Gummitwist spielen – Regeln und Verse

Gummitwist- Regeln, Fehler, Sprungvarianten

Gummitwist war früher der Klassiker auf den Schulhöfen, auf der Straße (sofern sie wenig befahren war) und auf der Terrasse. Heute gewinnt das Spiel seine verdiente Aufmerksamkeit zurück. Denn Gummitwist fördert nicht nur die Geschicklichkeit, sondern sorgt auch für Bewegung.

Regeln und Verse bei Gummitwist
Gummitwist für Kinder

Für Gummitwist benötigt man lediglich ein langes Gummiband (Hosengummi), das ungefähr drei Meter lang sein sollte. Man kann das Spiel alleine (mit zwei Stühlen), aber viel besser noch mit zwei weiteren Mitspielern spielen.

Die Anzahl ist übrigens unbegrenzt, bei mehr Teilnehmern, wird die Wartezeit, bis man selbst hüpfen darf, nur länger. Zunächst stellen sich zwei Mitspieler gegenüber und spannen das Gummi um ihre Knöchel. Der dritte darf nun nach einem bestimmten Schema hüpfen, so lange, bis er einen Fehler macht. Übersteht er die Runde, wird das Gummi ein wenig nach oben gezogen, sodass sich der Schwierigkeitsgrad erhöht. Macht er einen Fehler, ist das nächste Kind an der Reihe.

Gummitwist: Regeln und Fehler

Kein Spiel ohne Regeln. Fehler beim Gummitwist sollten vorher mit allen Mitspielern abgesprochen werden, sodass alle wissen, was erlaubt und was nicht erlaubt ist. Generell gilt, dass das Gummi beim Gummitwist nicht berührt werden darf, es sei denn, der Sprung erfordert ein direktes Daraufhüpfen.

Auch wenn die Reihenfolge der Sprünge nicht korrekt ausgeführt wird, kann das als Fehler gelten. Verheddern und auf Hängenbleiben gilt beim Gummitwist ebenfalls als Fehler. Im nächsten Artikel folgt eine Beschreibung der Sprünge, die heute nicht mehr allen Eltern geläufig ist.

Reime und Sprungvarianten für Gummitwist

Sprungvarianten beim Gummitwist gibt es unzählige, daher sei hier nur eine davon ausführlich aufgeführt. Der Vers „Hau-Ruck-Donald-Duck-Micky-Mouse-Rein-Raus“ ist bekannt und ein guter Start ins das Abenteuer Hüpfen mit Gummitwist.

Jedes Wort des obigen Verses ist ein Sprung. Natürlich können die Kinder die Sprungvarianten beim Gummitwist auch selbst erfinden, aber gut ist es, zumindest eine Leitlinie zu haben.

Der Springer steht bei dieser Sprungvariante des Gummitwists mit den Füßen parallel zu den gespannten Gummis und hüpft so, dass er das von ihm weiter entfernt liegende Gummi genau zwischen den Füßen hat. In diesem Fall gehen wir davon aus, dass es von oben betrachtet das linke Gummi wäre. Bei Ruck vollführt er einen Sprung zum anderen, rechten Gummiband – ebenfalls so, dass dieses sich zwischen seinen Füßen befindet. Natürlich darf er es nicht berühren.

Das Wort Donald ist bei dieser Sprungvariante des Gummitwists ein Sprung direkt in die Mitte, die Füße stehen nebeneinander. Bei Duck hüpft er nun komplett zur rechten Seite hinaus, sodass er seine Startposition wieder hat. Mickey bringt ihn wieder in die Position, die er bei Duck hatte, Mouse ist mit Hau identisch. Das Wort Rein entspricht Donald, Raus wieder der Startposition.

Beliebt sind auch Texte von Abklatschreimen wie: Bei Müllers hat‘s gebrannt-brannt-brannt oder „Die Wissenschaft hat festgestellt“ (Texte für beides gibt es im Internet).

Sprungvarianten beim Gummitwist, die oben noch nicht genannt wurden, können sein: die Füße links und rechts der Gummis zu setzen, also eine Grätsche über den Gummis zu machen, oder aber auch, nur mit einem Fuß auf einem der Gummis zu landen, sprich, ein Fuß steht noch außerhalb, einer auf dem Gummi.

Natürlich kann man auch mit beiden Füßen auf die Gummis springen, also mit gegrätschten Beinen, die Füße je auf einem der Gummibänder. Wer kreativ ist, hat sicher bald ein ganzes Repertoire an Sprungvarianten für Gummitwist. Fehlt nur noch die Frühlingssonne – und schon kann getwistet werden.

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