FSME Impfung und Verlauf der Krankheit

Behandlung von FSME – Impfung oder Schulmedizin?

Während die FSME klassische Symptome zeigt und recht schnell erkannt wird, bleibt die Borreliose oft lange Zeit unentdeckt. Vor allem, wenn sich nicht der typische rote Ring um die Bissstelle der Zecke bildet. Nur bei etwa der Hälfte der Patienten entwickelt sich diese symptomatische Rötung!

FSME Erkrankung durch Zecken
Entfernen einer Zecke mit einer Zeckenzange

Daher sollten Sie sich immer das Datum notieren, wenn Sie eine Zecke gebissen hat oder Ihr Kind gebissen wurde. Treten dann nach ungefähr sechs Wochen Symptome einer Grippe auf, sollten Sie den Arzt unbedingt auf den Zeckenbiss hinweisen. Er kann im Notfall das Blut auf Borrelien untersuchen lassen.

Was ist FSME?

Hierbei handelt es sich um die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, einer viralen Hirnhautentzündung, die durch einen Zeckenbiss entstehen kann. Die FSME ist wesentlich seltener als die Lyme-Borreliose. Das Hauptvorkommen von Zecken, die als Träger der FSME-Viren gelten, erstreckt sich hauptsächlich auf Süddeutschland, Österreich und Tschechien. Durch den Biss einer Zecke (Ixodes ricinus) kann erregerhaltiger Speichel oder Blut übertragen werden. Die Inkubationszeit beträgt 3-21 Tage.

Typischer FSME Verlauf

Der Erreger gelangt in den Blutkreislauf und die Lymphe, vermehrt sich in den Lymphknoten, kann dann zum Gehirn wandern und zu den Symptomen einer Hirnhautentzündung führen. Jedoch verlaufen 70 – 90% der Infektionen ohne Symptome. Das Anfangsstadium ist geprägt von grippeähnlichen Symptomen mit mäßigem Fieber und dauert ca. 4-6 Tage.

Nach mehrtägiger Beschwerdefreiheit kann es zum Organstadium kommen, mit erneutem Fieberanstieg, Kopfschmerzen, Hirnhautentzündung, Schwindel, Erbrechen, Nervenentzündungen, Entzündungen von Nervenwurzeln mit schlaffen Lähmungen, Bewusstseinsstörungen. Die Diagnose erfolgt durch eine Liquor- oder Blutuntersuchung.

Schulmedizinische Therapie

Diese ist rein symptomatisch. In 90% gehen die Beschwerden nach 10 – 14 Tagen zurück. Neurologische Defizite bleiben in 3 – 10 % der Fälle für einige Monate, doch heilen diese dann meist folgenlos aus. Das Risiko bleibender Schäden liegt laut „arznei-telegramm“ bei 1 von 78.000 Fällen. Tödliche Verläufe gibt es in 1 -2 % der Fälle. Nach Ablauf einer Infektion besteht lebenslange Immunität.

FSME Impfung

Das Robert-Koch-Institut (RKI) sowie viele Ärzte raten zu einer FSME-Impfung in Epidemiegebieten. Hierbei wird unterstellt bzw. propagiert, eine Impfung schütze vor den Folgen einer FSME-Erkrankung bzw. vor deren Komplikationen – denn diese sind ja hauptsächlich die gefürchteten Ereignisse. Doch aufgrund der freiwilligen Meldungen an die renommierte medizinische Fachzeitschrift „arznei-telegramm“ kommt es bei 1 von 32.000 Impfungen zu Nervenschäden, bis hin zum Guillain-Barré-Syndrom (aufsteigende Lähmung, die bis zum Tode führen können) – genau die Schäden, die durch die Impfung vermieden werden sollen.

Zusätzlich ist zu bedenken, dass eine Impfung alle 3 – 5 Jahre wiederholt werden muss. Es entsteht keine lebenslange Immunität wie nach einer durchgemachten Erkrankung. Somit vervielfacht sich das Risiko eines Impfschadens mit jeder Auffrischung. Außerdem gibt es eine unbekannte Dunkelziffer an Impfschäden, denn es wird erfahrungsgemäß nur ein Bruchteil gemeldet.

Das Fazit des „arznei-telegramm“ lautet: „Einem Risiko bleibender Schäden von etwa 1 von 78.000 durch Erkrankung nach Zeckenbiss in „Endemiegebieten” steht nach unseren Daten ohne Berücksichtigung der erheblichen Dunkelziffer, ein Risiko von Impffolgen unterschiedlichen Schweregrades von mindestens 1 von 32.000 gegenüber.“ ( Quelle: http://www.impfkritik.de/fsme/ )

Daraus lässt sich ohne weiteres ableiten, dass das Risiko eines Impfschadens mehr als doppelt so hoch liegt, wie das Risiko eines bleibenden Schadens nach erfolgter Infektion. Und dies bestätigt durch ein renommiertes medizinisches Magazin!

FSME Impfung für Kinder?

Bei all diesen Ausführungen wurde kein Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern gemacht. Doch umso mehr ist bei Kindern, altersabhängig, der noch nicht ausgereifte organische Zustand und das bei Kleinkindern noch im Aufbau befindliche Immunsystem besonders zu berücksichtigen.

Aus diesen Gründen sollte hier eine angedachte Impfung mit noch größerer Sorgfalt überlegt werden. Denn es gibt keine Fakten, die den propagierten Schutz durch die Impfung belegen. Für die Zulassung eines Impfstoffes muss kein Beweis für das Verhindern der betreffenden Krankheit erbracht werden. Es reicht der nachweisliche Anstieg eines entsprechenden Antikörperspiegels im Blut. Doch selbst das RKI hält dies nur für eine Ersatzmessgröße für Immunität, welche jedoch nicht mit dieser gleichzusetzten ist. Bedenkt man zudem, dass als Impfschäden meist die Symptome bzw. Erkrankungen entstehen können, die eigentlich durch die Impfung verhindert werden sollen, wird der Sinn dieser Impfung umso fragwürdiger.

Aus naturheilkundlicher Sicht ist eine Impfung zudem ein unnatürlicher Eingriff in reguläre Abläufe des Körpers. Außerdem enthalten die Impfungen viele Zusatzstoffe, die sich ebenfalls schädigend auf Nerven und Organe auswirken können, Allergiepotential haben sowie durch die regelmäßige Anwesenheit verschiedener Antibiotika, Resistenzen gegen diese erzeugen können. Hier einige Inhaltsstoffe der zwei aktuellen FSME-Impfstoffe:

Impfstoff FSME-Immun Junior Fertigspritze:

  • Aluminiumsalze – zur Konservierung; gilt im Körper als krebserregend
  • Formaldehyd – eine giftige chemische Verbindung, die rechtsverbindlich in der Schadstoffverordnung als „kanzerogen“ (also krebsverursachend für den Menschen) beschrieben ist; daneben kann es auch Allergien auslösen.
  • Gentamicin – ein Antibiotikum
  • Neomycin – ein Breitbandantibiotikum
  • Protaminsulfat – aus Sperma/Rogen bestimmter Lachsarten; soll Blutungen verhindern
  • Protein (vom Huhn) – Fremdeiweiß mit Allergiepotential

Impfstoff Encepur Kinder-Fertigspritzen: wie FSME-Immun und zusätzlich Chlortetracyclin – ein Antibiotikum

Was ist ein wirksamer Schutz gegen FSME?

Wie schütze ich mich und mein Kind nun effektiv gegen eine solche Erkrankung? Wie in allen Lebensbereichen gibt es auch hier keine 100%ige Sicherheit. Doch der beste Schutz ist immer noch, nicht gebissen zu werden und ein gesundes, stabiles Immunsystem.

Ersterem Punkt lässt sich mit heller, langer Kleidung, sowie dem Tragen von Schuhen und Strümpfen begegnen. Suchen Sie die Kleidung und den Körper nach einem Naturaufenthalt auf Zecken ab. Benutzen Sie zudem Schutzmittel, die auf die Haut aufgetragen werden. Es gibt mittlerweile einige gute auf der Basis ätherischer (Bio-)Öle, z. B. Amoskanöl, Zedan. Im Handel sind jedoch noch weitere erhältlich. Eine Nachfrage in der Apotheke lohnt sich.

Auch das Fell von Hund oder Katze (denn diese sind oft anfällig für Zecken und gleichzeitig beliebte Spielgefährten für Kinder) lässt sich damit einreiben. Einfach ein paar Tropfen in den Händen verreiben und dem Haustier über das Fell streichen. Sollte sich dennoch eine Zecke an der Haut befinden, lassen Sie diese am besten von einem Arzt oder im Krankenhaus entfernen und die Zecke ins Labor senden. Dort wird sie auf FSME-Erreger und Borrelien untersucht. Denn nicht jede Zecke ist automatisch Träger von Krankheitspotential.

Für den zweiten Punkt stärken Sie das Immunsystem mit gesunder Ernährung, ausreichender Trinkmenge und viel frischer Luft. Homöopathisch gibt es auch Nosoden für FSME- bzw. Borrelienerkrankungen. Diese können sowohl als prophylaktische Maßnahmen dienen, sind jedoch auch nach einem Zeckenbiss geeignet.

Auch zur Ausleitung noch vorhandener Krankheitserreger, falls es früher schon einmal zu einem Biss gekommen ist oder zur Behandlung eines entsprechenden Impfschadens. Ebenso sind klassische homöopathische Mittel eine Option. Zu diesen Themen sollten Sie sich von einem erfahrenen Therapeuten individuell beraten lassen.

Fazit zur FSME Erkrankung

Für eine echte FSME-Erkrankung durch den Biss einer Zecke muss eine ganze Reihe von Faktoren zusammenkommen:

  1. Es muss zuerst einmal überhaupt zu einem Zeckenbiss kommen.
  2. Die Zecke muss lange genug saugen, bevor sie entdeckt wird, damit ein Virus überhaupt in den Körper gelangen kann.
  3. Die Zecke muss Träger eines FSME-Virus sein. Das trifft bei weitem nicht auf alle zu.
  4. Der Virus muss auf ein geschwächtes Immunsystem treffen.
  5. Es muss zur Entwicklung von Komplikationen kommen (denn das sind ja die eigentlich gefürchteten Ereignisse) – was, wie oben in Zahlen angeführt, seltener vorkommt, als bei Impfungen.

Insgesamt lässt sich wohl sagen, dass ein FSME-Risiko nicht auszuschließen, aber doch geringer ist, als es uns die gelegentliche FSME-Hysterie erscheinen lassen will. Wichtig ist, keine Angst vor dem natürlichsten Bedürfnis des Menschen – seinem Aufenthalt in der Natur – zu entwickeln, denn Angst schwächt körperlich und seelisch.

Eine gesunde Beziehung zur Natur sowie Vertrauen in und Stärkung der eigenen Selbstheilungskräfte sind eine wichtige Basis. Mit einem vernünftigen Schutz durch Kleidung und Hautschutzmittel in Kombination mit einem gesunden Immunsystem haben Sie das allermeiste getan, um Zecken und den von ihnen übertragbaren Krankheiten die Stirn zu bieten. Genießen Sie mit Ihren Kindern Spiel und Spaß in der Natur während der schönsten Jahreszeiten!

(c) Text von Anke Neumann

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