Kochen mit der Cranberry

Wunderwaffe Cranberry

Cranberrys kommen aus Nordamerika und stellen bei uns im Prinzip eine Neuentdeckung da. Doch in ihrem Ursprungsland wird die kleine rote Cranberry bei den amerikanischen Ureinwohnern schon sehr lange als Nahrung und Medizin geschätzt.

Cranberry mit Vitamin C
Gesund und vitaminreich essen mit der Cranberry

So können sich die Amerikaner die Cranberry als Bestandteil ihrer Nahrung nicht mehr wegdenken und auch in unseren Breitengraden hat sie mittlerweile große Beliebtheit erlangt. Schließlich sind die Früchte vielseitig einsetzbar und schmecken zu Fleisch, Süßspeisen oder im Müsli.

Das Gute ist, dass die Beere auch bei uns angebaut werden kann. Sie mag besonders nährstoffarme Böden, auf denen eigentlich sonst nichts wachsen möchte. Am liebsten handelt es sich um einen sauren, kalkarmen Torfboden mit viel Sonneneinstrahlung, aber auch genügend Feuchtigkeit.

Zwar muss sie während der Anwachsphase intensiv gegossen werden, doch danach benötigt sie praktisch keine Pflege mehr. Kälte verträgt die Frucht allerdings nicht so gut; ab Temperaturen von -7 Grad kann die gesamte Pflanze erfrieren. Verfärbt sich das Fruchtfleisch im Inneren rot, ist die Cranberry erntereif.

Die Cranberrys schmecken zwar durchaus gut, doch in aller Munde sind sie vor allem wegen den ihr nachgesagten positiven gesundheitlichen Wirkungen.

Sie enthalten nicht nur eine große Menge an Vitamin C, sondern es ist mittlerweile sogar wissenschaftlich belegt, dass sie das Wachstum von Bakterien hemmen können, weshalb sie zum Beispiel vor allem bei Blasenentzündungen hilfreich sein können.

Auch auf das Herz-Kreislauf-System haben Cranberrys eine positive Wirkung, da sie den Cholesterinspiegel senken und die Blutgefäße vor Verkalkungen schützen. Durch ihren hohen Anteil an Antioxidantien helfen sie dabei, die Zellalterung und -Schädigung zu vermindern.

So sollen Cranberrys selbst im Kampf gegen Krebs Wirkung zeigen und gilt somit mittlerweile als echtes Superfood. Roh sind die Beeren allerdings aufgrund ihrer Bitterkeit nicht gut genießbar, weshalb sie meistens in Form von Saft, Soßen, Gelees oder als getrocknete Früchte verzehrt werden.

Die Cranberry hat noch viele weitere positive Eigenschaften, mehr zum Thema erfahren Sie unter www.cranberry-ratgeber.info

Cranberry Rezept: Feigen-Cranberry-Riegel

Zutaten (für 25 Stück)

– 100g Walnusskerne
– 100g getrocknete Feigen
– 1 Orange
– 80g Butter
– 100g Zucker (Vollrohr)
– 1 Prise Salz
– 2 Eier
– 150g Vollkornmehl
– 2 TL Backpulver
– 100g gemahlene Haselnüsse
– 100g getrocknete Cranberrys
– 1 TL Kakaopulver
– 1/2 TL Kardamom oder Zimt

Zubereitung

1. Die Walnusskerne mahlen.
2. Die Feigen fein würfeln.
3. Orangenschale abreiben und den Saft aus der Frucht auspressen.
4. Butter, Zucker, Salz und Orangenschale mit dem Handmixer verrühren und Eier dazugeben und ebenfalls unterrühren.
5. Mehl, Backpulver, Feigen, Nüsse und Cranberrys, Kakao und Kardamom gut unterkneten.
6. Den Teig auf einem Backblech, welches mit Backpapier ausgelegt ist, unter Frischhaltefolie ausrollen.
7. Die Folie entfernen und im Backofen bei 180 Grad circa 30 Minuten backen.
8. Nach Ende der Backzeit mit Orangensaft beträufeln, während die Riegel noch heiß sind und 5 Minuten durchziehen lassen. Anschließend in etwa gleich große Riegel schneiden und abkühlen lassen

Guten Appetit!

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