Eichenbaum – Bäume im Garten

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Die Eiche

Fossile Funde und Untersuchungen an Sedimenten belegen, dass es die Eiche in unserer Region schon vor 12 Millionen Jahren gab. In Europa steht die älteste Eiche der Welt, Sie wird auf 1200 Jahre geschätzt. Ihr Stammumfang beträgt 8,75 Meter.

Geschichte der Eiche
Eine Eiche im Garten

In Deutschland gehört die Eiche nach den Buchen zu den verbreitetsten Laubbaum-Arten. Meist findet man sie in Mischwäldern.

Schon immer hatte die Eiche etwas Mystisches. In Religionen und Sagen wird sie als heiliger Baum verehrt. Die Eiche ist das Symbol für die Ewigkeit. Dies liegt vielleicht an ihrer eindrucksvollen Größe oder ihrem enormen Alter, das die Eiche erreichen kann

Die Frucht der Eiche bezeichnet man als Eichel. Sie gehört zu den Nussfrüchten. Nur in Notzeiten diente sie den Menschen als Nahrungsmittel. Um die Eichel genießbar zu machen, muss sie geschält und zerstoßen werden. Mit Wasser werden danach die giftigen Gerbstoffe ausgespült. Das gewonnene Pulver diente als Mehl- und Kaffeeersatz.

Weil die Früchte der Eiche stark mit Proteinen und Kohlehydraten angereichert sind, wurden sie in früheren Zeiten zur Schweinemast genommen.

Das wertvolle Hartholz der Eiche wird für den Bau exklusiver Möbel und Fußböden genutzt. In der Historie kam das Eichenholz beim Haus- und Schiffsbau zum Einsatz. Obwohl alle Teile der Eiche giftig sind, nutzt man die Gerbstoffe der Rinde zur Linderung und Heilung, bei chronischen Entzündungen des Magen-Darm-Traktes. Hierzu wird aus der Eichenrinde ein Tee gewonnen.

Auf keinen Fall, bei Gewitter, dem Spruch folgen:  „Eichen sollst Du weichen, Buchen sollst Du suchen.“ Das ist Unsinn, denn In Eichen schlägt der Blitz genauso oft ein, wie in jeden anderen Baum. Richtiges Verhalten bei Gewitter

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