Kaffee Gedicht – Ode an den Milchkaffee

Kaffee macht fit und wach. Sein würziger Duft sorgt für gute Laune und angeregte Kommunikationsbereitschaft. Und sogar ein träger Stoffwechsel kommt wieder auf die Füße, sobald ein frisch aufgebrühter Kaffee sein Koffein in die Körpersäfte entlässt.

Kaffee Gedicht
Gedicht über den Milchkaffee

Wenn gar nichts mehr zu gehen scheint, geht nach einer kontemplativen Kaffeepause später wieder vieles fast von alleine. Und auch dann, wenn was geht, geht es mit Kaffee noch viel besser.

Warum also nicht mal dem Kaffee im halbwegs geordneten Versmaß huldigen? Natürlich dem Kaffee in seiner allerschönsten Variante: mit seeeeehr viiiiieeeeel Milch!

Milchkaffee ist ein Gedicht!

Werd‘ des Morgens ich schlecht wach,
denk ich: Wat’n blöder Tach!
Doch bevor ich resigniere,
rasch zur Küche ich marschiere.

Denn dort steht er schon parat –
mein Kaffee-Vollautomat!
Horch, das Mahlwerk mit Gebrumm,
schreddert in den Bohnen rum,
produziert das Kaffeemehl
schnell auf Knopfdruck und Befehl.

Kochend‘ Wasser noch dazu;
aus der Düse strömt im Nu
duftend heißer „Türkentrank“
in die Tasse: Gott sei Dank!

Aber etwas fehlt mir noch
bis es tönt: „Die Tassen hoch!“
Denn so rabenschwarz und kräftig
stünke dieser Kaffee mächtig
meinem hochsensiblen Magen,
denn das kann der nicht vertragen.
Frische Milch muss noch dazu!
Dann hat die liebe Seele Ruh‘.

Und jetzt sitz ich mit der Tasse,
die ich lustvoll nun umfasse
hier an meinem Lieblingsort,
schlürf erst mal den Milchschaum fort,
nasche dann vom Kaffee-See,
den ich, bloß gelegt, erspäh,
sahnig cremig würzig – aaaaaaaaah!

Milchkaffee ist wunderbar!
Komm, was kostet heut‘ die Welt?
Einer wird noch nachbestellt.
Ich drück noch mal auf den Knopf,
schütt‘ mir Kaffee in den Kopf.

Mist, die Milch wird langsam leer,
im Vorratsschrank ist auch nichts mehr.
Da muss ich wohl wieder laufen,
frische Milch mir einzukaufen.

So, geschafft, der Tag ist rum,
glücklich ich nach Hause kumm.
Jetzt erst mal ’nen Milchkaffe,
dass ich wieder klarer seh‘.

Denn nach meines Tages Mühen
muss die „Jura“ wieder glühen.
Milchkaffee, Du bist, ganz ehrlich,
ganz und gar mir unentbehrlich!

Ohne Dich wär’s fad und öde,
außerdem auch ziemlich blöde.
Deshalb sei mit Dank gepriesen –
ich bin auf Dich angewiesen!

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