Erotische Geschichten Das Wiedersehen

Erotische Kurzgeschichte – Ein unverhofftes Wiedersehen

Melanie konnte es kaum fassen: Der Mann, den sie in dem Café auf der gegenüberliegenden Straßenseite sitzen sah, musste tatsächlich Stefan sein. Sie machte sich keine Illusionen: Wegen ihr war er bestimmt nicht dort. Er konnte kaum wissen, dass sie genau gegenüber wohnte, war sie doch nach der überstürzten Trennung von ihm sang- und klanglos aus ihrer Heimatstadt verschwunden und über 100 km weit weg gezogen. Umso mehr traf es sie wie ein Fausthieb, ihn nun in diesem Café wieder zu sehen.

Erotische Kurzgeschichte
Erotische Kurzgeschichte – Das unverhoffte Wiedersehen

Ob er sie wohl wiedererkennen würde, nach über einem Jahr? Wirklich viel Zeit war zwar nicht vergangen, doch sie hatte sich sehr verändert. Das sexy platinblonde Haar hatte sie sich abschneiden lassen und es gefärbt. Sie trug jetzt eine flotte Kurzhaarfrisur, die ihren Typ sehr veränderte. Sie beschloss, es darauf ankommen zu lassen. Kurzerhand schlüpfte sie, ohne es recht zu bemerken, in einen kurzen Rock und ein trägerloses Top, das ihre festen Brüste optimal zur Geltung brachte.

Ein wenig nervös war sie schon, als sie sich wenige Minuten später an einem der äußeren Tische auf dem kleinen Platz vor dem Café nieder ließ. Von dort aus konnte sie Stefan gut sehen. Er sah noch immer atemberaubend gut aus. Eine Locke seines dunklen Haars hing ihm in die Stirn. Die haselnussbraunen Augen verliehen ihm einen sanften Ausdruck – wobei sie aber wusste, dass er durchaus sehr stürmisch und leidenschaftlich sein konnte.

In diesem Moment bemerkte Melanie, dass er sie auch ansah und wendete ihren Blick beschämt schnell ab. Nach einer Weile riskierte sie es noch einmal, zu ihm zu sehen und stellte fest, dass er längst auf sie aufmerksam geworden war. Die junge Frau, die ihm gegenüber saß, bekam von alledem nichts mit.

Melanie wünschte sich nur noch, sie würde endlich verschwinden. Schließlich erfüllte sich ihr Wunsch. Stefan bezahlte die Rechnung und das Mädchen verabschiedete sich mit einem innigen Kuss von ihm. Es war offensichtlich, dass die beiden etwas miteinander hatten. Ein Stich der Eifersucht durchzuckte Melanie.

Noch ehe sie es richtig bemerkt hatte, stand Stefan hinter ihr. „Hallo Melanie,“ raunte er ihr ins Ohr, „hast du mich vermisst?“ Er jagte ihr wohlige Schauer über den Rücken, doch irgendwie schaffte sie es, cool zu bleiben. „Ich habe mich gewundert, dich ausgerechnet hier zu treffen,“ meinte sie einigermaßen ruhig. Ohne zu fragen, setzte er sich neben sie. „Ich war überrascht, dass du dich damals so schnell aus dem Staub gemacht hast,“ erklärte er ihr.

„Ich hätte es dir gerne erklärt.“ Melanie erinnerte sich noch sehr gut an die Szene, die zu ihrer schnellen Trennung geführt hatte und wollte nicht darüber reden. Alleine der Gedanke daran jagte ihr schon wieder Angst ein – und erregte sie, auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollte.

Beide schwiegen, doch blieb Melanie nicht verborgen, dass er sie mit seinem Knie berührte. „Können wir nicht irgendwo hin gehen und in Ruhe über die Sache reden?“ bat er. Und noch ehe Melanie es verhindern konnte, waren die Worte bereits über ihre Lippen geflossen: „Meine Wohnung liegt direkt auf der anderen Straßenseite.“

Nun war es also ausgesprochen, es gab kein Zurück mehr. Sie spürte Stefans Hand auf ihrem Oberschenkel. Sie bezahlte ihren Kaffee und sie standen langsam auf. Sie ging voraus und Stefan konnte es sich nicht verkneifen, im Vorübergehen sanft über ihre Pobacken zu streicheln.

Melanie fühlte sich wie elektrisiert. Ihre Haut flirrte fast vor Anspannung, ihre Brüste und die Brustwarzen hatten sich aufgerichtet und sie drohte vor Erregung fast zu platzen. Noch für einen Moment schalt sie sich in Gedanken, dass sie ihm schon wieder zu erliegen schien, doch sie konnte nichts dagegen tun.

Schnell waren sie bei der Haustüre angekommen und noch während sie ihren Schlüssel suchte, drückte er sich bereits von hinten an ihren bereitwilligen Körper. Kaum hatten sie die Tür hinter sich gelassen, fiel er bereits über sie her. Sie wehrte sich kein bisschen gegen seine fordernden Küsse. Er drückte sie an kühle Wand des Hausflurs und sie erschauerte. Jeden Moment konnte einer ihrer Mitbewohner zur Türe hereinkommen, doch ihr war alles egal. Ehe sie sich versah, fühlte sie, wie er ihr trägerloses Shirt herunterschob und sein Gesicht zwischen ihren Brüsten vergrub. Sie bebte vor Erregung und ließ es geschehen, als er sich langsam nach unten vorarbeitete.

Stefan war begeistert, als er bemerkte, dass Melanie nicht einmal Unterwäsche trug. Er konnte kaum fassen, wie feucht Melanie bereits war. Oh ja, genau das hatte er vermisst. Sie war so bereit, wie eine Frau nur sein konnte. Melanie drehte sich um, stützte sich mit den Händen an der Wand ab und reckte ihm ihr verführerisches Hinterteil entgegen. Diese Einladung ließ sich Stefan nicht entgehen. Melanie stöhnte auf vor freudiger Erwartung und schnell fanden sie zu einem Rhythmus, der ihnen beiden Befriedigung verschaffte.

Schließlich landeten sie doch noch in Melanies Wohnung und unterhielten sich über das, was vor einem Jahr passiert war. Sie hatte Stefan mit einer anderen erwischt. Als sie die Haustüre zu seiner Wohnung aufschloss, war sie gerade nackt und auf dem Weg ins Bad.

Sie hatte ihm damals keine Gelegenheit gegeben, sich zu erklären. Nun erzählte er ihr, dass es seine Schwester gewesen war, die sie gesehen hatte. Sie war tags zuvor auf seiner Schwelle gestanden, weil ihr Freund sie rausgeworfen hatte, und Stefan hatte ihr kurzzeitig Unterschlupf gewährt. Melanie konnte es kaum glauben, wegen welcher Lächerlichkeit sie ihr Glück weggeworfen hatte und sie besiegelten ihren Neuanfang mit einer zweiten Runde leidenschaftlichem Sex, der all ihren Gefühlen und Sehnsüchten des vergangenen Jahres Ausdruck verlieh.

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