Brusttrauma Hund und Katze

Erste Hilfe für Hunde und Katzen bei Brusttrauma und Lungenriss

Besonders nach Unfällen kann ein Aufprall mit der Brust zu Lungenrissen mit Luftauspressung aus der Lunge in den freien Brustraum, einem Pneumothorax, führen.

Eine Lungenkontusion (Lungenquetschung oder -prellung) sind die häufigsten Unfallfolgen. Da sie sich oft erst bis zu 24 Stunden nach dem Brusttrauma zeigt, sollte man unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Die ersten Anzeichen äußern sich darin, dass der Patient pumpend atmet, bei zusätzlichen Lungenblutungen hat er blasse Schleimhäute und durch die mangelnde Sauerstoffversorgung auch bläulich rote Lefzen. Bei Brustwandverletzungen hört man pfeifende Geräusche bei jedem Atemzug.

Eine offene Brustwand ist einer der dringendsten Notfälle, da das Tier zu ersticken droht.

Wichtig ist, dass die Stelle abgedeckt wird und man diese dann anschließend noch mit Tüchern oder Mullbinden fixiert. Der Vierbeiner muss schnellstens einem Tierarzt vorgestellt werden.

Durch Röntgenbilder wird dann das gesamte Ausmaß eines Pneumothorax sichtbar. Brustwandverletzungen werden unter Beatmungsnarkose, bei der die Lunge wieder aufgeblasen wird, versorgt.

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