Damen Bademode – Mode

Damen Bademode – so vielfältig wie nie zuvor

Damen Bademode hat viele Facetten. Ein besonders wichtiger Aspekt ist, dass die Bademode sowohl an Land als auch im Wasser eine gute Figur machen soll. Die heutige Vielfalt macht es den Damen leicht, die für sich passende Badebekleidung schnell zu finden.

Bikini oder Tankini für die Dame?
Vielfalt der Damen-Bademode

Moderne Damen Bademode kann Fettpölsterchen und ungeliebte Stellen geschickt kaschieren. Intelligente Schnitte machen es möglich.

Egal ob Badeanzug, Bikini oder Tankini – für jede Frau gibt es heute das richtige Modell.

Badeanzug, Bikini oder doch Tankini?

Mit der richtigen Badebekleidung kann sich „Frau“ am Strand und im Freibad gekonnt in Szene setzen. Vorab muss sie nur das passende Modell finden.

Sollen es ein Badeanzug, der klassische „Einteiler“, ein Bikini, der attraktive „Zweiteiler“, oder doch ein Tankini, die geschickte Kombination aus beiden Modellen, sein? Letztlich ist es eine Frage des Geschmacks und der Figur.

Damen Bademode wird freizügiger

Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts sprangen die Damen in Ganzkörperbekleidung ins kühle Nass. Doch im Laufe der Zeit wurde die Bademode offenherziger und zeigt heute zum Teil mehr, als sie verdeckt.

So bestehen manche Bikinis nur aus einem knappen Oberteil und einem String, der kaum breiter ist als eine Schnur und aus hauchdünnem Stoff besteht.

Badeanzüge sind mit hübschen Perlen und Pailletten verziert und einige gewähren tiefe Einblicke in das Dekolleté.

Tankinis sind die modische Alternative zu beiden Modellen. Aus zwei Teilen bestehend, wirken sie so verführerisch wie ein Bikini und verdecken durch die längeren Oberteile doch kleine Makel, eben wie ein Badeanzug. Die Slipform der Unterteile wird manchmal durch ein kleines Röckchen ersetzt, das für einen attraktiven Auftritt sorgt.

Der Siegeszug des Bikinis

Wer schon einmal mit offenen Augen am Strand entlang spaziert ist oder auch im Freibad nicht gänzlich unaufmerksam am weiblichen Geschlecht vorbeigegangen ist, dem wird es mit Sicherheit nicht entgangen sein: Die moderne, modebewusste Frau von heute trägt Bikini.

Denn längst hat der Bikini, die zweiteilige Badebekleidung für die Frau, denn Badeanzug nahezu abgelöst. Seit knapp über 60 Jahren schlägt nun der Bikini ein wie eine Bombe.

Aber wie hat das Ganze eigentlich angefangen? Wer hat den Siegeszug des Bikinis in Gang gesetzt und wer hat den Bikini zudem gemacht, was er heute ist?

Die Erfindung des Bikinis

Eingeschlagen wie eine Bombe. Das hat der Bikini, in der Form wie wir ihn heute kennen, sprichwörtlich im Jahr 1946 dank des ehemaligen Automechanikers und Modeschöpfers Louis Reard.

Verantwortlich für die Namensgebung der vier kleinen Stoffdreiecke- zwei Dreiecke mit einer Kordel verbunden bilden die Hose, während zwei kleine mit einer Kordel verbundenen Dreiecke die Brüste bedecken- war nämlich die erste Atombombentestreihe der Amerikaner in der Nachkriegszeit über dem Bikini-Atoll im Juli 1946.

Nach diesen von der Öffentlichkeit mit Schrecken verfolgten Ereignissen war dem knapp geschnittenen Zweiteiler von Reard durch die brisante Namensgebung die gleiche Aufmerksamkeit sicher wie der Zerstörung des Bikini-Atolls.

Der Aufschrei, der durch die Modewelt ging, war unüberhörbar, als die Stripteasetänzerin Micheline Bernadini Reards für damalige Verhältnisse gewagte Kreation im Pariser Bad „Piscine Molitor“ erstmals öffentlich vorführte.

Bikini auf Erfolgskurs?

Doch so schnell wie das Geschrei um den gefühlten „Hauch von nichts“ laut geworden waren, so schnell war der Aufschrei um den Bikini wieder verstummt. Die hohen Wellen der moralischen Fassungslosigkeit über dieses exotische; laszive Kleidungsstück hatten Wirkung gezeigt und den Bikini vorerst ganz tief auf den Meeresgrund verbannt.

Die Welt war einfach in den 50er Jahren noch nicht reif für den Ausdruck unbeschwerten, freien Badegenuss.

Langärmelige Badeanzüge, die gemäß dem vorherrschenden Idealbild der Frau die Taille zur Wespentaille formten und jeden noch so kleinen Busen zu einem prachtvollen Vorbau umgestalteten, waren jetzt angesagt. Einige Frauenmagazine versuchten zwar mit ihrer Berichterstattung ein Comeback es Bikinis zu erreichen. Aber vergeblich.

Ein Bikini für James Bond

Fast schien es so, als würde der Bikini nur noch von einer Minderheit in elitären Kreisen getragen. Bis James Bond sich der Mission „Bikini“ annahm. Oder genauer gesagt die Schauspielerin Ursula Andress. Diese stellte den Bikini im James Bond Film Dr. No wieder zur Schau und sorgte dafür, dass das pikante Kleidungsstück in den Köpfen hängen blieb.

Die Modewelt konnte sich dem Phänomen „Bikini“ allmählich nicht mehr hundertprozentig verschließen.

Doch man fand schnell eine passende Antwort: Badeanzüge, deren „Oberteile“ andersfarbig oder anders gemustert waren als die „Unterteile“. Die scheinbar perfekte Vortäuschung der Zweiteiligkeit eines Bikinis.

Der Monokini

So leicht soll(t) e der Bikini jedoch nicht von der Bildfläche verschwinden. Das dachte sich wohl auch der österreichische Modemacher Rudi Gernreich und löste mit seinem Monokini-Geniestreich einen Skandal aus. Lediglich mit zwei zusammengebundenen Bändern waren die Brüste bedeckt. Viel nackte Haut, die schließlich für viel Diskussionsstoff bei Moralaposteln wie erzkonservativen Werteverteidigern gleichermaßen sorgte.

Der Bikini als Symbol der Frauen-Emanzipation

So viel man aber auch diskutieren und die Nase über dieses äußerst freizügige und in den Augen vieler unsittliche Badekleidungsstück rümpfen wollte: Der Bikini sollte sich durchsetzen.

Sinnlichkeit, unnachahmliches Leichtigkeits- und Freiheitsempfinden, einen Hauch von Erotik sowie modische Eleganz und Bequemlichkeit. All das was der Bikini verkörperte, sollte den Aufbruch der Frauenbewegung tatkräftig unterstützen. Was hätte es besseres geben können: Der Bikini als Symbol für junge Frauen, die in Revolutionen und Demonstrationen aus ihren bürgerlichen Konventionen auszubrechen versuchten.

Der Bikini-Trend geht unaufhörlich weiter

Seit der Bikini mit der Sexuellen Revolution seinen endgültigen Durchbruch geschafft hat, ist er als der „Badedress“ für die Frau nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken. Unterschiedliche Modeströme bescheren uns immer neue Varianten und Modelle.

Noch mehr Haut zeigen lautet beispielsweise in Lateinamerika zunehmend die Devise. Microkinis – äußerst knapp geschnittene Bikinis, die gerade das Intimste verdecken- sind dort derzeit im Trend.

Eins ist jedenfalls jetzt schon sicher: Obwohl der Bikini bereits eine bewegte Vergangenheit hinter sich hat: Das Zeitalter des Bikinis scheint gerade erst richtig begonnen zu haben.

Die richtige Bademode für jede Körperform

Bikinis
Der richtige Bikini für jede Körperform

Der Frühjahrsputz ist angesagt, die eigenen vier Wände werden auf Vordermann gebracht und der Kleiderschrank wird aussortiert. Das ein oder andere Stück wird anprobiert, um zu testen, ob es noch dem persönlichen TÜV entspricht oder ob es gleich in der Tonne landet.

Und siehe da – der Bikini vom letzten Jahr passt nicht mehr! Über den Winter haben sich böse Speckröllchen an den Oberschenkeln und Hüften festgefressen und das einst schöne Stückchen Stoff gleicht nur noch einer häßlichen Pellwurst. Schnell entwickelt sich der Frühjahrsputz zu Frühjahrsdepressionen!

Andererseits: der Bikini war ja doch nicht mehr der Schönste und eigentlich hätte für die neue Saison sowieso ein anderer den Platz im Kleiderschrank erobern sollen.

Mit welchem Bikini sie bei welcher Statur die beste Figur abgeben, erklären wir Ihnen in den nächsten Abschnitten.

Kleiner Busen
TOP: Gepolsterte Push-up Bikinis formen den Busen und helfen durch ihre Inlays, den Busen etwas fülliger aussehen zu lassen. Triangle-Bikinis lassen den Busen durch ihre gerafften Dreiecke ebenfalls etwas größer wirken.
FLOP: Tragen Sie keine Badeanzüge oder einfachen Bikinitops ohne Bügel. Darin verschwindet die Brust völlig!

Großer Busen
TOP:Optimal sind Bikinis mit Bügeln und breiten Trägern, da sie den Busen nicht nur in Form halten, sondern auch eine stützende Wirkung haben.
FLOP: Triangletops sollten gemieden werden, da sie den Busen noch größer wirken lassen. Ebensowenig sollte auf Rüschen und Bling-Bling am Oberteil gespart werden. Dies würde die üppige Fülle nur noch mehr in Szene setzen!

Speckpölsterchen am Bauch
TOP: Tankinis, Kombis aus Höschen und Top kaschieren den Bauch ebenso wie der klassische Badeanzug. Badeanzüge mit integrierter Corsage lassen den Bauch optisch völligst verschwinden. Bikinislips mit hohem Bund eignen sich auch zum Wegschummeln eines kleinen Bäuchleins.
FLOP: Finger weg von Tangas oder großzügig ausgeschnittenen Mini-Bikinis. Hier geht der Sex-Appeal verloren!

Kurze Beine
TOP: Bikinis mit großzügig ausgeschnittenem Style verlängern optisch das Bein und sind sexy. Wer dazu noch Schuhe mit einem kleinen Absatz trägt hat schon gewonnen.
FLOP: Finger weg von Hot Pants oder Badyanzügen im Stil der 50`s. Sie verkürzen das Bein optisch und sehen schnell gestaucht aus!

Breite Hüften
TOP: Standard Slips mit einem breiten Seitensteg kaschieren etwas. Tragen Sie dazu ein auffälliges Bikini-Oberteil oder ein trägerloses Bandeau-Top, das lenkt von den Hüften ab.
FLOP: Bitte keine knappe Tangas, sie lassen Schenkel und Hüften noch größer wirken. Pantys ebenfalls.

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