Basilikum – Gewürze Lexikon

Basilikum – Ocimum basilicum

Allgemeines: Diese einjährige krautige Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum und den Tropen Asiens. In Europa wird das Kraut in verschiedenen Zuchtvarietäten als Gewürzpflanze kultiviert. Sie gehört zur Familie der Lippenblütler.

Basilikum
Wie sieht Basilikum aus?

Das Würzkraut ist auch unter den Namen Basilienkraut oder Hirnkraut bekannt. Basilikum kann eine Höhe zwischen 20 und 50 cm erreichen. Die Stängel sind vierkantig und wachsen aufrecht.

Sie sind mit gegenständigen, bisweilen blasig gewellten, eiförmigen bis lanzettlichen Blättern versehen. Die weißen bis rosafarbenen Blüten erscheinen in den Monaten Juni bis September.

Die Blütenstände bestehen aus übereinander liegenden Quirlen, welche sich aus 4 bis 6 Blüten zusammensetzen.

Neben grünblättrigen Sorten gibt es auch Züchtungen mit violetten Blättern.

Im Basilikum sind neben ätherischen Ölen wie Linalool, Campher, Estragol auch organische Säuren, Gerbstoffe, Terpene und die Vitamine A und C enthalten.

Ernte: Die Blätter sollten vor Blühbeginn geerntet werden. Hier besitzen sie das stärkste Aroma. Verwendung können die Blätter im frischen Zustand finden, aber man kann sie auch einfrieren, trocknen oder in Essig, Öl oder Salz einlegen.

Anzucht: Mitte März werden die Samenkörner in Blumentöpfe ausgesät. Basilikum ist sehr frostempfindlich. Aufgrund dessen sollten die Pflanzen auch nicht vor den Eisheiligen ins Freiland umgesetzt werden. Die Pflanzung erfolgt dann in einem Reihenabstand von 20 cm und einem Pflanzabstand von 25 cm.

Basilikum liebt eine warmen Standort mit gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Die Pflanzen müssen regelmäßig gegossen werden, dann werden die Blätter richtig schön saftig.

Daneben ist ein regelmäßiger Rückschnitt empfehlenswert. Dadurch wird die Bildung von Seitentrieben gefördert und eine früh einsetzende Blüte verhindert.

Schwierig wird die Kultur von Basilikum in nassen und kühlen Jahren. Hier ist dann eine Anzucht auf der Fensterbank oder auch unter einem Regendach möglich.

Verwendung: Fein geschnittenes Basilikum verleiht durch sein süßliches, leicht pfeffriges Aroma vielen Speisen einen besonderen Geschmack. Gern findet das Kraut beim Verfeinern von Fleisch-, Fisch- und Eintopfgerichten, Suppen, Soßen, Salaten, Gemüse und Füllungen Verwendung. Unverzichtbar ist der Basilikum bei vielen mediterranen Spezialitäten.

Daneben ist Basilikum ein wichtiger Bestandteil der Gewürzmischung „Kräuter der Provence“ und dem berühmten „Pesto Genovese“.

Daneben ist Basilikum für seine verdauungsfördernde, krampflösende, antiseptische und entzündungshemmende Wirkung bekannt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.