Flachwasserzone – Gemeiner Froschlöffel

Gemeiner Froschlöffel – Alisma plantago- aquatica

Aussehen: Der Froschlöffel bildet einen dekorativen Blatthorst mit einem überstehenden Blütenstand. Das Blatt ist lang gestielt von spitz- ovaler Form mit einem leicht angezogenen Ansatz. Es ist bis 10 cm breit und 25 cm lang.

Anfangs werden bei einem tieferen Wasserstand zuerst Schwimmblätter gebildet. Später ragen sie dann aus dem Wasser heraus. Der mehrmals dreifach verzweigte Blütenstand wirkt locker und sehr filigran.

Weiße, kleine und dreiblättrige Blüten sitzen am Ende der letzten Verzweigung. Sie haben einen Durchmesser von 5 mm. Meist öffnen sie sich erst gegen Mittag. Die zierlichen Blüten erscheinen in den Monaten Juni bis September. Die Rispen überragen die Blätter. Sie können eine Höhe zwischen 50 und 120 cm erreichen.

Verwendung: Der Gemeine Froschlöffel ist besonders dekorativ als Einzelstaude im Uferbereich. Er verträgt einen Wasserstand bis 30 cm. Die Pflanze verträgt volle Sonne bis Halbschatten. Die heimische Staude liebt einen nährstoffreichen Sumpfboden. Sie ist frosthart und benötigt daher auch keinen Winterschutz.

Es ist empfehlenswert, die Blütenstände bei Beginn der Blütenreife abzuschneiden. So kann verhindert werden, dass eine massenhafte Selbstaussaat erfolgt.

Mitunter ist ein Rostbefall der Pflanzen möglich. Dann sollten die Pflanzen radikal zurückgeschnitten werden. Nach kurzer Zeit erfolgt dann schon ein Neuaustrieb.

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