Buchautoren – Heinz Günther Konsalik

Heinz Günther Konsalik – Lebenslauf und Bücher

Mit ca. 160 veröffentlichten Romanen gehört der am 2. Oktober 1999 verstorbene, deutsche Schriftsteller Heinz Günther Konsalik zu den kommerziell erfolgreichsten Schriftstellern der Neuzeit.

Bücher von Heinz Günther Konsalik
Bücher & Lebenslauf von Heinz Günther Konsalik

Vor allem seine Arzt- und Liebesromane, aber auch seine Kriegsromane erfreuen eine große Leserschaft, die bisher mehr als 80 Millionen seiner Bücher gekauft hat.

Ein bewegtes Leben

Heinz Günther Konsalik wurde am 28. Mai 1921 in Köln geboren und verfasste bereits mit zehn Jahren seinen ersten Wildwestroman. Mit 16 Jahren schrieb er für die Kölner Zeitungen Feuilletons und studierte dann zunächst Medizin, bevor er zu Theaterwissenschaften und Germanistik wechselte.

Im Zweiten Weltkrieg war er als Kriegsberichterstatter für die Gestapo tätig und wurde in Russland verwundet. Nach Kriegsende zog er nach Attendorn und arbeitete als Verlagslektor und Redakteur und wurde 1951 freier Schriftsteller. Bis 1991 lebte er mit seiner Frau zusammen in Bad Honnef, die letzten sieben Jahre seines Lebens verbrachte er getrennt von seiner Frau in Salzburg, wo noch im Mai 1999 sein letzter Roman mit dem Titel „Der Hypnosearzt“ erschien.

Romane und Verfilmungen von Heinz Günther Konsalik

Bereits der 1959 erschienene Roman „Der Arzt von Stalingrad“ brachte Heinz Günther Konsalik an die Spitze der Verkaufslisten und wurde schon zwei Jahre später mit Mario Adorf verfilmt.

Neben Schicksalsromanen wie „Morgen ist auch noch ein Tag“ und „Die Sterne sollen weiterleuchten“, die 1953 und 1954 erschienen, hat Konsalik auch abenteuerliche Kriminalromane wie „Der Mann ohne Namen“ und „Der Mann, der sein Leben vergaß“ veröffentlicht.

Seine lebendigen Figuren, die von menschlichen Ängste und Sehnsüchten getrieben werden, begeistern seine Leser in verschiedenen Altersstufen. In den 1950er und 1960er Jahren wurden noch weitere Romane aus der Feder des erfolgreichen Schriftstellers verfilmt, unter anderen auch der Roman „Eine Sünde zuviel“, der unter seinem Pseudonym Jens Bekker veröffentlicht worden war.

Neben Romanen schrieb Konsalik auch einige Drehbücher, darunter „Der Geheimnisträger“ von 1975. Der schwedische Autor Mikael Niemi nahm sich in seinem Roman „Populärmusik aus Vitulla“ die Person Heinz Günther Konsalik als Vorbild für seine Hauptfigur.

Weitere Informationen zum Lebenslauf von Heinz Güther Kosalik und seinen Werken finden Sie auf http://www.konsalik.de/

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