Sonnenbraut – Gartenblumen

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Sonnenbraut – Helenium-Hybriden (syn. Helenium hybridum hort.)

Allgemeines: Die Pflanze gehört zu den Korbblütengewächsen (Compositae). Die Herkunft der Elternpflanzen von Helenium-Hybriden ist etwas unklar, die meisten stammen aber wahrscheinlich von Helenium autumnale L. ab, das vom südlichen und mittleren Nordamerika bis Kanada in feuchten Niederungen vorkommt.

Sonnenbraut - Helenium
Sonnenbraut – Helenium

Bei der Staude Helenium autumnale L., von der die unter Helenium-Hybriden zusammengefassten Sorten wahrscheinlich abstammen, sind die wechselständigen, ungestielten Blätter meist lanzettlich. Die Blütenköpfe stehen einzeln oder in der Regel in lockerer Trugdolde zusammen. Die Scheibenblüten sind gelb oder braun mit gewölbter Mitte, die Strahlenblüten haben eine ähnliche Farbe. Die Hybriden werden je nach Sorte 70 bis 180 cm hoch.

Blütezeit: Je nach Sorte von Juli bis September

Kulturansprüche: Helenium-Hybriden wachsen am besten in normal feuchtem, lehmigem Humusboden und vertragen keine allzu langen Trockenzeiten. Man pflanzt sie in sonnigen Lagen an. Sie gedeihen aber auch noch im Halbschatten gut.

Die Sonnenbraut eignet sich besonders für bunte Staudenbeete zusammen mit blaublühenden Arten, wie unter anderem Rittersporn. Es sind sehr gute Schnittblumen, die sich 1 bis 2 Wochen in der Vase halten. Ein Winterschutz ist nur bei sehr strenger Kälte notwendig.

Vermehrt werden können die Hybriden durch Teilung der Wurzelstöcke, vom Gärtner auch durch Stecklinge sowie durch Aussaat nicht sortenechten Saatgutes im Frühjahr. Da die unteren Blätter schnell gelb werden, sollten die ersten sich entwickelnden Stängel abgeschnitten werden. Dann blühen die Pflanzen zwar später, werden aber buschiger.

Auch nach der Blüte sind die Stängel sofort abzuschneiden, damit sich die neue Grundrosette bilden kann.

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