Blinde Kuh – Wie spielt man das?

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Blinde Kuh – Regeln und Varianten

Los geht es, indem einem Spieler, am besten dem Geburtstagskind, die Augen mit dem Schal verbunden werden. Die anderen Kinder laufen nun um die Blinde Kuh herum, ärgern sie, rufen, zupfen leicht an der Kleidung oder tippen sie an. Die Blinde Kuh muss nun versuchen, eines der Kinder zu erwischen.

Das Spiel Blinde Kuh
Blinde Kuh spielen auf dem Kindergeburtstag

Das ist mit verbundenen Augen aber gar nicht so einfach. Hat die Blinde Kuh aber jemanden gefasst, wird sie von diesem Kind abgelöst.

Nun beginnt das Spiel wieder von Neuem. Natürlich gibt es auch bei diesem Kinderspiel verschiedene Varianten. So kann man auch die Regel einführen, dass jeder, der gefangen wird, ausscheidet – so hat man am Ende einen Gewinner, der seinerseits wieder Blinde Kuh sein darf.

Eine andere Möglichkeit, die im Moment allseits beliebt ist, ist das Ertasten des gefangenen Kindes. Die Blinde Kuh muss, nachdem sie einen Mitspieler erwischt hat, das Gesicht, Haare und Kleidung abtasten, um zu erraten, wen aus der Geburtstagsgesellschaft sie vor sich hat. Rät sie richtig, darf das gefangene Kind die Blinde Kuh sein.

Ganz wichtig ist bei diesem Spiel: Alle räumlichen Hindernisse und Stolperfallen in der Wohnung beziehungsweise dem entsprechenden Zimmer entfernen, sodass die Blinde Kuh nicht hinfällt und sich verletzt!

Die Geschichte der Blinden Kuh

Blinde Kuh war ursprünglich noch nicht einmal als Kinderspiel gedacht, sondern es war vielmehr ein Gesellschaftsspiel, allerdings eins mit zweifelhaftem Charakter, da das Berührtwerden damals, im Jahre 1803, nicht von allen gern gesehen wurde. Man spielte es in England und Norddeutschland besonders in der Weihnachtszeit, getragen wurde dabei meist eine Kuhmaske, daher hat das Spiel auch seinen Namen.

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