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Wenn Genuss zum Verdruss wird – die gefährlichsten Lebensmittel der Welt – CarpeGusta.de

Wenn es darum geht, exotische Spezialitäten zu testen, schwingt oft die Angst vor einer Lebensmittelvergiftung mit. Der Verzehr von Kugelfisch beispielsweise kann tödlich enden. Das ist allgemein bekannt.

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Nur speziell ausgebildete Köche dürfen den berühmt-berüchtigten Fugu in Japan deswegen servieren. Nichtsdestoweniger sterben regelmäßig Menschen nach dem Verzehr der Delikatesse!

Der Ochsenfrosch in Namibia oder die San Nak Ji- Krake in Südkorea bringen garantiert ins Grab, wenn sie nicht fachmännisch zubereitet werden.

Mit Vorsicht zu genießen ist die Akee-Frucht aus der Karibik. Wer zu viel von Jamaikas Nationalgericht nascht, kann an gefährlichem Durchfall und Erbrechen erkranken, schlimmstenfalls sogar ins Koma fallen.

Dass diese Gefahr jedoch nicht nur von besonders seltenen Nahrungsmitteln in fernen Ländern ausgeht, sondern auch in Küchen hierzulande lauert, das ahnen nur wenige. Die lebensbedrohlichen Zutaten finden sich sogar in jedem Supermarkt wieder und landen damit völlig unbedacht auf unseren Tellern.

Die Gefahr lauert in der Küche

Die grüne Bohne ist so ein Beispiel! Sie gilt zwar einerseits als gesund, leicht bekömmlich und ballaststoffreich, doch wer weiß schon, dass das grüne Gemüse toxisch sein kann. Jedenfalls ungekocht. Im rohen Zustand genügen bereits fünf Stück, um schwere gesundheitliche Schäden zu verursachen. Der Grund: das darin enthaltene Phasin – ein giftiges Glycosid, das schwere Magenblutungen auslöst und erst durch den Kochvorgang zerstört wird.

Ähnlich gefährlich ist der Konsum von Bittermandeln, weil sich deren Bestandteile im Magen in Blausäure umwandeln. Kinder sollten nicht mehr als fünf bis zehn Bittermandeln essen, Erwachsene maximal 50-60.

Riskant ist der Verzehr von rohem Maniok. Die ursprünglich aus Südamerika stammende Wurzelknolle ist wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung mittlerweile auch in Europa sehr beliebt und verbreitet. Das Wurzelbrot der Tropen rundet mit seinem eigentümlichem Aroma den Geschmack von raffinierten Saucen ab. Allerdings darf man Maniok nicht im rohen Zustand in Speisen verarbeiten, da sie wie die Bittermandeln einen hohen Anteil an Blausäure aufweisen. Erhitzt sind sie jedoch unbesorgt zu genießen.

Verheerend kann das Pilze sammeln im Wald enden, wenn man sich nicht auskennt. Eine Mahlzeit mit dem spitzhütigen Knollenblätterpilz und dem Bambustrichterling endet garantiert tödlich, denn beide Sorten sind hochgiftig.

Und wer seine Speisen gerne mit Muskatnüssen verfeinert, sollte mit der Dosierung sehr sparsam umgehen. Schließlich können sie ab vier Gramm halluzinogen wirken. Der Genuss von zwei ganzen Nüsse kann sogar ins Koma führen. In geringen Mengen gibt die aromatische Muskatnuss hingegen so manchen Gerichten den gewissen Pepp.

Ein Gedanke zu „CarpeGusta.de – Das Magazin für Genießer!“

  1. Erschreckend finde ich irgendwie, dass klassische Nahrungsmittel von hierzulande auch roh giftig bzw,. ungesund sind. Das sagt einem irgendwie nie einer, in der Schule bringen sie den Kindern das doch garantiert auch nicht bei, oder? Woher weiss man das dann, ausser durch Zufall?

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