Schlaflosigkeit – Hausmittel die helfen

Welche Hausmittel helfen bei Schlaflosigkeit?

Heiße Milch mit Honig empfahl die Großmutter früher vor dem Zubettgehen, um gut einzuschlafen. Dieses alte Hausmittel (auch gegen Halsschmerzen) wirkt immer noch gegen Schlaflosigkeit. Milch mit Honig beruhigt, und es ist eine gute Einschlafhilfe.

Was hilft gegen Schlaflosigkeit
Hausmittel gegen Schlaflosigkeit

Allein schon das Ritual, vor dem Schlafen eine Tasse heiße Milch mit Honig zu trinken, beruhigt und ist ein gutes Ritual, mit dem man auf ganz angenehme Art und Weise
Schlaf verbinden kann.

Klosterfrau Melissengeist empfahlen Generationen von Omas ihren Kindern und Enkeln – entweder ein paar Tropfen an die Stirnseiten verrieben oder gar einige Tropfen auf ein Stück Zucker geträufelt und dann im Mund auf der Zunge zergehen lassen. Das waren Omas Hausmittel gegen Schlaflosigkeit, Zahn- und Kopfschmerzen sowie gegen Vieles mehr, die auch heute noch ihre Wirkung haben, und wenn man nur daran glaubt.

Schlaftees unterstützen das Einschlafen. Es gibt bestimmte Teemischungen, die Johanniskraut, Melisse, Hopfen oder Baldrian und andere Kräuter enthalten. Was in Dragees und Tropfen hilft, muss auch als Tee gut sein. Solche Tees unterstützen auf jeden Fall den Schlaf.

Blaue Tapete kühlt den Raum. Die Farbe blau steht für Wasser und Kälte. Es ist zweckmäßig, das Schlafzimmer in einen leicht bläulichen Ton zu halten oder zumindest die Vorhänge in Blau zu gestalten. Gelb und Rot glühen. Sie stehen für Feuer und Sonne, erwärmen also einen
Raum. Diese Farben nimmt man deshalb gerne für Wohnzimmer, um sie behaglich zu gestalten.

Frische Luft wirkt Wunder bei Schlaflosigkeit. Wenn im Schnitt zwei Personen acht Stunden lang im Schlafzimmer ein- und ausatmen, schwitzen und dann noch die Heizung Wärme ausstrahlt, kann man sich die schlechten Luftverhältnisse gut vorstellen.

Wenn nicht ausreichend gelüftet wird, bildet sich leicht Feuchtigkeit in Ecken und hinter Schränken. So lässt der Schimmelpilz nicht lange auf sich warten. Und wenn der sicht erst einmal festgesetzt hat, wird es erst recht ungesund im Schlafzimmer. Oft bemerkt man ihn gar nicht, wenn er sich beispielsweise hinter Schränken ausbreitet.

Schimmel im Zimmer ist gefährlich. Wenn wir die Sporen längere Zeit über unsere Atemwege aufnehmen, führt das zu bedenklichen Gesundheitsbeeinträchtigungen. Deshalb muss das Schlafzimmer täglich kräftig gelüftet werden, auch wenn draußen Frost herrscht oder es regnet. Am besten ist es, auch kurz vor dem Zubettgehen noch einmal frische Luft durchs Schlafzimmer wehen zu lassen.

Satin und Seide kühlen im Sommer. Bettwäsche aus Satin und Seide haben einen kühlenden Effekt – vor allem im Sommer. Achten Sie also darauf, während der wärmeren Jahreszeit solche Stoffe den Schlaf unterstützend zu nutzen. Auch in der Farbe sind dann eher bläuliche
Töne angesagt.

Baumwolle, Bieber und Jersey wärmen im Winter. Während kälterer Jahreszeiten greift man dagegen besser auf Bieber-Bettwäsche mit wärmendem Stoff zurück. Der wohlige Wollstoff wärmt ganz gut. Vielleicht nehmen Sie noch eine Baumwolldecke mit dazu und unterstützen so den wärmenden Effekt im Bett. Auch Jerseystoffe haben eher wärmenden Effekt. Die Farbwahl sollte hier in wärmende Töne wie orange, gelb oder braun gehen.

Wasserbetten passen sich ganz individuell der Körperform an. Wenn Wirbelsäulenprobleme den Schlaf stören, dann sind Wasserbetten eine ganz gute Lösung. Denn sie passen sich immer der Form der Wirbelsäule an, ganz egal wie Sie liegen, ob auf dem Rücken oder auf der Seite.

Luftbett für den Rücken. Fast ähnlich wie eine Luftmatratze gibt es eine Bettunterlage mit gespeicherter Luft (siehe nähere Informationen über entsprechende Produkte im Internet). Leichter Druck durch Luft lässt jeden Körper quasi schweben, so auch den menschlichen Körper – ganz egal, wie schwer er ist. Reine Luft kann aber noch ganz viel mehr.

Sie verteilt nämlich den Druck gleich dreidimensional und folgt so der natürlich Körperform. Und das über die gesamte Auflage. Dabei stützt und trägt sie die Wirbelsäule und bleibt elastisch und flexibel. Weder Schaumstoff noch Wasser können diesen Effekt erzielen. So gibt es auch keine Druckstellen. Auf Luft gebettet werden Sie immer sagen: „Zu Hause ist, wo mein Bett ist.“ Auch wenn Sie sich im schönsten Urlaub befinden und Sie am schönsten Strand liegen.

Wärmeflasche für die Füße. Wenn kalte Füße zu Schlaflosigkeit führen, dann nehmen Sie eine Wärmeflasche mit ins Bett. Legen Sie sie ans Fußende Ihres Bettes unter Ihre Füße. Vielleicht wickeln Sie sie zusammen mit einer Decke fest um die Füße.

Heizkissen für den Rücken. Bei Rückenschmerzen kann ein Heizkissen wirken. Legen Sie es unter Ihre Wirbelsäule. Die Wärme lindert die Schmerzen. Die Temperatur lässt sich regulieren. Probieren Sie aus, was Ihnen wohltuend ist.

Füße hoch, und das Blut zirkuliert besser. Wenn Sie angeschwollene Beine haben und sich Wasser und Blut stauen, dann wählen Sie ein Lattenrost, das Sie verstellen können oder legen Sie unter Ihre Beine und Füße ein Extra-Kissen oder einen Schaumstoffkeil. Wenn Ihre Beine etwas höher liegen als Ihr Körper, dann unterstützen Sie den Rückfluss des Blutes und Ihre Beine schwellen wieder ab.

Kuscheln Sie mal wieder! Kuscheln Sie im Bett mit Ihrem Partner. Das beruhigt und gibt Ihnen ein geborgenes Gefühl. So schlafen Sie besser ein und fühlen sich wohl. Kuscheln als Wohlfühlfaktor fördert das Einschlafen und sorgt für ein gesundes Durchschlafen.

Auch ein Kuscheltier ist erlaubt. Mancher braucht irgendetwas zum Einschlafen. Man klammert sich daran und erfährt so Geborgenheit. Insbesondere Singles sind hier betroffen. Allein einzuschlafen ist oft nicht so angenehm. Ein Kuscheltier, eine Puppe oder auch nur eine
Decke geben Halt und beruhigen. Wenn dieses Ritual hilft, warum eigentlich nicht!

Gute-Nacht-Kuss wirkt Wunder. So wie Sie nie ohne Abschied das Haus verlassen, verabschieden Sie auch Ihren Partner oder Ihre Partnerin in den Schlaf – mit einem Gute-Nacht-Kuss. Allein schon dieses Ritual verbindet Gute-Nacht-Kuss mit Schlaf und gutem
Einschlafen. Vergessen Sie also nie den Abschied in die Nacht mit einem ernst gemeinten, nicht mit einem oberflächlichen (Pflicht-) Kuss.

Machen Sie noch ein Kompliment. Bevor Sie einschlafen, machen Sie Ihrer Frau oder Ihrem Mann noch ein Kompliment. Sagen Sie Ihr, dass Sie toll duftet oder ihm, wie wunderbar er ist. Machen Sie es immer mit dem Gefühl, es könnte das letzte Kompliment sein.

Auch ein gesundes Aufwachen ist wichtig. Zum Schlaf gehört auch das Aufwachen, und das soll möglichst ebenso angenehm sein. Wie könnte es besser sein, als mit einer Begrüßung in den neuen Tag zu gehen, etwa in der Art: „Ich liebe Dich!“ So freut man sich schon auf den neuen Tag und verbindet Angenehmes mit dem Schlaf. Man schläft mit der wohltuenden Erwartung ein, dass am anderen Morgen wieder etwas Nettes auf einen wartet.

Beruhigen Sie Ihren Partner nach schlechtem Traum. Manchmal wacht jemand mitten im Schlaf erschrocken auf – von einem schlechten Traum zum Beispiel. Dann beruhigen Sie Ihren Partner und nehmen Sie ihn in den Arm. Geben Sie ihm das Gefühl von Geborgenheit und Realität wieder zurück. Dann kann er auch wieder gut einschlafen und seinen Schlaf fortsetzen.

Daunenfedern sind angenehm. Daunenfedern sind die weichsten und zartesten Federn überhaupt. Kein pieksender, harter Federkiel stört Ihren Schlaf. Daunenfedern sind handverlesen ausgewählt. Deshalb wählt man überwiegend Daunenfedern für Kopfkissen. Sie können aber auch eine überwiegende Daunenfüllung fürs Federbett wählen. Sie bleiben auch am längsten in Form und knubbeln sich nicht so leicht. Achten Sie also beim Kauf von Federbetten auf den Daunenanteil. Wenn Sie es sich leisten können, sollte Ihr Federbett nur aus Daunen bestehen.

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