Barbie Puppen – Spielwaren

Die Barbie Puppe. Steckbrief einer Legende

Klein, aber oho! Für kaum eine Berühmtheit ist dieser Satz so zutreffend wie für sie. Sie ist nicht nur zum Synonym für ein Schönheitsideal geworden, nein, Barbie ist auch eine der ersten und bis heute erfolgreichsten Karriere-Frauen aller Zeiten. Sie hat vier Doktortitel, ein eigenes Haus, ein Motorrad und einen Luxusschlitten.

Junge Frau im Barbie-Look mit Pferd
Barbie liebt Pink

Barbie trägt mit Vorliebe Pink und macht in Jeans eine ebenso gute Figur wie in eleganten Abendkleidern, die ihr von Designern wie Karl Lagerfeld auf den Leib geschneidert werden. Trotzdem ihr weltweiter Siegeszug schon 1959 begann, sieht sie dank Silikon noch immer makellos aus. Sie ist unabhängig und verdient ihr eigenes Geld. Und wir reden hier über einen Jahresumsatz in Milliardenhöhe.

Dennoch lässt ihr Beruf genügend Zeit für ihre zahlreichen Hobbys, wie etwa ihre Filmprojekte. Außerdem ist sie sportlich und kann unter anderem Rollerskaten, Tauchen und hat sogar den Pilotenschein. Bedauerlihttp://kleinesonne.de/barbie-puppecherweise steht hinter jeder erfolgreichen Frau nicht immer ein ebenso erfolgreicher Mann – so auch in diesem Fall. Deshalb hat sie nie geheiratet, lebte allerdings in einer festen Beziehung mit einem gewissen Ken.

Geschichte eines Klassikers. Ganz recht, die Rede ist von Barbie

Man kann über die kleine Modepuppe sagen, was man will – Barbie ist Kult und hat nach wie vor einen festen Platz in zahlreichen Zimmern kleiner Mädchen.Übrigens ist Barbie eigentlich eine deutsche Erfindung. Ruth und Elliot Handler, die Gründer der Firma Mattel und damit quasi die Barbie Erfinder, entdeckten Anfang der 50er Jahre auf einer Europareise eine kleine Puppe mit blondem Pferdeschwanz, die nach dem Vorbild der „Lilli“, einer Comicfigur, deren Erlebnisse damals in der Bild-Zeitung abgedruckt wurden, gefertigt war. 1959 begann Mattel mit der Serienproduktion der Barbie-Puppe.

Zu Beginn war sie noch eher ein Luxusspielzeug, vor allem, da sie in teure Stoffe wie echte Seide gehüllt wurde. Ende der 60er Jahre wurde sie dann schließlich zur Massenware. In dieser Zeit kam das legendäre Barbie-Pink auf, es folgten Kleider für alle nur denkbaren alltäglichen Anlässe, Schuhe, Schmuck, Puppenmöbel und diverse Freunde und Verwandte von Barbie, allen voran Skipper und Ken. Spielt Ihr Kind gerne mit Barbies, sind sie somit garantiert auf Jahre hinaus mit Geschenkideen bestens versorgt.

Ist die Barbie Puppe pädagogisch wertvoll?

Aufgrund der vielen Kleinteile, die leicht verschluckt werden können, ist Barbie erst für Kinder ab etwa vier Jahren geeignet. Ab diesem Alter ist sie aus diesem Grund aber andererseits für die Entwicklung der Feinmotorik pädagogisch durchaus von einem gewissen Nutzen, denn eine Barbie-Puppe anzuziehen und zu frisieren, erfordert ziemlich viel Fingerfertigkeit.

Unter Eltern und Pädagogen ist Barbie allerdings nicht unumstritten. Zum Beispiel, weil sie anatomisch nicht annähernd korrekt ist und ein verzerrtes Schönheitsideal vermitteln könnte. Oder auch deshalb, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes ein Modepüppchen ist und sich alles um ihr Aussehen dreht. Fakt ist allerdings, dass dies nicht in der Absicht der Firmengründer lag.

Ganz im Gegenteil, Ruth Handler wollte mit der Barbie Abstand von den traditionellen Babypuppen und der damit verbundenen spielerisch ausgeübten Mutterrolle nehmen und das Bild einer modernen, berufstätigen Frau propagieren.

Weshalb Barbie zum Beispiel unter anderem schon als Tier- und Zahnärztin erhältlich war

Fakt ist aber auch: Wie Ihr Kind seine Fantasie-Welt gestaltet, welche Wertvorstellungen und Rollenbilder es entwickelt, hängt viel mehr davon ab, was ihm zu Hause vorgelebt wird – und somit von Ihnen, den Eltern. Denn schließlich, trotz ihres Kultcharakters und ihres Erfolges, ist und bleibt Barbie nur ein Spielzeug.

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