Punktierter Buntbarsch

Punktierter Buntbarsch (Etroplus maculatus)

Ursprünglich stammt der Punktierte Buntbarsch aus den Süßgewässern und Brackwassern in Indien und Sri Lanka. Diese Fischart ist aufgrund ihres friedlichen Wesens ein angenehmer Süßwasseraquarienbewohner.

Indischer Buntbarsch, Fang aus dem Bharathapuzha, einem Fluss im südindischen Bundesstaat Kerala.
Von Raghu.kuttan – Eigenes Werk, Gemeinfrei

Im Jugendstadium ist der Körper der Fische noch länglich. Hingegen weisen sie im Erwachsenenalter einen scheibenförmigen Körperbau auf. Seitlich ist er sehr stark abgeflacht. Im Farbkleid dominiert Orangegelb. An den Seiten sind viele kleine rote und braune Punkte vertreten. Die mittlere Seitenpartie verfügt über einen großen schwarzen, leuchtend gelb gesäumten Bereich. Darüber liegen ovale dunkle Flecke.

Typisch für diese Fischart ist die schwarze Zeichnung der Afterflosse im vorderen Bereich. Die Bauchflossen sind dunkel. In der Regel sind die Weibchen weniger bunt gezeichnet als die Männchen. Ihre Rücken- und Afterflossen sind durchsichtig und auch nicht rot gesäumt.

Nahrung: Die Punktierten Buntbarsche ernähren sich von Lebendfutter wie Tubifex und Roten Mückenlarven als auch von Trockenfutter.

Verhalten: Vertreter dieser Fischart sind recht friedlich. In der Regel leben sie in Paaren zusammen. Während der Brutpflege sind beide Elternteile tätig. Die Jungen werden von ihnen über einige Monate betreut.

Bei der Vergesellschaftung mit anderen Fischarten gibt es keine Probleme. Sie besitzen auch nicht die Angewohnheit, den Boden durchzuwühlen oder Pflanzen abzufressen.

Fortpflanzung: Der Punktierte Buntbarsch lässt sich im Aquarium verhältnismäßig leicht vermehren. Allerdings sollten dann die Zuchtfische nicht mit zu lebhaften Arten zusammenleben. In diesem Fall empfiehlt sich die Nutzung eines Zucht- Spezialbeckens mit mindestens 50 Litern an Kapazität.

Die Wassertemperatur muss mindestens zwischen 25 und 28 °C liegen. Es ist notwendig 5 % Meerwasser zuzufügen. Die Ablage der Eier, in der Regel zwischen 200 und 300 Stück, erfolgt auf den Blättern der Pflanzen und zwischen den Wurzeln. Nach zwei bis fünf Tagen schlüpfen dann die ersten Fischchen.

Bereits nach sechs Tagen können die Jungfische frei schwimmen. Mitunter heften sie sich noch an die Seiten ihrer Eltern. Die elterliche Brutpflege ist langwierig.

Als Futter für die Jungfische eignen sich Artemia- Nauplien und auch Trockenfutter.

Haltung: An die Haltung im Aquarium stellen die Fische keine großen Ansprüche. Sie halten sich normal in der Beckenmitte- und boden auf. Diese Fischart reagiert besonders empfindlich auf Wasserwechsel. Man sollte unbedingt etwas Meersalz, ein bis zwei Teelöffel pro 10 Liter, zufügen.

So werden die Fische widerstandsfähiger. Der Bodengrund muss sandig und mit Verstecken zwischen den Gesteinsbrocken ausgestattet sein. Die Vegetation im Aquarium muss üppig ausfallen.

Wichtig ist, dass die Wassertemperatur zwischen 20 und 25 °C gehalten wird, bei einem pH-Wert von 7 bis 7,5 und einer Härte zwischen 10 und 20 °dGH.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.