Hunde – Pflege im Winter

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Hundepflege im Winter: auch im Winter will Hasso draußen sein

Viele Hundefreunde begehen in den rauen Wintermonaten bei der Haltung ihrer Lieblinge unbewusst oft große Fehler. In übertriebener Fürsorge werden die Tiere verweichlicht, obwohl der Haushund von seinen Wolfsahnen her über die wichtigsten Abwehrmittel gegen Kälte, Nässe, Eis und Schnee verfügt.

Hundepflege im Winter
Tipps zur Hundepflege im Winter

Als Warmblüter besitzt er unabhängig von den Außentemperaturen eine ziemlich konstante Körpertemperatur.

Das Vermögen, sich den äußeren Wärmeregulatoren anzupassen, wird jedoch bei den Tieren, die in gleichmäßig warm gehaltenen Räumen leben, vermindert, bei den im Freien oder viel an frischer Luft gehaltenen dagegen verstärkt.

Dabei spielen die Luft- und Hautfeuchtigkeit insofern eine zusätzliche Rolle, als bei feuchtkaltem Wetter mehr Wärme abgestrahlt wird als bei trockener Kälte.

Die Natur hat dem Hund als wichtigsten Schutz gegen die Kälte das Haarkleid gegeben. Aus dem dünneren, leichteren Sommerfell ist der Winterpelz mit widerstandsfähigeren Grannenhaaren und einer dichteren, weicheren Unterwolle entstanden, Zwischen den Haaren bilden die wärmebindenden Luftpolster einen Schutz, der, grob gesagt, der Wirkung eines Doppelfensters ähnelt.

Dieses natürliche Winterhaarkleid gilt es zu erhalten. Für die Dauer der Wintermonate sollte man zunächst darauf verzichten, den Hund zu baden. Es gibt gute Trockenpuder, mit denen fast der gleiche Erfolg erzielt wird wie mit einem warmen Wasserbad.

Gegen Ungeziefer helfen die bekannten Mittel, die ebenfalls in das Haarkleid eingestreut oder eingerieben werden. Erkältungen können die Folge von Trimmen oder Scheren sein! Es gibt Schurarten, bei denen die Rückenlinie und vor allem die Nierenpartie so kurz geschoren werden, dass der natürliche Schutz durch das Fell entfällt.

Selbst das eleganteste Mäntelchen ist kein Fellersatz! Am besten lässt man den Hund zum letzten Mal im Oktober trimmen und wartet mit der nächsten Verschönerungsaktion bis zum März.

Wo Auftausalze gestreut worden sind, sollte man dem Hund nach der Rückkehr vom Spaziergang die Pfoten mit warmem Wasser abwaschen und notfalls die Ballen mit einem Öl einreiben. Auch sollte die Pfotenbehaarung im Winter nicht geschnitten werden. Wer all diese Pflegevorschriften beachtet, bringt seinen vierbeinigen Freund wohlbehalten und munter über den Winter.

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