Die Einrichtung des Kinderzimmers

Kinderzimmer – Ein Ort zum Spielen und Toben

Die Einrichtung vom Kinderzimmer gehört zu den ganz besonders aufregenden Renovierungstätigkeiten und so beschäftigen sich viele Eltern und Elternpaare sehr intensiv mit der Planung. Schließlich soll es dem Kind an nichts fehlen und es braucht einen Rückzugsort, an dem es spielen, toben und ungestört Kind sein kann.

Kinderzimmer perfekt eingerichtet
Das Kinderzimmer richtig planen und einrichten

Es muss nicht immer Pink und Blau sein

Pink und Blau sind die klassischen Farben, die auf der Farbenwunschliste der Kleinen ganz oben stehen. Doch Kinderwünsche verändern sich und auch die Farbwirkung sollte bedacht werden. In einem Alter von drei oder vier Jahren finden Kinder andere Dinge toll als mit neun oder zehn. Damit das Kinderzimmer nicht in regelmäßigen Abständen komplett neu renoviert werden muss, ist es sinnvoll, bei der Farbauswahl etwas vorsichtiger zu sein.

Natürlich lieben alle Mädchen Pink und Rosa und die meisten Jungen finden Autos oder Raumschiffe toll. Deshalb muss aber nicht das komplette Zimmer in leuchtendem Pink oder mit einer farbintensiven, unruhigen Autotapete erstrahlen.

Dezente Farben an den Wänden verbreiten Ruhe und Gemütlichkeit. Sind die Wände mit zu vielen intensiven Farben oder wild gemusterten Tapeten verziert, wirkt der Raum schnell unruhig. Zudem sind kräftige Farben sehr aufdringlich und bergen die Gefahr, dass man sich schnell daran leid sieht. Besser ist ein angenehmer warmer Grundton, wie etwa ein Beige- oder Grauton, der mit Akzenten in den Lieblingsfarben kombiniert wird. Soll es partout die Lieblingsfarbe sein, ist man mit Pastelltönen besser beraten als mit leuchtenden Knallfarben.

Lieblingsthemen können an einer Wand in Form einer Fototapete, Wandtattoos oder eigenen Malereien wiedergegeben werden. Wenn die Kinder in die Farbauswahl und Gestaltung mit einbezogen werden, haben sie später mehr Freude am Ergebnis.

Safety first

Wird im Kinderzimmer gestrichen, ist es wichtig, auf ungiftige Farben zu achten. Naturfarben ohne chemische Zusätze sind die erste Wahl. Zumindest sollten die verwendeten Farben und Tapeten mit dem „Blauen Engel“ gekennzeichnet sein. Das Gütesiegel des „Blauen Engel“ garantiert die Einhaltung strikter Normen, den Gehalt von Lösungsmitteln in Farben möglichst gering zu halten.

Bei der Möbelauswahl ist weniger oft mehr

Neben der passenden Farbauswahl spielt auch die Auswahl der richtigen Möbel eine wichtige Rolle, um ein Kinderzimmer kindgerecht und harmonisch wirken zu lassen. Hier gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr. Kinder brauchen mehr freien Bewegungsraum als Erwachsenen. Sie sind stets in Bewegung, laufen, spielen und scharen haufenweise Spielzeug um sich herum. Deshalb sind platzsparende Möbel mit viel Stauraum sehr vorteilhaft. Kinder lieben es, Dinge zu sortieren. Mit den geeigneten Spielzeugkisten, Regalen oder Schubladen wird das Kind spielerisch zum Aufräumen animiert.

Wer dreidimensional denkt, hat mehr Platz

Spielzeugkisten nehmen weniger Platz weg, wenn sie stapelbar sind. Auch Kommoden lassen sich oft, übereinander platzieren, sofern sie sorgfältig gesichert sind und sich in der oberen Kommode nur Dinge befinden, die nur Mama oder Papa heraus nehmen müssen. Auch bei der Auswahl der Möbel sollte darauf geachtet werden, dass die Möbel ungiftig und speichelfest lasiert bzw. gestrichen sind und keine harten Kanten oder Ecken aufweisen, an denen sich das Kind verletzten könnte.

Mitwachsende Möbel sparen Geld

Man ist immer wieder überrascht, wie schnell Kinder wachsen. Wer direkt zu Beginn darauf achtet, mitwachsende Möbel zu kaufen, spart Geld. Viele Babybetten lassen sich später zum Juniorbett umbauen. Oder so manches Hochbett lässt sich umdrehen. So kann das Kind in den ersten Jahren, nachdem es aus dem Babybett ausgezogen ist, unten schlafen und später, ab einem Alter von etwa 6 Jahren, in das Hochbett umziehen.

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