Büroarbeit und Bewegungsmangel im Beruf

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Die beste Medizin für natürliche Gesundheit ist Bewegung

Tag für Tag leben die Menschen gegen ihre Natur. Einst mussten sie als Jäger und Sammler ständig stehen und rennen, sich bücken und hinhocken. Die Menschheit hat sich geistig zweifellos weiterentwickelt, doch ist der menschliche Bewegungsapparat bis heute auf eben diese Dinge ausgelegt. Das heißt, dass der Mensch noch immer ein großes Maß an Bewegung braucht, um gesund und fit zu bleiben.

Bewegungsmangel kann krank machen

Bewegung im Büro
Müde und verspannt durch zu wenig Bewegung am Arbeitsplatz

Wer sich generell wenig bewegt, bekommt den sogenannten Muskelkater schon bei der kleinsten Veränderung zu spüren. Bewegungsmuffeln geht der Atem schnell aus und sie verlieren rasch an Ausdauer.

Personen, die sich über einen längeren Zeitraum zu wenig bewegen, stellen in Folge dessen häufig Störungen oder Schädigungen des Organismus fest.

Dazu zählen unter anderem Muskel-, Knochen- und Gelenkdegeneration, Probleme des Herz-Kreislauf-Systems, Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen, allgemeine Leistungsdefizite sowie vorzeitige Alterung.

Bewegung fördert die natürliche Gesundheit

Gegen diese Langzeitfolgen helfen neben einer ausgewogenen Ernährung vor allem regelmäßige Bewegung und Sport.

Durch ein körperliches Training werden nicht nur die Muskeln und Gelenke beweglicher, auch die Koordination zwischen dem Zentralnervensystem und der Muskulatur wird gefördert. Gleichermaßen werden der Kreislauf und die Organfunktionen gestärkt, was letztlich zu einem besseren Lebensgefühl beiträgt.

Wer sich für sportliche Aktivitäten nicht begeistern kann oder keine Zeit dafür hat, kann dennoch etwas für seine Gesundheit tun, indem er mehr Bewegung in die alltäglichen Abläufe integriert.

Dies können kleine Spaziergänge, Radtouren oder Schwimmen sein, aber auch die Nutzung von Treppen als Alternative zum bequemen Aufzug. Wichtig ist dabei, die Bewegungen regelmäßig durchzuführen.

Was bedeutet „Bewegtes Sitzen“?

Ein in diesem Zusammenhang ebenfalls wichtiges Thema ist die richtige Sitzhaltung beziehungsweise das sogenannte „Bewegte Sitzen“.

Heutzutage sind unzählige Menschen mit Bürojobs für mindestens 8 Stunden an ihren Drehstuhl gefesselt. Wer vergisst, sich in dieser Zeit zu bewegen, spürt auf dem Nachhauseweg nicht selten schmerzhafte Verspannungen im Nacken, im Rücken sowie in den Schultern.

Jedoch kann jeder lernen, „gesund“ zu sitzen. Beim aktiv-dynamischen Sitzen werden leichte Ausgleichsbewegungen durchgeführt. Einfacher ausgedrückt: Man rutscht auf seinem Bürostuhl hin und wieder auf die jeweils andere Seite.

So simpel das Prinzip erscheinen mag, so wirkungsvoll ist es auch. Fehlhaltungen werden aufgrund der ständig wechselnden Positionen vermieden. Gleichzeitig wird die Rückenmuskulatur entlastet und gestärkt, sie verspannt und ermüdet so weniger schnell. Die Bandscheiben bleiben elastisch und die Gelenke können durch die stetigen Bewegungsanreize nicht „einrosten“.

Auf ein Überschlagen der Beine sollte beim Sitzen übrigens verzichtet werden, damit die Bein- und Gesäß-Venen nicht abgedrückt werden und das Blut ungehindert transportiert wird.

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