Nabelschnurblut Einlagerung

Einlagerung von Nabelschnurblut – So sorgen Sie für die Gesundheit Ihres Kindes vor

Die Einlagerung von Nabelschnurblut hat in der medizinischen Forschung eine wachsende Bedeutung. Durch die Heilkraft der Stammzellen, die aus dem Nabelschnurblut stammen, können Erkrankungen wie Leukämie und Diabetes therapiert werden.

Einlagerung von Nabelschnurblut
Einlagerung von Nabelschnutblut für Ihr Kind

Immer mehr Eltern lassen das Nabelschnurblut ihres Kindes direkt im Anschluss an die Geburt einlagern. Durch die Einlagerung von Nabelschnurblut kann es für zukünftige Therapien verwendet werden, entweder als Vorsorge für die Gesundheit des Kindes oder als Fremdspende.

Wie erfolgt die Einlagerung von Nabelschnurblut?

Das Nabelschnurblut wird bei einer Temperatur von -200°C eingelagert und steht bei Bedarf jederzeit zur Verfügung. Bereits 1988 wurden zum ersten Mal Stammzellen aus Nabelschnurblut transplantiert, und in den folgenden Jahren und Jahrzehnten hat sich die Wirksamkeit dieser Therapie bestätigt, sowohl bei Fremdspenden als auch bei der Eigennutzung.

Die Stammzellen des Nabelschnurbluts werden vor allem in der Krebstherapie sowie bei der Heilung von Bluterkrankungen verwendet, doch auch regenerative Heilbehandlungen setzen auf ihre therapeutische Kraft. Da die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut besonders jung und stark sind, ist ihre Wirkkraft deutlich besser als die der Stammzellen aus Knochenmark, ein weiterer enormer Vorteil der Einlagerung von Nabelschnurblut.

Detaillierte Informationen über die Nabelschnurblutbanken sind sowohl in zahlreichen Frauenarztpraxen und Kliniken erhältlich als auch bei fachlichen Veranstaltungen. Hier erhalten interessierte Eltern einen Einblick in die Alternativen der Einlagerung sowie über die möglichen medizinischen Einsatzgebiete von Nabelschnurblut. Die Einlagerung von Nabelschnurblut lässt sich entweder bei einer öffentlichen oder bei einer privaten Nabelschnurblutbank vornehmen. Bei der Entscheidung für eine öffentliche Institution werden die Stammzellen länderübergreifend allen in Frage kommenden Patienten zur Verfügung gestellt.

Bei vielen Erkrankungen ist es sinnvoll, die Therapie mit Fremdspenden durchzuführen, beispielsweise bei Leukämie. Die Spende des Nabelschnurbluts an eine öffentliche Nabelschnurblutbank ist kostenfrei und wird genauestens katalogisiert, damit die Datenbestände jederzeit abrufbar sind. Die Einlagerung des Nabelschnurbluts in eine private Nabelschnurblutbank ist hingegen kostenpflichtig, dafür hat die Familie die Sicherheit, dass die Stammzellen für die Eigenverwendung gelagert werden.

Heilmethoden in der Stammzellentherapie

Die Stammzellen aus Nabelschnurblut können sich nicht nur in Blutzellen verwandeln, sondern auch in Zellen, die zum Aufbau von Blutgefäßen, Nerven, Muskeln, Knochen, Knorpel und Leber benötigt werden. Damit eignen sich die Stammzellen dazu, das Körpergewebe wieder aufzubauen. Die jungen Stammzellen sind noch nicht von genetischen oder altersbedingten Veränderungen betroffen, was bedeutet, dass sie eine besonders hohe Heilkraft besitzen.

Ihr Potential im Rahmen der regenerativen Therapien innerhalb der Familie ist äußerst hoch. Dies bedeutet, dass die Stammzellen durch ihre regenerative Heilkraft entsprechende Abläufe im Körper aktivieren können, die für eine Selbstheilung sorgen.

Erkrankungen des Gehirns lassen sich auf diese Weise ebenso therapieren wie Diabetes 1. Die Studien über entsprechende medizinische Behandlungen zeigen die Relevanz von Stammzellen aus Nabelschnurblut. Sowohl aus der Perspektive der Mediziner als auch seitens der Familien ist die optimale Versorgung durch Stammzellentherapie von großer Bedeutung.

Die Nabelschnurblutbanken bzw. Stammzellregister verfügen über einen Pool von Stammzell-Präparaten, auf die die Hämatologen und Onkologen Zugriff haben. Bei Bedarf kann das entsprechende Präparat durch die Datenbank innerhalb kürzester Zeit identifiziert werden.

Es gibt sieben Stammzellregister, die deutschlandweit mit über 70 Kliniken kooperieren. Das bedeutet, dass sich das Nabelschnurblut ausschließlich in einer dieser Kliniken einlagern lässt. Die Entnahme des Nabelschnurbluts bei der Geburt erfolgt risikolos und sorgt gegebenenfalls für hochwertige medizinische Heiltherapien. Inzwischen arbeitet die Forschung an Weiterentwicklungen von Stammzelltherapien, um in Zukunft auch Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall behandeln zu können.

2 Gedanken zu „Nabelschnurblut Einlagerung“

  1. Ich unterstütze die Einlagerung von Eigenblut, auch embryonale Eigenblut- Einlagerung,weil mein
    Vater 2003 an den Folgen seiner
    Leukämie gestorben ist. Meine Mutter
    starb an einem sofort tödlichen
    Herzinfarkt.
    Ich wuensche mir nichts sehnlicher als ein kind.

    Aber mein Wunschpartner ist katholischer Priester.

    Liebe Grüße,

    Nicole.

  2. Finde die Möglichkeit, dass man das man das Nabelschnurblut einlagern kann einfach gut. Und ich finde ein jeder sollte es machen, ob privater Anbieter oder öffentliche Blutbank. Denn das Blut wegzuwerfen, dass wäre einfach zu schade. Kann man doch soviel positiven Nutzen daraus ziehen.
    MfG

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