Essen & Erotik gehören zusammen

Gemeinsam kochen. Ein aphrodisierendes und erotisches Erlebnis

Essen und Erotik gehören unzweifelhaft zusammen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Wie diese aussehen sollten, was man tun kann, um der Erotik beim Essen auf die Sprünge zu helfen, und viele Dinge mehr kommen in diesem Artikel zur Sprache.

Erotisches Essen mit der Partnerin
Erotik und Essen gehören zusammen

Bei den meisten Paaren ist es so, dass einer von beiden das Kochen erledigt. Gemeinsam kochen bleibt durch Familie, Beruf und andere Dinge oft auf der Strecke. Umso schöner ist es, wenn man sich die Zeit nimmt, zusammen ein leckeres Menü zu zaubern und dann zu genießen.

Die Entscheidung sollte auf ein Menü fallen, das beiden schmeckt. Einer vegetarisch eingestellten Herzdame wird Mann mit einem deftigen Rindergulasch keine große, geschweige denn erotische Freude machen.

Empfindliche Nasen kräuseln sich schon beim Gedanken an Zwiebel- und Knoblauch-Küsse. Das Ausweichen auf Ingwer, Cayennepfeffer und Chili kann sich in dieser Hinsicht lohnen. Wer auf Knoblauch und Zwiebeln nicht verzichten möchte, wäscht sich die Hände nach dem Zerkleinern mit Zahnpasta. Diese nimmt den Geruch von der Haut und macht streichelzarte Hände.

Das Putzen, Schälen und Zerkleinern der Zutaten kann wunderbar genutzt werden, um sich gegenseitig mit Häppchen zu füttern. Kartoffeln und andere Zutaten lassen sich gut durch Schnitzen in Herzform bringen. Selbstverständlich sind auch andere Formen denkbar, die der erotischen Fantasie entspringen. Man denke an Spargel und seine phallische Gestalt. Das gegenseitige Füttern kann sich beim Abschmecken der Gerichte und beim Essen selber fortsetzen.

Ein schön gedeckter Tisch mit Kerzen verbreitet sanfte Stimmung und ist der erotischen Laune sehr zuträglich.

Essen und Erotik nur bei gutem Benehmen bei Tisch

Scheunendrescher und Schaufelbagger haben sicher keine erotische Wirkung, wenn diese bei Tisch zu finden sind. Langsames und genussvolles Essen, mit Pausen für verliebte Blicke, eignet sich viel besser. Komplimente für die Kochkünste schaden auf keinen Fall!

Alkohol hat auf die meisten Menschen eine aphrodisierende Wirkung. Ein Zuviel allerdings kehrt die Wirkung ins Gegenteil um, man wird müde und schlapp. Wenn man mit einer antialkoholischen Begleitung Essen geht und erotische Absichten hegt, sollte man ganz verzichten. Die Fahne im Atem kann das Objekt der Begierde abschrecken.
Ein Espresso statt Schnaps zum Abschluss eines Menüs verhindert die Fahne und wirkt anregend. Der Duft des frischen Kaffees löst im Gehirn die munter machenden Vorgänge aus, die uns wach und aufmerksam sein lassen. Alle Sinne werden durch Espresso geschärft und auf Liebe eingestellt.

Aphrodisierende Lebensmittel

Die Liste der aphrodisierenden Lebensmittel ist länger, als viele Menschen denken. Bei Obst sind die Spitzenreiter die Erdbeeren, Weintrauben und Bananen, vor allem, wenn sie in flüssige Schokolade getaucht sind. Das Schokoladen-Fondue zum Nachtisch ist die beste Gelegenheit, einen erotischen Abend einzuleiten. Gegenseitiges Süßmäulchen stopfen mit den Leckerbissen fördert die Stimmung, und die Schokolade verfehlt ihre Wirkung ebenfalls nicht.

Übrigens sind es nicht nur die Formen der süßen Früchtchen, sondern auch deren natürliche Inhaltsstoffe, die aphrodisierend wirken. So tragen Bananen zur Bildung der Geschlechtshormone bei, Erdbeeren, Weintrauben und auch Granatäpfel sollen durchblutungsfördernde Inhaltsstoffe haben, die derzeit wissenschaftlich untersucht werden.

Artischocken für die Dame und Sellerie für den Herrn: Bei Gerichten mit diesen Zutaten gibt es nach dem Dinner kein Halten mehr. Teurer und mindestens so wirkungsvoll zeigen sich Krustentiere wie die berühmten Austern, Kaviar und echte Trüffel.

Aphrodisierende Gewürze

Die Welt der Gewürze ist ein einziger Lustgarten! Die Verwendung von Ingwer und Basilikum, Chili und Rosmarin sowie alle Pfeffersorten regen die Durchblutung an. Die Aromen kitzeln die Nase und machen Lust. Eine herrliche Kombination sind scharfe und aromatische Gewürze und Obst. Basilikum und Erdbeeren passen hervorragend zusammen.

Chili und Pfeffer machen aus einfachen Zitrusfrüchten wahre Zauberkünstler in Sachen Erotik. Ein cremiges Sahnehäubchen auf den gewürzten Obststücken setzt einem erotischen Dessert buchstäblich die Krone auf. Auch Experimente mit Zimt, echte Vanille und Safran können zum Erfolg führen.

Das erotische Buffet

Erotisches Buffet mit dem Partner oder der Partnerin
Was ist ein erotisches Buffet?

Ein erotisches Buffet kann man auf zweierlei Arten gestalten: indem die Speisen nach anatomischen Vorbildern angerichtet und präsentiert werden oder indem man den eigenen Körper als Unterlage benutzt.

Spargel kann zusammen mit Erdbeeren angerichtet werden. Gürkchen passen perfekt zusammen mit hart gekochten Eiern. Alle Lebensmittel, die eine deutlich männliche oder weibliche Form aufgreifen, eignen sich für solch ein Buffet.

Auf direkte Tuchfühlung geht es, wenn man den eigenen oder den Körper der Partnerin mit köstlichen Naschereien verzieren darf. Brotaufstriche und Schokoladencremes, Sahne und Champagner oder andere Getränke mit Kohlensäure, Früchte und Gemüse werden an den erogenen Zonen verteilt, nur um sie im Anschluss wieder genüsslich mit Zunge und Lippen zu verspeisen. Kalte und warme Lebensmittel im Wechsel jagen Schauer der Lust über den Körper. Wer das eine oder andere Gemüse als Dildo verwenden möchte, sollte Kondome bereithalten. Ein Laken aus Latex verhindert das Verschmutzen der Bettwäsche und ist außerdem wunderbar glitschig und abwischbar.

Bei allem sollte man auf die Vorlieben des Partners eingehen. Wer keine Erdbeeren mag, wird auch mit Schokoladen-Erbeeren keine erotische Stimmung bekommen. Am besten findet man bereits vor dem Einkaufen für das erotische Menü heraus, was die Lieblingsspeisen des Partners sind. Mit ein bisschen Fantasie und Kreativität steht dann einem erotischen Essen nichts mehr im Weg.

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