Erotische Geschichten gemeinsam lesen

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Eine erotische Story kann trübe Gedanken verscheuchen und den Leser oder die Leserin in bessere Stimmung versetzen. Nicht jeder hat solche Geschichten in seiner heimischen Bibliothek. Das Internet hilft weiter.

Erotische Geschichten für Sie und ihn

Wenn man nach der Anzahl von Erotik-Storys geht, die online zu finden sind, könnte man annehmen, im „Land der Dichter und Denker“ lebe ein Volk der Geschichtenschreiber und -leser. Man kann seitenlang erotische Storys finden, die teilweise ein bisschen lieblos und in fragwürdigem Deutsch abgefasst sind. Das liegt daran, dass sie auf kommerziellen Seiten stehen und den Verkauf von Sexvideos fördern sollen. Sie werden meist kurzfristig durch Storys von ähnlicher Qualität ausgetauscht und haben eine entsprechend kurze Lebensdauer.

Erotische Geschichten vorlesen
Erotische Geschichten für Sie und ihn

Anderen Geschichten merkt man an, dass der Verfasser oder die Verfasserin nicht einfach einen animierenden Text verfassen wollte, sondern einen gewissen Anspruch damit verbindet.

Es ist nicht die Rede von hoher Literatur, aber Schreiben ist eben auch ein Handwerk, dessen Beherrschung den Lesegenuss deutlich steigert.

Bekommt man als Leser eine Geschichte geboten, in der sich eine Handlung entwickelt, in der es vielleicht am Anfang von erotischen Andeutungen wimmelt, ohne dass konkret etwas passiert, wird Spannung erzeugt, die zum Weiterlesen animiert.

Je besser es einem Autor gelingt, die Fantasie seines Lesers anzuregen desto eher wird dieser der Auffassung sein, eine wirklich gute Story gelesen zu haben.

Viele erotische Geschichten eignen sich zum Vorlesen, z. B. dem Partner, wenn man mal ein bisschen Zeit füreinander hat oder wenn man gern eine prickelnde Atmosphäre schaffen möchte. Für diesen Anlass sollte die Story nicht zu lang sein und in einem Stil verfasst sein, der auch dem Partner gefallen könnte.

Man kann sich dafür ein kleines Szenario schaffen, z. B. auf dem Sofa oder auch auf dem Teppich. Wenn es sich um eine Vorleserin handelt, wird sie sich vielleicht etwas Hübsches anziehen für ihren kleinen Vortrag und ein angenehmes Licht schaffen. Ihr männliches Pendant schenkt womöglich ein Gläschen Sekt ein, ehe er vorzulesen beginnt.

Diverse erotische Geschichten im Internet werden auch in öffentlichen Blogs und Foren veröffentlicht. Dort können die Leser einen Kommentar hinterlassen. Es soll Menschen geben, die erst die Anmerkungen lesen, ehe sie sich an einen Text herantrauen.

Man kann es auch andersherum machen und anhand der Kommentare nach der Lektüre eines Textes die eigene Einschätzung mit der anderer vergleichen. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich Geschichten aufgenommen und verstanden werden, wenn es sich nicht nur um eindeutige Sex-Storys handelt, in denen es um rein sexuelle Erlebnisse geht.

Erotik in ihrem ursprünglichen Sinn bedeutet geistig-sinnliche Liebe, hat also mit triebgesteuertem Begehren zunächst nicht allzu viel zu tun. Heute verwendet man den Begriff oft, um andere Wörter, die ein bisschen vulgärer klingen, zu vermeiden.

Wenn also jemandem eine Geschichte gelingt, die in einem glaubhaften Milieu mit echt wirkenden Charakteren spielt und trotzdem bestimmte Aktivitäten näher und ausführlich beschreibt, kann der Autor einen Erfolg verzeichnen. Natürlich sind in dieser Hinsicht die Geschmäcker verschieden.

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