Kochen mit Gerstengras

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Wieso ist Gerstengras so gesund?

Die gesunde Wirkung von Gerstengras ist bereits seit 40 Jahren erforscht worden. Verantwortlich für die Studien war Dr. Yoshihide Hagiwara. Gegenstand der Untersuchungen waren chlorophyllhaltige Lebensmittel.

Gerstengras in der Küche
Lecker kochen mit Gerstengras

Im Vergleich zu anderen Pflanzen verfügt der Gerstengrassaft über zahlreiche Vitamine, Spurenelemente und Chlorophyll. Außerdem sind ausreichend Enzyme und Bioflavonoide vorhanden.

Zudem ergibt sich der Vorteil beim Gerstengras, dass es sehr einfach auch von einem Laien anbaubar ist. Aber auch als Pulver ist der Gerstensaft im Handel erhältlich. Ebenso sind Kapseln und Tabletten zu haben. Empfohlen wird immer der Selbstanbau, der zu optimalen Ergebnissen führt.

Auf diese Weise ist der Gerstensaft jederzeit in frischem Zustand vorhanden. So bleibt der Anteil an Vital- und Nährstoffen am besten erhalten. Entscheidend für die Qualität ist auch die Konsistenz des Bodens. Zu kaufen sind die Samen des Gerstengrases in einem Reformhaus. Bekannt ist es auch unter dem Namen „Sprießkorngerste“. Die Samen sollten nach der Ernte durch eine Donath-Mühle gerieben werden.

Die Zubereitung kann ganz individuell und abwechslungsreich gestaltet werden. Dazu sollte das Gras immer frisch geschnitten werden. Danach kann es zu Salat oder anderen Gerichten verarbeitet werden. In gepresster Form entsteht Gerstengrassaft. Püriert oder als Saft verfügt das Gras über einen sehr süßen Geschmack.

Ursprünglich stammt der Gerstensaft aus einem Anbaugebiet in einem vulkanischen Boden in Japan. Hier sind ganz besonders viele Spurenelemente und Mineralstoffe zu finden.

Die Herstellung geht dabei von der Ernte von jungen Pflanzen aus. Sie werden geschnitten, wenn sie zwischen zehn und fünfzehn Zentimetern hoch sind. Eine anschließende Trocknung steht einem Mahlen bevor.

Inhaltsstoffe

  • Kalzium: Dieser Stoff ist doppelt so hoch vorhanden wie beispielsweise in Milch.
  • B-Vitamine: Der Gehalt in Gerstengras ist 30mal öfter vorhanden als in Milch.
  • Vitamin C: Der Vitamin-C-Gehalt ist versiebenfacht gegenüber einem Verzehr von Orangen.
  • Eisen: Der Gehalt entspricht dem Fünffachen von Spinat.
  • Kalium: Ist doppelt so viel vorhanden wie beispielsweise in Weizengras.
  • Weitere Vitamine: Weiterhin sind auch Vitamine wie Vitamin A, Vitamin E, Vitamin K sowie Folsäure und Pantothensäure.
  • Mineralstoffe: Kupfer, Chlor, Phosphor, Zink, Magnesium, Natrium und Schwefel.
  • Spurenelemente: Selen, Mangan sowie auch Chrom, Molybdän und Silizium sind vermehrt vorhanden.
  • Chlorophyll: Das Moleküle des Chlorophylls ist in der Mitte durch ein Magnesium Atom ausgestattet.
  • Enzyme: Die Katalysatoren des Stoffwechsels schützen vor krebserregenden Stoffen.
  • Aminosäuren: leicht verwertbare Aminosäuren sind zu vierzig Prozent vorhanden.
  • Weitere Bestandteile: Bioflavonoide, ungesättigte Fettsäuren, Lipide und Ionen.

Wirkung durch die Einnahme von Gerstengras

Eine Hauptfunktion Gerstengrases ist die Übersäuerung im Säure-Base-Haushalt. Damit wird Gerstengras ein Mittel, das ein Entgiften und Entschlacken bewirkt. Die Wirkung zeigt sich außerdem als basisch im ganzen Körper. Deshalb kann es dazu dienen die Balance im Körper herzustellen und stabil zu gestalten.

Krebserregende Giftstoffe und Schwermetalle werden vom Gerstensaft abgehalten. Zudem wird der Aufbau von Zellen und Gewebe auf diesem Wege unterstützt. Gleichzeitig wird die Widerstandskraft
gegen Radioaktivität erhöht. Zudem wird die Ausscheidung von Giftstoffen sowie Schwermetallen unterstützt.

Auch im Bereich Blutkreislauf werden die Bestandteile des Gerstensaftes aktiv. In erster Linie werden die Durchblutung und die Versorgung mit Sauerstoff gefördert. Eine positive Wirkung ist auch auf den Cholesterinspiegel bekannt. Dies kann auch bei Blutarmut genutzt werden.

Im Magen und Verdauungsapparat kann Gerstengras die Ausscheidung von Salzsäure verbessern. Hinzu kommen auch Wirkungsweisen bei ADS, Hyperaktivität, Stress und Schlafstörungen. Stimmungsaufhellende Wirkung sowie Entspannung wirken sich auf den gesamten Körper aus.

Auch die Leber und die Bauchspeicheldrüse werden positiv vom Gerstensaft beeinflusst. Gerade bei Allergien und Probleme mit der Haut sollte es Anwendung finden. So kann es bei Neurodermitis und Schuppenflechte helfen. Durch das enthaltene Natrium werden Kalziumablagerungen an Gelenken gelöst. Damit bleiben gesunde Knochen erhalten.

Fazit

Gerstengras ist heute eines der wirksamsten Mittel für die Gesundheit. Dabei wird nicht nur der Körper, sondern auch der Geist und die Vitalität gestärkt. Getrost kann das Gerstengras auch als ideales Lebensmittel bezeichnet werden, das sehr einfach verfügbar ist.

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