Tannenwedel

Tannenwedel – Hippuris vulgaris

Aussehen: Tannenwedel sind in der Natur hauptsächlich an Gräben und Seeufern weitverbreitet. Die Triebe sind dunkelgrün und beblättert. Sie ragen senkrecht aus dem Wasser heraus. Die Blätter sind steif und nadelartig. Sie können 2 cm lang und 2 mm breit sein. Meist stehen sechs Stück in dicht übereinander angeordneten Quirlen um einen runden Stängel zusammen.

Ab einer Wassertiefe von 10 cm bildet die Pflanze weiche Unterwasserblätter. Diese sind flach und 3 mm breit und bis zu 3 cm lang. Es erscheint in den Monaten Mai bis August über der Wasseroberfläche eine eher unscheinbare Blüte.

Tannenwedel erreichen eine Höhe zwischen 30 bis 50 cm.

Verwendung: Aus einem kriechenden Rhizom treiben die beblätterten Triebe aus. Sie können größere und lockere Bestände bilden. Tannenwedel benötigen eine Wassertiefe zwischen 10 und 40 cm. Bei einer Wassertiefe ab 40 cm bildet die Pflanze allerdings keine Überwassertriebe mehr aus, sondern nur noch Formen mit langen, gewellten Blättern. Die Tannenwedel sollten einen freien Stand im Teich haben. Dort können sie sich ungehindert ausbreiten. Bei einem Standort am Uferbereich entwickeln sich dichte und reizvolle Bestände.

Tannenwedel lieben einen nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Sie können eine Höhe zwischen 30 und 50 cm erreichen. In kleinen Teichanlagen ist eine Pflanzung in Kübeln empfehlenswert.

Eine Vermehrung erfolgt durch Wurzelausläufer. Mitunter können die Bestände von einer Made befallen werden. Hier hilft dann nur noch das Entfernen des Krautes durch einen Rückschnitt bis zur Wasseroberfläche. Die Pflanzen sind winterhart.

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