Roter Neon – Fische für’s Aquarium

Roter Neon (Paracheirodon axelrodi)

Der Rote Neon stammt aus den Nebenflüssen des Rio Negro und Orinoco. Er erreicht eine Körperlänge bis zu 4cm. Das Körperprofil ist spindelförmig bis schlank. Im Unterschied zu den Männchen weisen die Weibchen ein rundlicheres und gedrungeneres Aussehen auf.

Paracheirodon axelrodi
Roter Neon (Paracheirodon axelrodi)

Die Rückenflosse ist ziemlich schmal und hoch. Sie sitzt am höchsten Punkt des Rückens an. Typisch ist die Färbung dieser Fischart. Vom Mund bis zum Ansatz der Schwanzflosse zieht sich eine irisierende grünblaue Streifung. Die seitliche und untere Körperpartie ist leuchtend rot gefärbt.Der Bauch schimmert fein silbrig und der Rücken ist von hellbrauner Färbung.

Nahrung: Der Rote Neon ist ein Allesfresser. Die Nahrung kann daher aus Flockenfutter und auch gefriergetrocknetem Futter bestehen. Es eignen sich aber auch Artemia und andere Arten von Lebendfutter.

Verhalten: Diese Fischart ist sehr lebhaft. Sie leben gerne in kleinen Schwärmen zusammen und durchschwimmen in raschen Bewegungen das Becken. Die Fische sind besonders geeignet für große Becken, wo sie sich auch weiträumig bewegen können. Der Rote Neon muss unbedingt vergesellschaftet werden, denn an Einsamkeit können sie sogar sterben. Günstig ist es, die Tiere in Gruppen von mindestens zehn Individuen zu halten.

Fortpflanzung: Um eine Erleichterung der Fortpflanzung zu erreichen, sollten die Männchen und Weibchen mehrere Tage mit frischen Futter versorgt werden. Besonders geeignet sind hier fein zerkleinerte Insekten. Es wirkt sich auch eine leichte Ansäuerung des Wassers im Becken günstig aus.

In der Regel kann jedes Weibchen bis zu 500 Eier ablegen. Dies geschieht vorzugsweise am Abend, wenn die Beleuchtung schwächer wird. Nach dem Ablaichen sollten die erwachsenen Tiere schnellstens aus dem Becken entfernt, da sie sonst ihre eigenen Eier auffressen.

Haltung: Eine Haltung im Aquarium ist recht einfach. Die Beleuchtung des Beckens sollte eher schwach sein. Die optimale Wassertemperatur liegt zwischen 23 und 25 °C, bei einem pH-Wert von 5,5 bis 6,5 und einer niedrigen Wasserhärte von 5 °dGH.

Es ist zu beachten, dass mineralisches und damit hartes Wasser schädlich für die Fische ist. Darin enthaltene Kalksalze wirken sich negativ auf die Nierenfunktion der Fische aus.

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