Kinderlied Hänschen klein

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Der Text des Kinderliedes Hänschen klein stammt von Franz Wiedemann Mitte des 19. Jahrhunderts.

Text vom Kinderlied Hänschen klein

Klassische Variante

Kinderlied Hänschen klein
Kinderlied Hänschen klein

Hänschen klein Ging allein
In die weite Welt hinein.
Stock und Hut Steht ihm gut,
Ist gar wohlgemut.
Aber Mama weinet sehr,
Hat ja nun kein Hänschen mehr!
„Wünsch dir Glück!“ Sagt ihr Blick,
„Kehr’ nur bald zurück!“

Sieben Jahr Trüb und klar
Hänschen in der Fremde war.
Da besinnt Sich das Kind,
Eilt nach Haus geschwind.
Doch nun ist’s kein Hänschen mehr.
Nein, ein großer Hans ist er.
Braun gebrannt Stirn und Hand.
Wird er wohl erkannt?

Eins, zwei, drei Geh’n vorbei,
Wissen nicht, wer das wohl sei.
Schwester spricht: „Welch Gesicht?“
Kennt den Bruder nicht.
Kommt daher sein Mütterlein,
Schaut ihm kaum ins Aug hinein,
Ruft sie schon:“Hans, mein Sohn!
Grüß dich Gott, mein Sohn!“

Heute gängige Kurzvariante von Hänschen Klein

Hänschen klein ging allein
in die weite Welt hinein.
Stock und Hut stehn ihm gut,
wandert wohlgemut.
Doch die Mutter weinet sehr,
hat ja nun kein Hänschen mehr.
Da besinnt sich das Kind,
läuft nach Haus geschwind.

Neben dieser heute bekanntesten Textvariante, existieren viele weitere ganz unterschiedliche Text-Abwandlungen.

Melodie vom Kinderlied Hänschen klein

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