Da Vinci Code Bücher

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Da Vinci Code – Sakrileg

Es wäre wohl eine echte weltgeschichtliche Sensation. Und gleichzeitig die größte zum Himmel schreiende Tragödie für die Kirche, geschweige denn das Christentum. Die Fundamente des Glaubens würden binnen Sekunden in sich zusammenfallen.  Wenn Jesus Christus, der Ursprung des christlichen Glaubens, nicht wie immer angenommen zölibatär gelebt hätte, sondern eine Ehefrau an seiner Seite gehabt hätte.

Das Buch vom da Vinci Code
Da Vinci Code – Sakrileg. Rezension

Und wenn er sogar noch Nachkommen gezeugt hätte. Wenn seine Blutlinie bis in die Gegenwart reichen würde.

Genau dieses heiße Eisen fasst die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers Sakrileg von Dan Brown aus dem Jahre 2003 an. Am 18 Mai 2006 kam der Film erstmals in Deutschland in die Kinos.

Die Story vom Da Vinci Code

In der Hauptrolle (des Verdächtigen) zeigt sich Tom Hanks als Robert Langdon. Der amerikanische Symbologe von der Harvard Universität weilt nur zufällig in Paris.

Er stellt gerade sein neustes Buch vor, als Polizeibeamte ihn auf der anschließenden Signierstunde aufgreifen. Es hätte einen Mord in dem berühmtesten Kunstmuseum der Stadt, dem Louvre gegeben.

Der Direktor des Louvre, Jacques Sauniere, wäre in der Nähe von Leonardo da Vincis Meisterwerk, der Mona Lisa, tot aufgefunden worden.

Vor seiner Leiche würden seltsame Schriftzeichen den Ermittlern Rätsel aufgeben. Als sachverständigen Experten für historische Schriften und Symbole bittet der ermittelnde Inspektor Fache Langdon in den Louvre zu einer ersten Analyse.

Langdon ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass Fache im Sinn hat ihn am Tatort als Hauptverdächtigen zu überführen. Immerhin wäre Langdon am selben Abend verabredet gewesen.

Und immerhin wäre er wohl weit und breit der Einzige der solch eine rätselhafte Botschaft hinterlassen haben könnte. Grund genug für eine vorläufige Festnahme. Zusammen mit der Kyrptologin der Pariser Polizei, Sophie Neveu, begeben sich die Ermittler samt Langdon in den Louvre.

Flucht nach vorn

Die erste heiße Spur führt zu der Erkenntnis, dass Sauniere der Großvater von Sophie Neveu ist. Im Todeskampf hat er seiner Enkelin diese als Anagramm blutige Botschaft hinterlassen. Damit steht für Neveu fest, dass Langdon nicht der Täter sein kann.

Heimlich warnt sie Langdon im Louvre vor der Falle und plant mit ihm die Flucht. Nicht ohne vorher noch in Erfahrung gebracht zu haben, dass Sauniere der Kopf einer geheimen Organisation namens „Prieure des Sion“ war.

Einer Organisation, der berühmte Naturwissenschaftler wie Isaac Newton, Leonardo da Vinci oder Victor Hugo angehörten. Sie sollen die über Jahrtausende die Hüter eines Geheimnisses sein, deren Aufdeckung heute noch die Manifeste der Kirche erschüttern sollen. Nach und nach setzen Lengdon und Neveu das Puzzle zusammen.

Expedition Heiliger Gral

Auf Ihrer Expedition quer durch Frankreich und England (London) suchen sie nach dem bedeutendsten Relikt der Christenheit: Dem Heiligen Gral. Ihren Schlussfolgerungen nach steht der Heilige Gral im Mittelpunkt Ihrer Nachforschungen.

Bis sie Sir Leigh Teabing, ein exzentrischer alter Gralsforscher und gutgegelaubter Freund von Langdon, auf eine andere Fährte lockt. Er berichtet von Maria Magdalena als Ehefrau Jesu und dass Leonorado da Vinci in seinem berühmten Gemälde vom letzten Abendmahl sie neben Jesus an der Tafel abgebildet hätte.

Der Zwischenraum zwischen den beiden bildet ein V, das Sinnbild des Heiligen Grals.

Die Rolle von Opus Dei

Inzwischen hat Fache mit einem Großaufgebot das Chateau Vilette des Gralsforschers umstellt. Ein Peilsender verriet den Aufenthaltsort von Langdon und Neveu. Fache ist davon überzeugt der Flüchtige würde ihm nun ins Netz gehen.

Und auch Silas, der Opus Dei Mönch, der für den Tod des Louvre Direktors sowie drei weiteren „Seneschallen (Vorsitzende der Organisation Prieure de Sion) verantwortlich ist, will Langdon eigenhändig zu fassen bekommen.
Immerhin sollte die Intrige des Opus Dei Bischofs Aringarosa, Lanngdon hätte ihm den Mord an Sauniere gebeichtet, endlich Früchte tragen.

Der Lehrer ist allen weit voraus

Am Ende gibt es jedoch ein böses Erwachen für alle Beteiligten: Während Langdon erkennen muss, dass sein „Freund“ Sir Leigh Teabing eine Legende konstruiert hat, um alle bei der Gralsuche in die Irre zu führen, müssen Silas und Aringorosa einsehen, dass sie vom „Lehrer“ ebenfalls an der Nase herumgeführt worden sind.

Sie wurden als sein Werkzeug missbraucht. Sie halfen ihm in guten Glauben dabei Langdon, den scharfsinnigen Professor, mit dem aufgetischten Märchen von der Gralssuche abzuhalten.

Dem Opus Dei sollte niemals der Fund des Heiligen Grals zuteil werden.

Leigh Teabing wollte einzig und allein den Heiligen Gral mithilfe eines kryptischen Zylinders, der den Aufenthaltsort des Grals verrät, in Händen halten. Mit vorgehaltener Waffe zwingt er Langdon und Neveu ihm bei der Entschlüsselung des Zylinders behilflich zu sein. Mit einer List kann Langdon Sir Leigh Tabeig jedoch entwaffnen.

Es fällt alles zusammen wie ein Kartenhaus: Fache erkennt, dass Arigorosa ihm eine Lüge auftischte und wird festgenommen. Silas kann fliehen, wird aber in England kurze Zeit später aufgespürt. Im Kugelhagel stirbt er.

Das Geheimnis des Heiligen Grals

Damit sind sämtliche Widersache, die Langdon und Neveu das Leben bei der Suche nach dem Heiligen Gral schwer gemacht haben, aus dem Weg. Doch das Rätsel bleibt ungelöst. Bis…

Ja bis Langdon sich beim Rasieren in einem Hotel schneidet und das aus deiner Wunde tropfende Blut im Waschbecken eine symbolträchtige Form annimmt. Langdon hat daraufhin einen Geistesblitz und muss letztendlich feststellen, dass die Lösung um den Heiligen Gral viel überraschender ist, als jemals angenommen…

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