Herzversagen Hund und Katze

Erste Hilfe für Hunde und Katzenbei Herzversagen

Bei älteren Tieren mit bestehender Herzerkrankung kann eine starke Belastung wie Bewegung, Hitze oder auch Aufregung zum plötzlichen Herzversagen führen.

Aber auch starke Flüssigkeitsverluste, beispielsweise durch Blutungen, hochgradigen Durchfall, Erbrechen oder Verbrennungen, können über den Schock zum Herzversagen führen.

Das Gehirn nimmt Schaden, wenn es länger als drei Minuten ohne Sauerstoffversorgung ist, daher ist bei einem Herzversagen höchste Eile geboten.

Es müssen erste Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden. Dazu legt man ein gefaltetes Handtuch unter den Brustkorb des betroffenen Tieres und legt dann die linke Hand flach auf den Brustkorb etwa in Höhe des Ellenbogens.

Mit der rechten Hand presst man dann in einer schnellen Folge fünf- bis zehnmal auf die Linke, um das Herz anzuregen. Anschließend beatmet man das Tier ein- bis zweimal, bis der Herzschlag kontrolliert wird.

Mitunter muss eine erneute Herzmassage erfolgen.

Schnellstmöglich sollte dann ein Tierarzt aufgesucht werden. Bei einem Flüssigkeitsdefizit kann nur eine sofortige Notfallversorgung mit Infusionen das Tier retten.

Liegt ein Herzschaden oder auch eine andere schwere Grunderkrankung wie beispielsweise Tumore vor, sind in der Regel trotz einer Wiederbelebung die Überlebenschancen oft gering.

Vorbeugend kann man regelmäßig das Herz des Tieres untersuchen lassen und vor allem Übergewicht vermeiden. Eine Gewichtsreduzierung kann durch Fütterung einer geeigneten, energiereduzierten Nahrung erfolgen.

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