Den Garten auf den Winter vorbereiten

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Gartenarbeiten, die im November und Dezember anfallen

Wer glaubt, dass sich Gärtner im November und Dezember auf die faule Haut legen können, liegt falsch. Vor allem im November gibt es noch einiges zu tun, bevor der Winter hereinbricht. Welche Routinearbeiten, Pflege- und Winterschutzmaßnahmen jetzt noch anstehen, erklären wir nachfolgend.

Garten im November

Gartenmöbel im Winter
So hat man nicht lange Freude an seinen Gartenmöbeln © WoGi – Fotolia.com

Im November ist die beste Zeit, Beeren- und Obstgehölze zu pflanzen. Solange das Wetter es zulässt und es frostfrei bleibt, lassen sich auch noch weitere Gehölze setzen. Empfindliche Pflanzen und Stauden wie der Lavendel sollten spätestens jetzt mit Laub oder Reisig beziehungsweise mit Jute und Vlies abgedeckt werden.

Beim Zurückschneiden ist vor allem bei Ziergräsern Vorsicht geboten. Es ist sinnvoller, die trockenen Gräser zusammenzubinden, um die Wurzeln vor Kälte und Nässe zu schützen. Auch Ziersträucher und Koniferen sollten, soweit möglich, leicht zusammengebunden werden. So können größere Schneemassen den Pflanzen nichts anhaben.

Der Rasen sollte stets von herabfallendem Laub befreit werden, damit er „atmen“ und die Sonnenstrahlen einfangen kann. Unkraut lässt sich jetzt besonders leicht entfernen. Bei Nässe und starkem Frost ist die Fläche allerdings möglichst wenig zu belasten, da der Rasen jetzt sehr empfindlich ist.

Und auch neue Beete für das Frühjahr können bereits im November vorbereitet werden, indem die jeweiligen Flächen umgegraben werden. Das Mulchen der Anbau- und Zierbeete schützt die Flächen vor Erosionen und Kälte.

Was kann im November geerntet werden?

  • Spinat

  • Porree

  • Herbstkohl

  • Rote Bete

  • Feldsalat

  • Endivien

  • Rosenkohl

Radieschen, Rettich und Salat lassen sich jetzt aussäen (unter Glas).

Garten im Dezember

Obgleich es im Dezember im Garten nicht mehr so viel zu tun gibt, darf das Gießen der Pflanzen nicht vergessen werden. Denn auch die winterharten Stauden und Pflanzen brauchen Wasser, um nicht auszutrocknen. Ferner sind weitere Winterschutz-Maßnahmen wichtig. Wer einen Gartenteich besitzt, sollte diesen vor dem Zufrieren bewahren. Für kleinere Teiche genügt der Einsatz von Brettern. Bei größeren kommen Eisfreihalter zum Einsatz, die man käuflich erwerben, aber auch selbst bauen kann. Empfindliche Seerosen lassen sich im Keller überwintern.

Ist der Dezember weitestgehend frostfrei, können auch jetzt noch Laubgehölze, Rosen und Zwiebelblumen angepflanzt werden. Im Winter sind diese besonders preiswert zu bekommen.

Was kann im Dezember geerntet werden?

  • Grünkohl

  • Blumenkohl

  • Rosenkohl

  • Feldsalat

  • Chicorée

  • Porree

  • Rettich

  • Spinat

  • Winterlauch

  • Schwarzwurzeln

Schnittlauch, Kresse und Chicorée (Wurzeln) lassen sich jetzt unter Glas aussäen und vorkeimen.

Vögel füttern im Winter

Viele Gärtner stellen in der kalten Jahreszeit ein Vogelhaus auf, da die Tiere in der verschneiten Landschaft nur auf ein begrenztes Nahrungsangebot zurückgreifen können. Andere hängen Meisenknödel an Zweige oder andere geeignete Stellen. Vogelmischungen, Erdnussbruch etc. gibt es pünktlich zu Beginn der kalten Monate in vielen Supermärkten und Fachgeschäften.

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