise ein Fass, ein Kanal oder auch ein Swimmingpool oder wenn die Tiere im Winter ins Eis einbrechen.

Das Tier muss gerettet werden, aber man sollte sich dabei nicht selber gefährden. Anschließend muss es warm eingewickelt werden.

Wenn es bereits das Bewusstsein verloren hat, entfernt man zunächst das Wasser aus den Lungen, indem das Tier an den Hinterbeinen festgehalten und dann vorsichtig kopfüber hin und her geschwungen wird.

Bei größeren Hunden ist oft nur möglich, den Körper schräg anzuheben. Anschließend wird dann mit der Wiederbelebung begonnen.

Dazu wird das Maul geöffnet und die Zunge nach vorn gezogen. Die Atemwege müssen frei sein. Man schließt dann die Schnauze des Tieres und streckt den Hals.

Nun kann der Vierbeiner durch seine Nase alle drei Sekunden beatmet werden. Man muss dabei darauf achten, dass sich der Brustkorb hebt, aber dabei nicht zu sehr vorwölbt.

Anschließend wird der Herzschlag an der seitlichen Brustwand und der Puls an der Innenseite des Oberschenkels geprüft.

Bei einem Herzstillstand muss eine externe Herzmassage erfolgen. Dazu wird die linke Hand flach auf den Brustkorb des Tieres in Höhe des Ellenbogens gelegt. Mit der rechten Hand wird dann in schneller Folge fünf- bis zehnmal auf die Linke gepresst.

Das Tier wird dann ein-bis zweimal beatmet, bevor man den Herzschlag kontrolliert. Bei Katzen und kleineren Tieren erfolgt die Massage mit zwei Fingern.

Auf jeden Fall muss unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden, da eine Schockgefahr besteht und auch Spätfolgen auftreten können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.