Dampfgarer in der modernen Küche

Dampfgaren ist auf dem Vormarsch und Dampfgarer verdrängen immer mehr die Mikrowellen aus den heimischen Küchen. Und das hat neben gesundheitlichen auch praktische Hintergründe.

Dampfgarer – ein Küchenutensil ist auf dem Vormarsch

Dampfgarer für Fisch
Dampfgaren in der modernen Küche

Praktische Aspekte sind die Zeitersparnis und die Energieeinsparung beim Kochen, was sich auch in der Geldbörse bemerkbar macht. Die Zeitersparnis liegt unter anderem darin, dass man nicht wie beim konventionellen Kochen ständig am Herd gebunden ist, um zu verhindern, dass das Essen anbrennt oder dass etwas überläuft. Beim Garen passiert so etwas nicht, im schlimmsten Fall kann Gemüse etwas an Bissfestigkeit verlieren.

Zahlreiche Rezepte lassen sich im Dampfgarer innerhalb von etwa 30 Minuten komplett zubereiten. Wenn alle Zutaten im Dampfgarer sind, kann man sich bei korrekt eingestellter Garzeit beruhigt zurückziehen und andere Aufgaben erledigen.

Dank einer gleichmäßigen Hitzeausbreitung muss man nichts mehr umrühren oder wenden und im Normalfall kann auch nichts mehr überlaufen. Beim herkömmlichen Kochen wird oft viel Energie verschwendet, weil mehrere Herdplatten gleichzeitig benötigt werden. Beim Dampfgarer hat man den Vorteil, dass man unterschiedliche Gerichte gleichzeitig in unterschiedliche Garkammern in das Gerät legen kann, ohne dass sich der Geschmack von einer Zutat auf die andere überträgt.

Man spart Bares, weil eine Wärmequelle unter Umständen zwei Gerichte mit der notwendigen Hitze versorgt.

Gesundheitliche Vorteile beim Dampfgaren

Neben den praktischen Vorteilen bietet das Dampfgaren aber auch gesundheitliche Vorteile. Diese liegen unter anderem darin, dass man weniger Salz und Fett benötigt, da gedämpfte Zutaten ihren Eigengeschmack einfach besser behalten. Das spart die Zugabe von oft ungesunden Zutaten oder Gewürzen.

Noch größer ist allerdings die Tatsache zu bewerten, dass sämtliche Nährstoffe und Vitamine beim Dampfgaren besser erhalten bleiben, weil keine Inhaltsstoffe ausgeschwemmt werden. Dass auch an der Farbe oft erkennbar ist, ob Gemüse gekocht oder gegart wurde, ist lediglich ein optischer Aspekt, aber auch geschmacklich lässt sich häufig ein positiver Unterschied erkennen.

Worauf sollte man beim Kauf eines Dampfgarers achten?

Generell unterscheidet man bei Dampfgarern zwischen Standgarern mit stapelbaren Behältern und solchen, bei denen die Behälter nebeneinander liegen. Da muss man selber entscheiden, welche Variante man wählt. In jedem Fall sollte dem Dampfgarer neben den im Boden gelöcherten Behältern auch geschlossene Behälter beiliegen sowie eine Garplatte mit einer Saftrinne.

In den geschlossenen Behältern lässt sich Suppe aufwärmen oder Reis kochen, auf der Garplatte können marinierte Speisen zubereitet werden oder Fett aus Speisen ausgelassen werden. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass der Dampfgarer über einen Modus verfügt, der die Temperatur bei erreichter Garzeit auf den sogenannten Wärmemodus herunterfährt.

Außerdem bieten einige Dampfgarer auch Aromaverstärkerschälchen an, in die man Kräuter oder Gewürze legen kann. Vor dem Kauf sollte man sich aber auch im Klaren sein, in welchen Mengen man üblicherweise kocht und die Größe des Dampfgarers an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Auch die Größe des Wassertanks kann entscheidend sein – einen kleinen Behälter muss man häufiger nachfüllen, besonders bei langen Garzeiten.

Als praktisch hat sich erwiesen, wenn sich der Wasserbehälter während des Garvorganges von außen nachfüllen lässt und zur Sicherheit sollte das Gerät automatisch abschalten, wenn der Tank leer ist.

Ein guter Tipp: beim Kauf eines neuen Dampfgarers sollte man Wert darauf legen, dass sich alle Teile des Dampfgarers gut reinigen lassen, dann steht einem erfolgreichen „Garen statt Kochen“ nichts mehr im Wege!

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