Aquariumfotografie – Tipps für Einsteiger

Tipps zur Aquariumfotografie

Im Rahmen der Aquariumfotografie gilt, soviel Licht wie möglich zur Verfügung zu haben.
Es existiert zwar die Möglichkeit, nur mit dem integrierten Blitz der Kamera ein Aquarium zu fotografieren, besser ist es, wenn mehrere Lichtquellen oder Blitze zur Verfügung stehen.

Aquariumfotografie für Einsteiger
Tipps zum Fotografieren am Aquarium

Einerseits werden auf diese Weise Schlagschatten verhindert, andererseits ist das Aquarium besser ausgeleuchtet.

In jedem Fall sollte der Vorblitz, der rote Augen verhindern soll, deaktiviert werden.

Mit einem Blitzdiffusor werden Schlagschatten und Reflektionen verhindert.

Wenn der eingebaute Systemblitz abgedeck wird, kommen Fische mit besonderen Farben besser zur Geltung, wie etwa bei Neons und diverse Salmler.

Für eine Gesamtaufnahmen eines Aquariums ist die Verwendung eines Stativs ein großer Vorteil.

Das beste Objektiv für die Aquariumfotografie

Für die Aquariumfotografie reichen 18-55mm Kitobjektive oft aus.

Für Bilder mit mehr Details und Schärfe eignet sich ein Makroobjektiv mit 100/105mm.
Das wichtigste bei einer digitalen Spiegelreflexkamera ist ein möglichst lichtstarkes Makro-Objektiv.

Das beste Licht für die Aquariumfotografie

Spiegelungen auf dem Aquarienglas werden verhindert, wenn der Raum abdunkelt wurde.
Außerdem sollten keine anderen Lichtquellen eingeschaltet sein.

Stehen mehrere Blitze zur Verfügung, sollten sie auf die im Raum herrschenden Lichtverhältnisse angepasst werden.  Das beste Licht ergibt sich, wenn der Blitz an der Abdeckscheibe des Aquariums positioniert wird.

Fische fotografieren

Sollen einzelne Fische fotografiert werden, ist ein ruhiger Hintergrund wichtig. Der Fokus sollte auf die Augen des Fisches scharf gestellt sein. Das Foto wirkt dann schärfer. Dies wird mit einer Blendenöffnung von 13-16 erreicht.

Problematisch wird es, wenn mit großer Blende fotografiert wird. Dann vermindert sich die Tiefenschärfe und der Fokus muss sehr genau eingestellt werden.

Je nach Objekt und Position des Fisches, können Fotos anders gestaltet werden, etwa mit Möglichkeit, mit geringer Tiefenschärfe den Hintergrund unscharf zu stellen, wodurch sich der Fisch wesentlich vom Hintergrund abhebt.

Wichtig bei der Aquariumfotografie ist auch, nicht zu schräg zur Scheibe zu fotografieren, um die Reflektionen des Blitzes zu verhindern. Andernfalls würde der durch das Aquarienglas fotografierte Fisch verzerrt dargestellt und unnatürlich wirken.

Gute Positionen sind leicht schräg von der Seite oder leicht von oben.

Schlussendlich sollte der Fisch nicht zu nah am Bildrand erscheinen und nicht vom Betrachter „wegschwimmen“.

Vielen Dank für Ihre Kommentare!