Gewürzsträußchen basteln

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Gewürzsträußchen waren früher der Klassiker zur Weihnachtszeit. Heute sind die Duftwunder leider ein wenig aus der Mode gekommen. Dabei kann man sie mit Kindern ganz einfach selbst binden und sie sind gleichzeitig auch wunderbare Geschenke für die liebe Verwandtschaft.

Gewürzsträußchen zur Weihnachtszeit selber basteln

Gewürzsträußchen selber basteln
Gewürzsträußchen selber basteln – hier mit Oregano

Für ein Gewürzsträußchen braucht man verschiedene Tannenzapfen, Bucheckern, Zimtstangen, Sternanis, Gewürznelken, Blumendraht in Gold, Goldbouillon, eine kleine Zange, Biedermeiermanschette und verschiedene Gold- oder Silberbänder in Samt.

Die Tannenzapfen und Bucheckern kann man sogar selbst sammeln. Danach muss man nur noch den Golddraht um die Zapfen oder Eckern winden und mit Hilfe der Zange festdrehen. Der Draht wird dann auf eine Länge von zwanzig Zentimetern gekürzt.

Gewürzsträußchen mit Zucker und Zimt bestücken

Das Gewürzsträußchen hat also mit den Tannenzapfen und Bucheckern schon die ersten Stängel. Jetzt kann man Zimt, Sternanis und Nelken mit Goldbouillon umwickeln und mit Blumendraht verstärken. Auch Würfelzucker ist ein optisches Highlight im Gewürzsträußchen.

Wer mag, kann einzelne Dekoobjekte wie Zapfen und Zimt auch einen Tag vorher mit Goldspray einfärben. Wenn alle Teile einen Stängel haben, werden sie zusammengebunden. Hierfür die einzelnen Enden auch unten miteinander verschlingen, das hält das Gewürzsträußchen in Form.

Zum Schluss natürlich auch Blumendraht einmal ringsum wickeln.

Die Biedermeiermanschette außen herum verpasst dem Gewürzsträußchen den leicht antik-romantischen Touch, ebenso die Samtbänder, die jeder, wie er mag, um den Gewürzstängel binden kann.

Von Zauberkräutern und Kräuterhexen

Die Natur entdecken und dabei wilde Kräuter kennenlernen. Das macht nicht nur Kindern Spaß. Kräuterwanderungen werden immer beliebter und sorgen dafür, dass immer mehr Menschen die Naturapotheke für sich entdecken. Wer seine Kinder zur Kräuterwanderung mitnimmt, sorgt dafür, dass sie spielerisch mit der Kräuterheilkunde aufwachsen. Jedoch sollte dabei eine kindgerechte Kräuterwanderung ausgesucht werden, denn nicht jeder Naturexperte kann sein Wissen leicht und in verständlichen Worten Kindern nahebringen.

Das Geheimnis der Kräuter

Kräuter wurden nicht nur als Heilmittel eingesetzt. Es ranken viele Mythen und Märchen um sie herum. Kinder möchten natürlich wissen, ob es wirklich Kräuterhexen gibt und ob sie einen magischen Zaubertrank mixen können. Auch dies gehört zu einer kindgerechten Kräuterwanderung hinzu, dass die Magie der alten Geschichten spannend mit eingebunden wird, damit Kinder die Lust am Kräutersammeln nicht so schnell verlieren.

Die Neugierde der Kinder wecken

Kinder sind von Natur aus neugierig und möchten ihr Umfeld erforschen. Bei einem Waldspaziergang lernen sie die unterschiedlichen Baumarten kennen und bestaunen die vielen Kräuter und Wildblumen, die am Wegesrand wachsen und die voller heilender Energie stecken. Wer keine kindgerechte Kräuterwanderung in seiner Nähe findet, kann den Besuch eines Kräutergartens in Erwägung ziehen. Diese gibt es in fast jeder Stadt und oftmals werden auch hier kindgerechte Führungen am Wochenende angeboten.

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