Sumpfkalla

Sumpfkalla – Calla palustris

Aussehen: Das Aronstabgewächs hat ein schlangenartig gewundenes, fleischiges Rhizom. Es ist fingerstark und dabei mehr oder weniger verzweigt und kann sowohl über dem Wasser als auch unter Wasser zwischen anderen Pflanzen wachsen. Im Herbst sterben dann diese Wurzeln ab und erst im Frühjahr entwickeln sie sich neu.

Die Blätter sind herzförmig und sitzen an kurzen oder auch der Wassertiefe angepassten Stielen. Sie sind glänzend grün und entwickeln sich aus den Rhizomen. Im Frühjahr in den Monaten Mai bis Juni erscheinen die dekorativen weißen Hochblätter, die so genannten Scheinblüten. Sie sind 15 cm lang und 10 cm breit.

Diese umhüllen den grünen Blütenkolben. Später, nach dem Absterben der Hochblätter, entwickeln sich an dem Kolben rote Beeren. Diese sind giftig, aber sehr dekorativ. Die Pflanzen können eine Höhe bis 20 cm erreichen.

Verwendung: In der Natur ist die Sumpfkalla heute nur noch sehr selten anzutreffen. Die Moorpflanze liebt saure Torfschlammböden und einen schattigen Platz. Hier kann die Kalla bei wenig Konkurrenz geschlossene Bestände bilden. Sie vertragen eine Wassertiefe bis 20 cm. Besonders gut geeignet ist die Sumpfkalla für Teiche mit niedrigem pH- Wert oder Wasserbecken. Aufgrund ihrer frühen Blüte lassen sie sich sehr gut mit der Sumpfdotterblume und Sumpf-Vergissmeinnicht kombinieren.

Gelbe Blätter sollten regelmäßig ausgeputzt werden. Kallas sind winterhart. Ein Frostschutz ist nicht notwendig. Da ständig ältere Triebteile absterben, kommt es nie zu einem übermäßigen Wuchern.

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