Gewürze und Kräuter beim Backen an Weihnachten

Geschätzte Lesedauer 17 Minute(n)

Bestimmte Kräuter und Gewürze haben mit der Weihnachtszeit seit vielen Jahrhunderten eine ganz besondere Liebesbeziehung. Sie sind ein wichtiger Bestandteil vieler festlicher Gerichte und tragen maßgeblich dazu bei, dass wir sagen „es weihnachtet“, sobald uns der warme Duft von Zimt und Vanille in die Nase steigt. Und spätestens, wenn die ersten Vanillekipferl oder Gewürzkuchen probiert werden, ist man mittendrin in der Weihnachtszeit.

Typische Kräuter und Gewürze in der Weihnachtszeit

Beifuß

An vielen Wegrändern wachsend und bis zu 2 Meter in die Höhe reckend, wird diese wertvolle, aber leider unscheinbare, Heilpflanze selten auf den ersten Blick wahrgenommen. Was nicht weiter verwunderlich ist, denn mit der dunklen Blattfarbe und den unauffälligen Blüten macht sie es einem aber auch nicht leicht, sie zu bemerken. Dabei hat diese Pflanze es nicht verdient, so dermaßen ignoriert zu werden. Wer sie erst einmal mit ihren wärmenden Eigenschaften kennengelernt hat, wird sie nicht mehr missen wollen.

Weihnachtsbäckerei
Gewürze und Kräuter für Backen an Weihnachten

Verwendet werden überwiegend die oberirdischen Teile der Pflanze, seltener die Wurzeln. Den Geschmack kann man als würzig und leicht bitter beschreiben, was schon ein Hinweis auf seinen guten Einfluss auf den Magen- und Darmtrakt ist.

In der Antike galt der Beifuß als „Mutter aller Kräuter“ und ist seit jeher ein hilfreiches Mittel gegen Übelkeit mit andauernden Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Koliken und Krämpfen. Außerdem regt er die Magensaft- und Gallensekretion an.

Als Heilmittel für Frauen ist der Beifuß (=>Artemisia Vulgaris) bereits den alten Ägyptern zur Pharaonenzeit bekannt. Er war den Göttinnen Isis und Artemis geweiht und wurde bei vielen Frauenleiden, wie Menstruationsstörungen, aber auch als Hilfe für eine leichte Geburt eingesetzt.
Heutzutage wird der Beifuß in der Homöopathie vor allem bei Krampfleiden und Beschwerden eingesetzt, die im Zusammenhang mit Wurmbefall stehen, eingenommen. Die Wirkung beruht überwiegend auf den Bitterstoffen und ätherischen Ölen, wie übrigens auch bei seinem Bruder, den Wermut.

Die Wurzel wird bei Altersdiabetes als Tee eingesetzt.

In Deutschland ist Beifuß mit seinem intensiven Aroma hauptsächlich als Gewürz zum weihnachtlichen Gänsebraten, Ente oder auch Aal bekannt. Außerdem ist er immer Bestandteil von Magenbitter.
In Asien ist er vorwiegend als wichtige Heilpflanze in Gebrauch.

Zu guter Letzt sollte der Vollständigkeit halber auch erwähnt werden, dass Beifuß-Zweige in früheren Jahrhunderten als „Schutz vor bösen Geistern“ oder den „bösen Blick“ über den Türen aufgehängt wurde, bzw. als vorbeugende Maßnahme gegen Krankheiten verräuchert oder verbrannt wurde.

Ingwer

Was für ein Geschenk Gottes! Es ist beinahe schändlich, sich nur auf die wichtigsten Fakten dieser Wunderwurzel zu beschränken.

Ingwer wächst heute von Indien bis Malaysia, aber auch in China wird er angebaut. Der bedarf an Ingwer ist in Europa so hoch, dass er hier ausschließlich aus Anbaukulturen angeboten wird und nicht als Wildpflanze.

Der verwendete Pflanzenteil, der Wurzelstock, verbreitet sich als Rhizom waagrecht im Boden und verzweigt sich geweihartig. Wenn die Rhizome eine ausreichende Größe erreicht haben, werden sie ausgegraben und kommen in den Handel.

Ingwer wird schon seit über 4.000 Jahren als Heil- oder Würzpflanze verwendet und hat seinen Ursprung in Südostasien. Vermutlich verbreitete sich Ingwer circa 2000 v.Chr. über Seehandelswege im ostasiatischen Raum. Sogar der chinesische Gelehrte Konfuzius erwähnte um 500 v.Chr. Ingwer in seinen Schriften. Nach Europa kam der Ingwer im 4. Jahrhundert. Im Mittelalter wurde er überwiegend in den Klöstern als Heilpflanze eingesetzt. Im 16. Jahrhundert kam der Ingwer auch in Amerika an. Auf Jamaika hat sich aufgrund der perfekten Bedingungen dort sogar eine neue charakteristische Ingwer-Art entwickelt. Im Laufe der Jahrhunderte ist Ingwer in Europa fast vollständig in Vergessenheit geraten. Erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte der Ingwer ein grandioses Comeback und erfreut sich seitdem immer größerer Beliebtheit.

Weil Ingwer wärmende Eigenschaften hat, ist er das Wintergewürz schlechthin. Im Gegensatz zu Europa ist Ingwer in der asiatischen Küche seit jeher fest verankert. Was sich in den letzten Jahrzehnten auch in Europa grundlegend verändert hat. Ingwer ist auch bei uns aus der Küche nicht mehr wegzudenken.
Es ist aber auch ein sehr vielseitiges Gewürz, weil es sowohl süßen als auch pikanten Speisen, in Maßen eingesetzt, den letzten Pfiff geben kann und fette Speisen bekömmlicher macht.

Nicht ohne Grund spielt in der chinesischen Medizin der Ingwer seit Jahrtausenden eine große Rolle. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten machen die Pflanze sehr wertvoll und beschäftigt seit langem auch die Wissenschaft. Sie alle an dieser Stelle aufzuzählen und zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Trotzdem gibt es eine Eigenschaft, die gerade in Zusammenhang mit Weihnachten und der vielen üppigen Festessen nicht unerwähnt bleiben sollte.

Ingwer hilft hervorragend bei akuter Übelkeit, indem man eine dünne Scheibe Ingwer kaut. Wem das zu scharf ist, kann auch Ingwerwasser (einige dünne Scheiben Ingwer in heißem Wasser ziehen lassen, mit Zitrone und Honig verfeinern) trinken.

Frischem Ingwer sollte gegenüber Ingwertabletten immer den Vorzug gegeben werden. Im Kühlschrank ist er außerordentlich lange über Wochen haltbar.

Kardamom

Kardamom Gewürz
Wie sieht Kardamom aus?

Die staudenartige Schilfpflanze entwickelt blassblaue Blätter mit gelben Rand, aus denen die kleinen, grünen Fruchtkapseln heranreifen. Kardamom gedeiht am besten in einem feuchtwarmen tropischen Klima im Schatten hoher Bäume. Die tropischen Bergwälder Süd-Indiens und Sri Lankas (früher: Ceylon) sind die Heimat der Kardamom-Pflanze.

Auch heute noch ist Südindien das Hauptanbaugebiet. Außerdem kommt Kardamom noch in nennenswerten Beständen in Malaysia, Kambodscha, Tansania und Guatemala vor. Trotz vieler Anwendungen in den Küchen von Sri Lanka, Indien und Iran sind die arabischen Länder (Südwestasien, Nordafrika) mit ca. 60% doch die Hauptverbraucher.

Man erntet die noch grünen Samenkapseln kurz vor der Reife und trocknet sie vorsichtig. Das eigentliche Gewürz, die Samen, wird in den Kapseln gelassen, damit das Aroma nicht verfliegt. Kardamom kommt meistens gemahlen in den Handel. Werden die Fruchtkapseln mit gemahlen. muss das Gewürz als „in der Schale gemahlen“ bezeichnet werden.

Das kostbare Gewürz wurde schon im Altertum aus Indien importiert und soll lange vor Christus in Babylon angebaut worden sein. Im 12. Jahrhundert kam es nach Mitteleuropa und gehört seitdem auch hier mit zu den begehrtesten Gewürzen. Kardamom wird oft (nach Safran und Vanille) als das „drittteuerste“ Gewürz bezeichnet.

Das überaus feine und charakteristische Aroma und der süßliche, kräftig brennende und an Eukalyptus erinnernde Geschmack machten Kardamom zu einem der beliebtesten und deshalb teuersten und edelsten Gewürze. Mit ihm würzt man hauptsächlich Brot und Backwaren, Süßspeisen, Obstspeisen und süßliche Marinaden. Außerdem ist Kardamom in Wurstgewürzmischungen enthalten und Bestandteil vieler Curry-Pulver. Die Getränkeindustrie verwendet Kardamom zum Aromatisieren alkoholischer Getränke. In Arabien findet man als besonderes Charakteristikum den Kaffee häufig mit Kardamom verfeinert.

In der Weihnachtsbäckerei
Lecker und aromatisch backen an Weihnachten

Das Gewürz stärkt Körper und Geist, besitzt krampflösende Eigenschaften, regt die Produktion von Magen- und Gallensäften an und schützt die Magenschleimhaut. Zudem wirkt Kardamom konzentrationsfördernd. Kardamom kann helfen, den Atem zu verbessern und Mundgeruch lindern. Durch das Kauen der Samen entfalten sich die im Kardamom enthaltenen Öle. Beispielsweise kann Kardamom den alkoholtypischen Mundgeruch nach einer durchzechten Nacht. Die ätherischen Öle des Kardamoms haben einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit. Vor allem der Magen-Darm-Bereich profitiert von einer regelmäßigen Kardamom-Einnahme. Die ätherischen Öle machen ebenfalls den charakteristischen Geschmack des Kardamoms aus.

Er wirkt verdauungsfördernd und krampflösend, dadurch kann er bei Blähungen und Magenschmerzen helfen. Auch nach einem deftigen Weihnachtsessen kann Kardamom dem gestressten Magen zu Linderung verhelfen, Blähungen und Völlegefühlen vorbeugen. Durch die wohltuende und stimulierende Wirkung auf den Magen wird Kardamom häufig als Tee eingesetzt. Im alten Rom wurde Kardamom nach Fressgelagen als Arzneimittel verordnet.

Koriander

Die Herkunft des Korianders ist nicht eindeutig geklärt. Es wird aber vermutet, dass er ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommt. Der Echte Koriander ist als Heil- und Gewürzpflanze weltweit verbreitet. Verwendet wird die Pflanze seit 5000 Jahren v.Chr. Im Britischen Museum befindet sich eine Tontafel, auf der Koriander als Pflanze in den königlichen Palastgärten von Babylon gelistet war.

Vermutlich nutzt man die Samen auch im alten Ägypten. Sie wurden nämlich bei Ausgrabungen, u.a. auch im Grab von Tutanchamun, gefunden. In China wurde er im 4. Jahrhundert n.Chr. und in Großbritannien Anno 1066 das erste Mal erwähnt. Ab dem 15. Jahrhundert breitete er sich allmählich auch Richtung Nordeuropa aus. Seit dem 17. Jahrhundert findet er Verwendung in Parfüm und seinen Weg als Kraut nach Nord-Amerika. Besonders in Mexico ist er heute sehr beliebt und wird dort reichlich in der Küche verwendet.

Koriander war schon den alten Ägyptern als Würzpflanze, aber vor allem als Heilpflanze bekannt. Die Römer schätzten ihn ebenfalls als festen Bestandteil ihrer Küche als Gewürz. Die im Mittelmeerraum und West-Asien beheimatete Pflanze wird dementsprechend auch schon seit Jahrtausenden kultiviert. Seines wanzenähnlichen Geruchs wegen wird er Wanzenkraut oder Läusekraut genannt. Außerdem bezeichnet man ihn u.a. auch als asiatische oder indische Petersilie.

Tatsächlich gehört der Koriander, ebenso wie die Petersilie zu den Doldenblütengewächsen und, wie oben bereits beschrieben wird er in den Küchen des nahen und fernen Ostens ebenso gern und häufig eingesetzt, wie bei uns die Petersilie.

Koriander ist eine 1-jährige krautige Pflanze, die warme, mäßig trockene und kalkhaltige Böden liebt. Er gedeiht an geschützten, sonnigen Standorten, an Hauswänden, inmitten sonniger Blumenrabatten oder auch in Kübeln und Kästen auf Balkon und Terrasse.

Es werden sowohl die ausgereiften Samen, als auch die frischen Blätter verwendet. Die Samen kann man ganz oder auch gemahlen im Handel kaufen.

Hierzulande ist Korianderpulver gebräuchlich als Gewürz für Weihnachtsgebäck in Lebkuchen oder Plätzchen, Brotgewürz, Kompott und Pflaumenmus. In der asiatischen Küche werden sie einzeln oder als Bestandteil der Gewürzmischungen Curry und Marsala verwendet. Sie würzen Reis- und Gemüsecurrys, Fisch und Geflügel, sowie Süßspeisen. Das frische Kraut, auch Cilantro genannt, hat ein süßliches, dem Bergamotte ähnliches Aroma mit einem leicht würzig-kräftigen Nachgeschmack. Korianderkraut ist ein äußerst beliebtes Gewürz der asiatischen Küche.

Man streut sie fein gehackt über Suppen, Currys und Dhals (asiatische Linsengerichte) und verfeinert darüber hinaus Joghurtsoßen, herzhafte Lassies (Joghurtdrinks) sowie Kräuterdips und Soßen. Auch in der russischen Küche ist Blattkoriander bekannt. Man gibt ihn dort z.B. an Fleischmarianden, Dips und Soßen. Die getrockneten Früchte der Korianderpflanze sind als Gewürz sogar noch verbreiteter als die frischen Blätter. Koriander ist ein sehr wichtiger Bestandteil der ayurvedischen Küche.

Die ätherischen Öle, werden durch Destillation aus den Samen gewonnen und wirken appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend und lindernd bei Magen- und Darmleiden. Dementsprechend ist Koriander in vielen Medikamenten gegen Magen- und Darmstörungen enthalten. Koriander wirkt jedoch schwächer als Kümmel oder Fenchel. Auch bei Tieren kann Koriander gegen Blähungen eingesetzt werden.

Lorbeer

Den Cäsaren im alten Rom, Olympiasiegern, erfolgreichen Dichtern oder Feldherren wurde der Lorbeer in Form eines Kranzes aufs Haupt gesetzt.

Ursprünglich aus Vorderasien kommend, hat sich der Lorbeer im Mittelmeerraum und in den gemäßigten Klimazonen Europas, sowie im pazifischen Nordwest-Amerika ausgebreitet. In Deutschland findet man ihn überwiegend am Bodensee und in Gegenden, die klimatisch ähnliche Voraussetzungen bieten, da der Lorbeer nur bedingt winterhart ist.

Seit der Antike ist der Lorbeer eine bekannte und viel genutzte Kulturpflanze. Neben der Verwendung als Arznei und Gewürz hatte er auch kultische Bedeutung.

Die Blätter waren dem Gott Apoll geweiht. Die altgriechische Bezeichnung für Lorbeer ist „Daphne“, welche an die Nymphe Daphne erinnert, die sich in einen Lorbeerstrauch verwandelte, um den Nachstellungen des Gottes Apoll zu entgehen. Der Verschmähte trug als Zeichen seines großen Liebeskummers einen aus Zweigen gewundenen Lorbeerkranz. Aber auch nördlich der Alpen fand der Lorbeer, obwohl nur als Kübelpflanze zu ziehen, reichlich Anklang.

In den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts wurde der Lorbeer als schweiß- und harntreibendes und menstruationsförderndes Mittel beschrieben. Zudem sollte der Lorbeer gegen Bienenstiche, Hautunreinheiten, Läuse, Würmer, Gift, ja sogar gegen die Pest helfen. Unter anderem wurde der Rat gegeben, in Pestzeiten Häuser und Krankenzimmer mit Lorbeer auszuräuchern.

Heutzutage ruht man sich sprichwörtlich eher auf seinen Lorbeeren aus.

Vielen wird nicht bekannt sein, dass von der Lorbeerpflanze nicht nur die Blätter zum Kochen verwendet werden, sondern von den Früchten ein ätherisches Öl gewonnen werden kann, welches die Sekretion von Magensaft anregt und appetitanregend wirkt. Lorbeeröl ist eine butterartige, grünliche Masse, die bei circa 30 °C schmilzt und durch Auspressen der Lorbeerfrüchte gewonnen wird. Es besteht zu circa 95 Prozent aus fettem Öl und zu 5 Prozent aus ätherischem Öl.

Das butterartige Öl hat eine leicht narkotisierende Wirkung, die man zu medizinischen Zwecken als Einreibemittel gegen Probleme des Bewegungsapparates, wie Prellungen, Verstauchungen oder rheumatischen Beschwerden verwenden kann. Heute werden Salben, die Lorbeeröl enthalten, in der Tiermedizin u.a. zur Euterpflege oder zum Schutz gegen Mücken eingesetzt.

Früher wurden die Lorbeerfrüchte (Fructus Lauri) als Antiparasitika verwendet, z.B. gegen Läuse und Krätzmilben. Heutzutage werden sie aber nicht mehr dafür verwendet, da die Haut zu häufig mit allergischer Kontaktdermatitis reagierte.

Lorbeerblätter sind viel bekannter als Gewürz mit einem warmen, herben Duft und aromatisch-bitterem Geschmack. Sie würzen Fleisch- und Fischgerichte, Eintöpfe und Soßen ebenso wie Essige, Öle und Gegrilltes. Die Eigenschaften des Lorbeer, die Bekömmlichkeit von Speisen zu verbessern und als verdauungsförderndes Mittel, reiht ihn in die Riege der Weihnachtsgewürze ein. Lorbeerblätter sind Bestandteil des „Bouquet garni“

Der Echte Lorbeer führt, wenn er in größeren Mengen genossen wird, zu Trance und Bewusstseinsstörungen. So wird vermutet, dass im antiken Griechenland die Visionen der Priesterinnen des Orakel von Delphi durch das Räuchern einer geheimnisvollen Orakelmischung, die auch Lorbeer beinhaltet, ausgelöst wurden. Damals hieß der Lorbeer „Mantikos“ (Hellseherkraut) der Pythia.
Lorbeer außerdem stand im Ruf, vor Zauber und Feuer zu schützen.

Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass das Lorbeeröl heute Anwendung als Duftkomponente in der Parfümerie findet.

Muskat

Die Muskatnuss ist Teil der fleischigen Frucht des Muskatbaumes. Sie ist der Kern, der Samen, dieser Muskatfrucht.

Die Samen werden von der Frucht und der roten Schale (Macis) befreit. Sie werden getrocknet und anschließend aus den Schalen geschlagen. Durch den Prozess des Trocknens dunkeln die Muskatnüsse noch nach. Die besten Muskatnüsse stammen heutzutage aus Indonesien und Westindien.

Um diese Nuss, die eigentlich keine ist, sind ganze Kriege geführt worden. Schon in der Antike wurde sie als begehrter Balsam in Tempeln eingesetzt. Sie verbreitete auf den Räucher-Altären zusammen mit Ambra und Weihrauch einen betörenden Wohlgeruch und die Priester ließen sich dies auch etwas kosten. Diejenigen, die die Muskatnuss über die Meere heranschafften, wurden reich. Die Völker der Phönizier, Perser, Araber und später auch die Holländer versuchten den Handel mit dem edlen Gewürz zu kontrollieren.

Die Holländer schütteten tausende Tonnen ins Meer und verbrannten die Muskatbäume, um so eine künstliche Knappheit herzustellen. Im 18. Jahrhundert begannen die Franzosen auf den Inseln Mauritius und Madagaskar Plantagen anzulegen. Bald wurde von dort aus der gesamte Welthandel gedeckt.

Durch einen Hauch frisch geriebener Muskatnuss verleiht sie vielen Gerichten den letzten Schliff. Sie schmeckt sehr intensiv und wird daher gern an Suppen, Fleischspeisen, Gemüse- und Kartoffelgerichte, Fleischbrühe, Käseauflauf und Pasteten gegeben. In Backwerk und Obstsalaten, sowie Punsch, Milch, Trinkschokolade und Likör findet sich das flüchtige Aroma wieder. Die Italiener würzen mit einer Prise Muskat und großer Vorliebe ihre Pasta und Spinat damit.

Die Muskatnuss wurde im Mittelalter als Heilpflanze sehr geschätzt. Sie wirkt vor allem im Magen-Darm-Bereich antibakteriell, entzündungshemmend und entkrampfend. Doch Vorsicht: In großen Mengen kann Muskatnuss Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Wahrnehmungsstörungen und Übelkeit hervorrufen, deswegen wird empfohlen, die Tagesmenge von 4 Gramm nicht zu überschreiten.
Die Muskatnüsse sollte man am besten in einem luftdichten, verschlossenen Behälter aufbewahren. Geriebene Muskatnuss verliert ihr Aroma recht schnell. Man sollte deswegen vorzugsweise ganze Muskatnüsse kaufen.

Nelken

Der Gewürznelkenbaum wächst nahezu überall in den Tropen und ist ein immergrüner Baum, der bis zu 20 Meter hoch werden kann. Alle Teile des Nelkenbaums riechen stark würzig. Er hat spitze, eiförmige ledrige Blätter, die bis zu 15 cm lang werden.

Die vierzähligen gelblich-roten Blüten duften stark und intensiv. Aus diesen Blüten entwickeln sich dunkelrote Beeren-Früchte. Mit den hiesigen Blumen namens Nelke hat der Gewürznelkenbaum botanisch nichts zu tun. Die Nelken-Blumen wurden jedoch nach der Gewürznelke benannt, weil ihr Duft ein wenig ähnlich ist.

Die Knospen müssen vor dem Erblühen von Hand gepflückt werden. Nach dem Trocknen haben sie etwa drei Viertel ihres Gewichts verloren. Gute und frische Nelken erkennt man daran, dass sie sich fettig anfühlen und etwas Öl absondern, wenn man mit dem Fingernagel gegen ihren Stiel drückt.

Auch der Schwimmtest gibt Aufschluss über die Qualität: Hochwertige Nelken sinken in Wasser oder stellen sich zumindest senkrecht mit dem Köpfchen nach oben. Schlechte, das heißt mehr oder weniger entölte Nelken, schwimmen waagerecht auf der Wasseroberfläche.

Die Gewürznelken waren schon im alten China und Ägypten bekannt und sehr geschätzt. Die Araber brachten die Nelken nach Europa. Die erste europäische Erwähnung fanden die Nelken im 4. Jahrhundert als Kaiser Konstantin dem Papst Sylvester I. Gewürznelken überreichte. Auch Hildegard von Bingen schätzte die Nelken als wertvolles Gewürz und Heilpflanze. Es gab Zeiten, da wurden die Gewürznelken mit Gold aufgewogen.

Während der Pestepidemien im Mittelalter trugen die Ärzte Nelkenketten oder kauten auf den Knospen, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. In Europa sind Gewürznelken seit dem frühen Mittelalter bekannt. Auf den Handel hatten lange Zeit die Niederländer ein Monopol und auch heute noch werden Gewürznelken zum großen Teil in Amsterdam und Rotterdam umgeschlagen. Mittlerweile werden Gewürznelken weltweit angebaut. Die beste Qualität kommt von den Molukken, Sansibar und Madagaskar.

Die Gewürznelke wird vor allem in der Küche als Gewürz eingesetzt. Die kleinen braunen Knospen schmecken sehr intensiv. In der Küche werden Gewürznelken zum Würzen von Marinaden, Saucen, Wurst, Fleisch- und Fischgerichten, Lebkuchen und anderem verwendet. Geradezu klassisch ist ihre Verwendung im Glühwein, Weihnachtsgebäck und Rotkohl.

Aber auch in indischen Gewürztees (Chai) ist die Nelke ein wichtiger Bestandteil. Sie sind auch Bestandteil von Currypulver. Essen sollte man nur den Nelkenkopf. Er schmeckt rund und edel, der Stängel ist dagegen fast penetrant bitter. In Fonds, Suppen und Punsch kocht man Nelken im Ganzen mit und entfernt sie am Ende der Garzeit. Im Mörser zermahlen würzen sie Weihnachtsgebäck und Currys.

Die Nelken werden vor allem aufgrund ihrer intensiven ätherischen Öle verwendet. Die Einsatzgebiete der Nelken entsprechen der Wirkung der ätherischen Öle: appetitanregend, verdauungsfördern, antibakteriell und schmerzstillend.

Wegen ihrer Fähigkeit, die Verdauung zu stärken und den Appetit anzuregen, findet man Gewürznelken als Bestandteil vieler Magenbitter. Auch in Magen-Darm-Tees und Tinkturen findet man die Gewürznelken. Meistens werden nur kleine Mengen der Gewürznelken verwendet, weil sie so intensiv riechen und schmecken.

Bei der Pflege von Zähnen und Zahnfleisch kann die Nelke gleich mit zwei wichtigen Eigenschaften aufwarten. Sie wirkt einerseits antibakteriell und andererseits schmerzstillend. Daher findet sie Verwendung in manchen Mundwässern und Zahnpasta. Vor allem früher wurde das ätherische Öl der Nelke häufig in der Zahnheilkunde verwendet. Auch heute noch kann man Zahnschmerzen mithilfe von Nelken lindern, beispielsweise, wenn der Zahn nach einer Zahnbehandlung noch schmerzhaft gereizt ist oder wenn der Zahn aufgrund von Nervenirritationen schmerzt. Dazu kann man ätherisches Nelkenöl sparsam einsetzen oder eine Gewürznelke zwischen Zahnfleisch und Lippe in den Mund nehmen und eine Weile einwirken lassen.

Die schmerzstillenden und entkrampfenden Eigenschaften des Nelkenöls machen es auch als Einreibemittel gut geeignet. Man kann das Nelkenöl sowohl in Massageölen als auch in Kräutergeistern einsetzen. Mit diesen Einreibe-Lösungen kann man schmerzende Muskeln und Gelenke einreiben. Sie eignen sich gut zur Behandlung von Rückenschmerzen und rheumatischen Schmerzen.

Piment

Piment, die getrockneten Früchte des Nelkenpfefferbaumes, ist ein Wunderwerk des Aromas und wird in der Küche vielfältig eingesetzt. Das Gewürz schmeckt und riecht ein bisschen nach einer Mischung aus Zimt, Nelken, Muskat und einem Hauch pfeffriger Schärfe.

Ursprünglich in der Karibik und in Südamerika beheimatet, nutzten schon die Azteken es, um u.a. ihre Schokolade zu verfeinern. Kolumbus hielt die Beeren einst als Pfeffer und brachte den Piment schließlich mit nach Europa, wo er aufgrund seiner Herkunft auch „Jamaikapfeffer“ genannt wurde. Als Gewürz konnte sich Piment aber erst ab dem 17. Jahrhundert in Europa durchsetzen. Angebaut wird Piment heutzutage hauptsächlich in Jamaika, Mexiko, Barbados, Honduras, Brasilien und Guatemala angebaut.

Backen an Weihnachten
Weihnachtszeit ist die Zeit zum Backen

Piment aus Jamaika hat die höchste Qualität. Die stärkste Würzkraft haben kurz vor Gebrauch im Mörser zerstoßene Pimentkörner. Piment gibt es aber auch in gemahlener Form zu kaufen. Piment ist ein unverzichtbares Gewürz in der Weihnachtsbäckerei und darf zum Beispiel in Aachener Printen und Spekulatius nicht fehlen.

In der französischen Küche ist das Gewürz ebenfalls beliebt und wird zur Zubereitung von Wild und verschiedenen Bratensorten verwendet. Ganze Pimentkörner würzen Marinaden für Fleisch, Fischsuppen und -fonds, Kohlgerichte und eingelegte Gurken. In gemahlener Form verfeinert das Gewürz Suppen, Eintöpfe und Saucen, Leberknödel, Wild, Pasteten, Schweine-, Rind- und Kalbfleisch. Piment ist auch Bestandteil vieler Magenbitter und Kräuterliköre.

In den Pimentbeeren sind zwei bis fünf Prozent ätherische Öle enthalten. Sie fördern die Bildung von Magensekret und wirken damit verdauungsanregend. Daher gilt Piment auch als Appetitanreger. Das Gewürz soll außerdem bei Blähungen helfen und eine belebende Wirkung haben.

Sternanis

Eine sternförmige Frucht eines kleinen immergrünen Baumes, der in China, Kenia und Südeuropa beheimatet ist.

Der Sternanis ist ein Gewürz mit einer sehr hohen Würzkraft, die fast ausschließlich in der Schale steckt. Er wird überwiegend als Pulver verwendet, wozu er samt Schale gemahlen wird. Man kann ihn aber auch im Ganzen mitkochen, sollte aber dann vor dem Verzehr des Gerichtes entfernt werden. Das besondere Aroma kommt von den in Sternanis reichlich enthaltenen ätherischen Ölen und wird oft als pfefferig, süß und lakritzig beschrieben.

Den Gebrauch von Sternanis in der Küche kann man bis in die Zeit der ägyptischen Pharaonen und des alten Rom zurückverfolgen. Im mittel- und nordeuropäischen Raum findet es seit dem 16. Jahrhundert seinen Platz in der Küche, hat sich aber in der Alltagsküche leider nie wirklich durchgesetzt. In der Weihnachtszeit hat es bei uns jedoch seinen festen Platz. Der bekannteste Einsatz für Sternanis ist der beliebte Glühwein und Weihnachtsgebäck.

Im Gegensatz zu Europa ist Sternanis in der arabischen und chinesischen Küche seit vielen Jahrtausenden ein fester Bestandteil. Die Orientalen benutzen es in der Küche vor allem für Fleischgerichte.

Einer der geläufigsten Anwendungen des Sternanis ist in dem Fünf-Gewürz-Pulver zusammen mit Fenchel, Gewürznelke, Szechuanpfeffer und Cassiazimt. Oft ist es auch in Curry enthalten.
In der Volksmedizin schätzt man bis heute die anregende, wärmende und harntreibende Eigenschaft der Frucht. Außerdem wird es gerne zur Linderung von Husten, Halsschmerzen und Bronchitis eingesetzt.

Vanille

Vanille ist eine in Mexiko beheimatete Orchideenart. Die Fruchtkapseln sehen aus wie Bohnen, wenn sie erntereif sind.

Vanilleschoten
Offene Vanilleschote – Wie sieht Vanille aus?

Die Vanilleschoten werden mehrere Monate in der Sonne getrocknet. Dabei verwandelt sich der milchige Saft in der Schote durch Fermentierung in eine schwarz-braune Masse, die das von so vielen Menschen geschätzte und unverwechselbare Aroma enthält. Die Züchtung dieser begehrten Schoten ist allerdings eine zeitintensive und aufwendige Angelegenheit, da die Vanille einzeln durch den Menschen bestäubt werden muss.

Aufgrund dieser Tatsache gehört Vanille zu den teuersten Gewürzen der Welt.

Erste Versuche, sie in anderen Ländern als Mexico ebenfalls zu Beheimaten, scheiterte daran, das die Bestäubung nur durch eine ganz bestimmte Bienenart und eine nur in Mexico lebende Kolibri-Gattung erfolgt. Deshalb wurde Vanille sehr lange Zeit auch nur in seinem Ursprungsland angebaut. Bis man herausgefunden hat, wie man die Pflanze künstlich bestäubt. Heute ist Madagaskar der Hauptlieferant dieses exquisiten Gewürzes. Auf den Seychellen, die Kommodoren und La Réunion gibt es kleinere Vanille-Plantagen.

Die Vanille findet in der Küche eine vielfältige Anwendung. Sie würzt überall auf der Welt Süßspeisen, Eis, Gebäck und Cremes. In unseren Regionen nicht ganz so verbreitet, findet die Vanille in vielen Ländern ihren Platz auch in vielen pikanten Gerichten. Sie gibt mit ihrem einzigartigen Aroma diesen Gerichten den letzten Schliff. Es lohnt sich wirklich, es mal auszuprobieren.

Die Vanille wurde von den Azteken auch als Arznei verwendet. Sie sollte mit ihren Wirkstoffen Magen und Herz stärken. Angeblich hilft Vanille sogar, Angstzustände und Depressionen zu lindern.

Durch den hohen Bedarf angeregt, hat die Lebensmittelindustrie schon vor sehr langer Zeit künstliche Vanille-Aromen entwickelt, von denen aber dringend abzuraten ist, weil sie niemals an dieses warme und sonnig-süßliche Aroma des Naturproduktes herankommt.

Zimt

Die bekannten Zimtrollen sind das Innere der Rinde des Zimtbaumes, einem tropischen Lorbeerbaum.
Mit der inneren Rinde ist der Bast gemeint, das Gewebe zwischen Borke und Baum. Nach der Regenzeit wird die Rinde geschält und getrocknet. Dabei rollt sich der dünne Bast zu kleinen Röhrchen zusammen. Er ist auch unter dem Namen Kaneel bekannt.

Für den europäischen Markt wird der Zimt fast immer gemahlen. Der nach Europa importierte Zimt wird vielerorts als Qualität „Hamburg“ bezeichnet und gilt als die schlechteste verfügbare Qualität des Zimts. Wenn er aber erst einmal gemahlen ist, unterscheidet er sich jedoch geschmacklich nicht von anderen Qualitätsstufen.

Kassia-Zimt wurde bereits unter dem Namen ‚Kassia‘ in einem chinesischen Kräuterbuch von 2.700 v. Chr. erwähnt und wurde damals wie heute im Südosten Chinas angebaut. Er ist damit eines der ältesten Gewürze überhaupt. Rund 94% des im Handel befindlichen Zimtes stammt aus dieser Region.

Ceylon-Zimt stammt ursprünglich aus Sri Lanka (hieß früher Ceylon) und ist dort seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Er deckt circa 6% des Welthandels ab. Dieser und andere Zimtarten (z. B. indonesischer Zimt, der ähnlich hochwertig ist, wie der Ceylon-Zimt) werden heute im gesamten tropischen Asien und der Karibik angebaut.

Inhaltlich unterscheiden sich diese beiden Haupt-Zimtarten durch den Anteil des Aromastoffes Kumarin. Kassia-Zimt enthält eine wesentlich höhere Dosis Kumarin als Ceylon-Zimt, weshalb er auch aromatischer, fast scharf schmeckt. Ceylon-Zimt ist süßlicher und milder. Äußerlich lassen sich beide anhand der Faserform unterscheiden. Ceylon-Zimt ist splittriger und dichter. Er sieht einer Zigarre recht ähnlich. Kassia-Zimt hat dickere Fasern und rollt sich meist mit einem Hohlraum auf.

Zimt war eines der ersten Gewürze, das von den Entdeckungsreisen des 15./16. Jahrhunderts nach Europa mitgebracht wurden. Ähnlich wie bei Gewürznelken und Muskatnuss gab es lange Zeit ein Handelsmonopol auf Zimt, das zuerst die Portugiesen, danach die Holländer und später die Engländer innehatten. Lange war es ein Geheimnis, woher der Zimt stammte. Die Gewürzhändler behielten diese Information für sich, verdienten sie doch hervorragend daran. Zimt war teuer und galt als wertvolles Geschenk.

Doch Anfang des 16. Jahrhunderts, als die Portugiesen Ceylon (heute Sri Lanka) entdeckten, lüftete sich das Geheimnis um die Herkunft dieses aromatischen Gewürzes. Fortan versklavten die Portugiesen die Einheimischen und zwangen sie zu hohen Abgaben, mehr als zwei Dutzend Kilo pro Einwohner und Jahr. Oft trieben sie auch gewaltsam diese Forderungen ein. Bei schleppendem Absatz in Europa vernichteten die Holländer einfach durch Brände die Bestände in heimischen Kontoren, um den hohen Preis zu halten.

Zimt wird zur Aromatisierung von Heißgetränken (Tee und Kaffee) und Alkoholika verwendet. In der indischen und vorderorientalischen Küche wird es sehr viel für Fleischgerichte genommen. Er ist in Mitteleuropa vor allem in Verbindung mit Zucker, für Süßspeisen, Gebäck und Glühwein, besonders in der Weihnachtszeit gebräuchlich, seltener für herzhafte oder scharfe Speisen oder Fleischgerichte. In Asien wird Zimtpulver zudem zur Herstellung von Gewürzmischungen verwendet.

Zimt ist ein äußerst effektives Naturheilmittel. Zimt kann die Blutzuckerwerte und außerdem den Cholesterinspiegel senken. Gleichzeitig kurbelt Zimt als wärmendes Gewürz den Stoffwechsel an, was hilfreich sein kann, wenn man Gewicht verlieren möchte. Je nach Zimtsorte sind ätherische Öle und Gerbstoffe in unterschiedlicher Zusammensetzung enthalten. Das Öl des Ceylon-Zimt wirkt hier am stärksten antibakteriell und weist sogar antivirale Eigenschaften auf.

Ein Gedanke zu „Gewürze und Kräuter beim Backen an Weihnachten“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.