Schwangerschaft & Geburt

Bin ich schwanger? Anzeichen für eine Schwangerschaft

Pille vergessen oder zu spät genommen? Oder einfach der lange Wunsch? Die meisten Frauen registrieren im Unterbewusstsein sehr schnell, dass sich ihr Körper verändert und ein neues Leben in Ihnen heranwächst.

Symptome für eine Schwangerschaft
Ein Schwangerschaftstest schafft Klarheit

Es treten typische Schwangerschaftsanzeichen auf! Frauen die sich ein Kind wünschen bekommen die typischen Anzeichen noch schneller mit, als Frauen die unerwartet schwanger werden. Frauen mit einem Kinderwunsch achten mehr auf Ihren Körper und horchen öfters in sich rein.

Einige Anzeichen können wirklich darauf hindeuten, dass man schwanger ist, auch wenn diese Anzeichen keine 100 prozentige Sicherheit geben. Im Folgenden listen wir die typischen Schwangerschaftsanzeichen auf.

  • Ausbleiben der Regelblutung
  • Eine Einnistungsblutung
  • Ungewohnte Müdigkeit
  • Heißhunger aus heiterem Himmel
  • Morgenübelkeit
  • Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme
  • Geruchsempfindlichkeit
  • Häufiger Harndrang
  • Empfindliche Brüste
  • Morgens eine erhöhte Temperatur

Es gibt zusätzlich noch Anzeichen die nur einige Frauen aufweisen, wie beispielsweise

  • Gereiztheit
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Wassereinlagerungen

Diese Anzeichen könnten eine Schwangerschaft vermuten lassen.

Bin ich Schwanger? Diese Anzeichen sprechen dafür!

Bin ich Schwanger? Diese Frage stellen sich viele Frauen mit einer gewissen Hoffnung, dass die Antwort „ja“ lautet. Manche Frauen bekommen bei dem Gedanken Schweißausbrüche, weil eine Schwangerschaft jetzt so gar nicht ins Bild passt.

Eine ganz klare und sichere Antwort, bekommt man nur durch einen Schwangerschaftstest, aber auch einige Schwangerschaftsanzeichen können schon weit vor dem Test Klarheit bringen und auf eine Schwangerschaft hinweisen. Die meisten Frauen werden die ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft erst einige Tage nach der Befruchtung bemerken.

Andere wiederum bemerken erst etwas nach dem die Menstruation ausgeblieben ist. Dabei beginnt der Körper sich schon viel ehr zu verändern, wir müssen bloß darauf achten. Die Anzeichen für eine eventuelle Schwangerschaft sind sehr eindeutig. Es gibt sowohl innere Anzeichen als auch äußere.
Die inneren Anzeichen für eine Schwangerschaft sind geprägt durch Heißhunger, Unterleibsschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Geruchsempfindlichkeit und einer erhöhten Temperatur.

Bei den äußeren Anzeichen handelt es sich vor allem um Anzeichen, die man direkt am Körper beobachten kann, wie beispielsweise verfärbte Brustwarzen, geschwollene Brüste und eine Einnistungsblutung. Diese wird oft von vielen Frauen missverstanden und mit einer Menstruationsblutung verwechselt.
Die genannten Anzeichen sind natürlich keine 100 prozentige Sicherheit für eine Schwangerschaft, aber die Wahrscheinlichkeit besteht. Ein ganz eindeutiges Signal schickt unser Körper erst, wenn die Menstruationsblutung ausbleibt. Dann ist der Gang zum Frauenarzt angebracht, um dort einen genauen Schwangerschaftstest machen zu lassen und vielleicht kann man sich danach über ein neues Leben freuen.

Wann treten die ersten Schwangerschaftssymptome auf?

Die ersten Schwangerschaftsanzeichen, wie Übelkeit, Schwindelgefühl, Müdigkeit und ein Ausfluss können sich bereits vor dem Ausbleiben der Menstruation zeigen. Manche Frauen klagen auch über Sodbrennen oder Bauchschmerzen bis hin zu Unterleibskrämpfen. Diese Anzeichen müssen nicht zwangsläufig auf eine beginnende Schwangerschaft hinweisen.
Wird die Eizelle einer Frau nach dem Eisprung befruchtet, kommt es zwangsläufig nicht gleich zu den ersten Schwangerschaftsanzeichen. Zu diesem Zeitpunkt bemerkt der Körper noch keinerlei Veränderungen.

Erst wenn der Embryo sich in die Gebärmutter eingenistet hat, das geschieht ungefähr sechs Tage nach der Befruchtung, kann es dazukommen, dass die werdende Mutter eine Veränderung an sich bemerkt. Jedoch achten viele Frauen nicht auf diese Anzeichen, da es nicht immer leicht ist diese richtig zu deuten. Vor allem wenn die Schwangerschaft sich durch Unterleibsschmerzen, Stimmungsschwankungen und einem Spannungsgefühl in der Brust bemerkbar macht. In dieser Zeit gehen viele Frauen davon aus, dass es sich um menstruationsbedingte Begleiterscheinungen handelt. Erst wenn diese erwartete Menstruation nicht einsetzt, wird vielen werdenden Müttern klar, dass sie schwanger sind. Frauenärzte raten jedoch dazu, nicht zu viel in die ersten Anzeichen rein zu interpretieren, sondern nach dem Ausbleiben der Menstruation einen Arzt aufzusuchen.

Wie lange die Schwangerschaftsanzeichen vorhanden sind, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Manche Frauen haben die typischen Anzeichen wie Übelkeit, Schwindelgefühl und Kopfschmerzen die ganze Schwangerschaft hindurch. Andere Frauen wiederum haben diese Anzeichen nur kurze Zeit.

Schwangerschaftsanzeichen Schwindel und was man dagegen tun kann

Während der Schwangerschaft und vor allem am Anfang einer Schwangerschaft durchlebt unser Körper eine wahre Achterbahnfahrt. Die Hormone spielen verrückt und unser Körper bereitet sich auf den Embryo vor. Ein Anzeichen für diese Veränderung und eine Schwangerschaft ist bei vielen Frauen das Kreislaufproblem. Dieses äußert sich vor allem durch ein Schwindelgefühl.

Laut Ärzten ist ein Schwindelgefühl ein sehr deutliches Anzeichen für eine Schwangerschaft. Das Schwindelgefühl tritt meistens in den ersten Wochen der Frühschwangerschaft auf. Der Körper muss sich in dieser Zeit erst auf die Veränderungen einstellen und leistet in dieser Zeit Schwerstarbeit. Oft tritt dieses Schwindelgefühl in Kombination mit der Morgenübelkeit auf. Unser Körper ist in dieser Zeit damit beschäftigt, den Stoffwechsel und die Durchblutung auf die Schwangerschaft anzupassen.

Dadurch kann es dazu kommen das der Blutdruck sinkt und einem schwindelig wird. Auch zu schnelles Aufstehen oder ein zu niedriger Blutzuckerspiegel können dieses Schwangerschaftsanzeichen hervorrufen.

In der ersten Zeit kann vielen werdenden Müttern das Schwindelgefühl Angst machen. Ein Schwindelanfall ist aber in den meisten Fällen ungefährlich. In den wenigsten Fällen führt ein Schwindelanfall zu einer Ohnmacht. Sollten Sie jedoch bemerken, dass ihr Kreislauf droht zusammenzubrechen, sollten Sie sich schleunigste eine sitzende oder liegende Position suchen, um den Kreislauf zu stabilisieren.

Das Schwindelgefühl kann man leider am Anfang einer Schwangerschaft nicht verhindern, deswegen raten viele Hebammen und Ärzte dazu dem Körper die nötige Zeit zu geben, um den Stoffwechsel und die Durchblutung umzustellen. Man kann den eigenen Körper aber bei dieser Umstellung unterstützen. Ganz konkret bedeutet das, dass man nur langsam aus einer liegenden oder sitzenden Position aufstehen soll, damit das Gehirn genug mit Blut versorgt werden kann. Zudem sollte man seinen Stoffwechsel durch genügend Flüssigkeitsaufnahme ankurbeln.

Bei starken Problemen mit dem Kreislauf sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen.

Hausmittel und Tipps gegen die (Morgen) Übelkeit

Ein sehr bekanntes und auch sehr lästiges Anzeichen für eine Schwangerschaft ist die Morgenübelkeit. Diese tritt vermehrt in der Frühschwangerschaft, also zwischen der 6. Und der 12. Schwangerschaftswoche auf. Wissenschaftler haben herausgefunden das an der Morgenübelkeit das Hormon HCG (Human Choriongonadotropin) schuld ist.

Dieses wird in der ersten Zeit vermehrt vom Körper produziert. Zusätzlich wird die Übelkeit durch einen erhöhten Östrogengehalt und die Geruchsempfindlichkeit hervorgerufen. Die Morgenübelkeit tritt aber nicht nur am Morgen auf, wie der Name vermuten lässt, sondern kann auch am Nachmittag oder den ganzen Tag über vorhanden sein. Normalerweise verschwindet die Übelkeit nach dem dritten Monat, nachdem der Körper aufgehört hat, das Hormon HCG zu produzieren. Es gibt aber wenige Frauen, die ihre ganze Schwangerschaft über mit diesem Schwangerschaftsanzeichen zu kämpfen haben.

Die Übelkeit in den ersten drei Monaten kann sehr unangenehm sein, trotzdem ist sie nicht schädlich für das Kind, solange die werdende Mutter genug Flüssigkeit und Nahrung zu sich nimmt. Sollten Sie jedoch feststellen, dass Sie keinerlei Nahrung oder Flüssigkeiten bei sich behalten können, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

Wer nun mit einer starken Übelkeit zu kämpfen hat, kann diese durch einige Hausmittel lindern.

Diese Tipps können Ihnen helfen die Übelkeit so gut es geht zu überstehen.

  • Vor dem Aufstehen sollten Sie sofort etwas sehr einfaches, wie eine Scheibe Knäckebrot oder Zwieback zu sich nehmen. Das Ganze können Sie im Bett knabbern, ungefähr 20 Minuten später können Sie aufstehen.
  • Versuchen Sie den restlichen Tag über, immer wieder sehr kleine Mahlzeiten zu essen. So wird der Magen nicht überfordert und Sie umgehen die Übelkeit und das eventuelle Erbrechen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser oder Tee.
  • Versuchen Sie ihren Tag stressfrei zu gestalten, denn durch Stress kann die Übelkeit schlimmer werden.

Versuchen Sie dieser Tipps und Hausmittelchen und schauen Sie selbst welches Ihnen am besten hilft. Denken Sie immer daran, es gibt viele Schwangere, die mit Ihnen leiden.

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