Prachtbarbe – Fische für’s Aquarium

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Prachtbarbe (Barbus conchonius)

Diese in Südostasien, in Vietnam beheimatete Spezies ist aufgrund seines ruhigen Charakters ein beliebter Bewohner des Süßwasseraquariums.

Barbus conchonius
Prachtbarbe (Barbus conchonius)

Bei dieser Barbenart ist der Körper seitlich etwas zusammengedrückt. Das Profil ist rautenförmig mit einem robusten Schwanzstiel. In der Natur kann der Prachtbarbe eine Körperlänge bis zu 14 cm erreichen. Hingegen wird er im Aquarium selten größer als 7 cm.

Der Kopf ist mittelgroß mit großen Augen und einem oberständigem Mund. Der auffällige Schwanz ist gegabelt und die Flossen recht breit. Es gibt hier eine Variante mit gut entwickelten Schleierflossen.

Die Grundfarbe der Prachtbarben ist Silbrig bis Gold schimmernd. Auf dem Rücken sind grünliche und unter dem Bauch rote Schattierungen zu finden. In der Nähe des Schwanzes ist seitlich ein schwarzer Fleck sichtbar.

Während der Paarungszeit wird vor allem bei den Männchen die Rotfärbung intensiver. Die Flossen färben sich dann ebenfalls rot und sind mit schwarzen Punkten versehen. Auch jetzt ist noch die Unterscheidung der Geschlechter recht schwierig.

Nahrung: Die Prachtbarben sind Allesfresser. Jede Art von Futter, von Lebend- über gefriergetrocknetes bis Tiefkühlfutter ist willkommen.

Verhalten: Diese Fische sind sehr friedlich, aber äußerst lebhafte Schwarmfische. Eine Vergesellschaftung ist erwünscht. Den Tieren macht es viel Spaß an den Flossen anderer Fische zu zupfen und auch langsamere Tiere zu verfolgen. Bei ihrer ständigen Futtersuche wühlen sie auch am Boden. Dabei nehmen sie ständig Kies auf und speien ihn dann wieder aus. Dieses Verhalten kann mitunter leichte Schäden an der Einrichtung des Aquariums verursachen.

Fortpflanzung: Eine Vermehrung dieser Spezies ist relativ einfach. Dazu muss lediglich zuerst der Bodengrund des Beckens mit grobem Kies ausgelegt werden. Dieser wird dann mit einem Kunststoffgitter bedeckt. So können dann die abgelegten Eier bis zum Boden durchrieseln und sind damit vor Räubern geschützt.

Vor dem Ablaichen erfolgt ein äußerst lebhaftes Hochzeitsritual. Bereits nach 30 Stunden Schlüpfen dann die ersten Larven. Die Jungfische müssen reichlich Futter erhalten.

Das Besondere bei der Vermehrung von Prachtbarben besteht darin, dass sie sich nur in flachem Wasser (8 bis 10 cm) fortpflanzen.

Haltung: Die Haltung der Prachtbarben ist relativ einfach. Normalerweise halten sie sich in der Beckenmitte und – am boden auf.

Empfehlenswert ist, diese Fischart nur mit Ihresgleichen zu vergesellschaften und dabei in großen Gruppen zu halten.

Der Bodengrund im Becken muss weich sein und längs der Wände mit robusten Pflanzen versehen werden. Dazwischen benötigen die Barben viel Freiraum zum Schwimmen.

Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 22 und 24 °C bei einer mittleren Härte von 10 bis 15 °dGH. Der pH-Wert muss leicht sauer oder neutral sein.

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