Einschlafen – Probleme und Tipps

Kinder und die Einschlaf-Problematik

Viele Eltern sehen jedem Abend der Schwierigkeit entgegen, die Kinder ins Bett zu bringen. Der Schlaf ist für jeden Menschen sehr wichtig. Dies gilt vor allem für Kinder.

Einschlaftipps
Tipps zum Einschlafen bei Kindern

Doch nicht nur Babys haben zu manchen Zeiten Probleme, in das Reich der Träume zu fallen. Auch etwas ältere Kinder können durchaus noch Schwierigkeiten damit haben, problemlos einzuschlafen. Dafür können verschiedene Gründe verantwortlich sein.

Damit ein schnelles Einschlafen gelingt, gibt es einige Dinge, die eine Hilfestellung bieten. Viele davon setzen voraus, dass ein Elternteil in den ersten Minuten vor der Schlafphase des Kindes im Zimmer bleibt und sich mit dem Nachwuchs beschäftigt.

Doch der Einsatz des Elternteiles kann sich schnell als lohnenswert herausstellen, denn mit den richtigen Methoden kann dem Kind geholfen werden, die Einschlafproblematik in den Griff zu bekommen. Auf diese Art und Weise muss sich der Nachwuchs nie wieder vor der Dunkelheit fürchten und kann beruhigt in den Schlaf fallen.

Geschichten erzählen kann beim Einschlafen helfen

Kinder lauschen gerne Geschichten, die sie von ihren Eltern erzählt bekommen. In manchen Fällen können die Geschichten dazu genutzt werden, die Zeit zu überbrücken, bis das Kind der Müdigkeit erliegt und einschläft. Hierbei ist es selbstverständlich von Vorteil, wenn die Eltern eine rege Fantasie besitzen, um auf diese Weise eine packende Geschichte aus dem Stegreif zu erfinden.

Diese Aufgabe fällt vielen Eltern nicht leicht. Eben aus diesem Grund nutzen zahlreiche Eltern eine gute Alternative, indem sie die Geschichte nicht frei aus dem Gedächtnis heraus erzählen, sondern ein Buch für Kinder nutzen, um dem Kind vor dem Einschlafen ein besonderes Highlight zu bieten.

Aus einem Buch vorlesen

Ein Kinderbuch besitzt den Vorteil, dass die Eltern die enthaltenen Geschichten nicht erfinden müssen. Stattdessen kann der Inhalt ganz einfach abgelesen werden. Hierbei sollte jedoch ein wenig auf die Betonung geachtet werden, so dass die Kinder sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren können und sich förmlich in die Story versetzt fühlen. Das richtige Vorlesen muss jedoch erst geübt werden, denn Kinder stellen an den Vorleser hohe Anforderungen, um währenddessen möglicherweise einzuschlafen. Darum sollten Eltern ab und zu üben, um auf diese Weise die Fertigkeiten im Vorlesen weiter auszubauen. Kinder finden oftmals großen Gefallen daran, wenn sie Geschichten vorgelesen bekommen.

Natürlich sollte dabei eine gewisse Abwechslung stattfinden. Ein Märchenbuch bietet hier eine schöne Möglichkeit, denn darin sind gleich mehrere Geschichten enthalten, welche eine große Abwechslung bieten. So werden die Geschichten nie langweilig. Eltern werden zudem schnell feststellen, dass Kinder bereits früh ihre Lieblingsgeschichten haben, welche sie immer wieder hören möchten. Die Lieblingsgeschichten wirken oftmals sehr beruhigend auf den Nachwuchs und stellen daher eine tolle Gelegenheit dar, das Einschlafen des Kindes herbeizuführen.

Ein Schlaflied singen

Natürlich ist nicht jeder Mensch der geborene Sänger und manche Personen schämen sich regelrecht, wenn sie singen müssen. Aber dennoch sollte die Scheu fallen gelassen werden, wenn es darum geht, dem eigenen Kind ein Schlaflied vorzusingen. Schließlich geht es hierbei nicht darum, gut zu singen, sondern dem Nachwuchs das Einschlafen zu erleichtern. Jeder Mensch ist in der Lage, seinem Kind ein beruhigendes Schlaflied vorzusingen. Mit ein wenig Beachtung der richtigen Betonung kann jeder Elternteil dafür sorgen, das Kind ins Reich der Träume zu singen.

Die Schäfchen zählen

Schon seit langer Zeit hat sich das Zählen von Schafen bewährt, um dabei einzuschlafen. Selbst in der heutigen Zeit wird diese Methode immer wieder gerne angewendet, um das Einschlafen ein wenig zu erleichtern. Diese Einschlafhilfe funktioniert auf eine ganz simple Weise und kann bei Kindern am ehesten Wirkung zeigen, wenn ein Elternteil dabei mitwirkt. So können Kind und Elternteil gemeinsam die wolligen Schafe zählen, wie sie gerade über einen Zaun auf einer saftig grünen Weide springen. Selbst erwachsene Menschen greifen häufig zu dieser Einschlafhilfe, um das Reich der Träume zu betreten.

Die Rollläden schließen

War da etwas vor dem Fenster? Manchmal spielt uns die Fantasy böse Streiche. Gerade für Kinder kann die Fantasy in Bezug auf die Einschlafproblematik ein großes Problem darstellen. Was also dagegen tun? Damit die Fantasie nicht irgendwelche Gestalten vor dem Fenster herbeirufen kann, ist es die einfachste Lösung, schlicht die Rollläden zu schließen. Auf diese Weise kann das Kind während der Nacht nicht aus dem Fenster schauen und muss nicht befürchten, dass es beobachtet wird. Ein ähnliches Phänomen stellen Kleiderschränke dar.

Schranktüren öffnen

Es gibt viele Kinder, die sich vor einem angeblichen Monster im Schrank fürchten. Oftmals erkennen Eltern nicht, wie leicht dieses Problem aus der Welt zu schaffen ist. Kinder befürchten manchmal, im Schrank könnte sich ein schreckliches Monster versteckt halten und warten förmlich darauf, dass dieses bei einsetzender Dunkelheit die Türen aufreißt und aus dem Schrank springt.

Dem kann einfach Abhilfe geleistet werden, indem die Schranktüre schon geöffnet wird, solange noch Licht das Kinderzimmer erhellt. Auf diese Weise kann sich der Nachwuchs vergewissern, dass sich kein Monster im Schrank befindet. Die Schranktür kann zudem die ganze Nacht geöffnet bleiben.

Ein kleines Licht einschalten

Vielen Kindern hilft es beim Einschlafen, wenn ein kleines Licht das Kinderzimmer etwas erhellt. Da eine Lichtquelle jedoch zu unruhigem Schlaf führen kann, sollten Eltern darauf achten, dass das Licht nicht zu stark strahlt und den Schlaf des Kindes dadurch beeinflusst.

So gibt es spezielle Nachtlichter, die ohne Probleme in der Nacht eingeschaltet bleiben können, und die Kinder durch ihre Helligkeit nicht aus dem Schlaf reißen. Zudem gibt es noch eine weitere Möglichkeit, um etwas Helligkeit in das Kinderzimmer zu bringen.

Die Tür einen Spalt geöffnet lassen

Oftmals ist es dem Kind hilfreich, wenn die Türe des Zimmers einen Spalt weit offen gelassen wird. Auf diese Weise kann ein wenig Licht in das Kinderzimmer einfallen und einen kleinen Bereich erhellen, solange im Flur das Licht eingeschaltet ist.

Auch hier gilt, dass das Licht im Flur nicht die gesamte Nacht über eingeschaltet bleiben sollte, denn während der Schlafphase ist es sinnvoll, von Dunkelheit umgeben zu sein, sodass der Schlaf auch erholsam auf Körper und Geist wirken kann.

Neben der Lichtquelle kann der Türspalt jedoch noch einen weiteren beruhigenden Aspekt auf die Kinder ausstrahlen. Befinden sich noch andere Personen in einem Nebenraum, so können die Geräusche, welche diese Menschen verursachen, durchaus beruhigend wirken und dem Kind ein Gefühl der Sicherheit verleihen.

Schlaf am Tage nachholen

Wenn die Nacht wieder einmal zu kurz war, so ist dies oftmals an der Laune des Kindes zu erkennen. Damit der fehlende Schlaf wieder aufgeholt werden kann, ist ein kleines Schläfchen am Tag sicherlich keine schlechte Idee. Hierbei ist es dem Kind möglich, wieder etwas Energie zu tanken und die Laune aufzubessern. Bei einem Mittagsschlaf gibt es jedoch auch einen Nachteil. Schläft das Kind am Tag zu lange, so fällt es ihm am Abend zumeist schwer, erneut einzuschlafen. Darum ist es ratsam, lediglich einen kurzen Mittagsschlaf zu halten, um so dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen.

So schläft das Kind ohne Probleme ein

Eltern sollten selbst austesten, mit welchen Hilfen das Kind am besten einschlafen kann. Mit der Zeit ist es sinnvoll, die Hilfestellungen zum Einschlafen stetig abzubauen, sodass der Nachwuchs irgendwann vollkommen alleine einschlafen kann und dafür keine Hilfe mehr benötigt. Eltern sollten immer daran denken, dass der Schlaf vor allem für Kinder sehr wichtig ist. Darum sollte es den Sprösslingen ermöglicht werden, eine erholsame Nacht zu verbringen. Diese verschiedenen Methoden können dabei helfen, das Kind zum Einschlafen zu bringen.

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