Löwenmaul

Löwenmaul – Antirrhinum majus L.

Allgemeines: Das Braunwurzgewächs (Scrophulariaceae) stammt aus Südeuropa und dem Mittelmeergebiet.

Antirrhinum majus
Löwenmaul

Die in der Heimat als Staude wachsende Pflanze wird hier meist einjährig kultiviert. In sehr milden Wintern kann sie allerdings auch die Fröste überstehen. Das Löwenmaul erreicht je nach Kultursorte eine Höhe von 20 bis 80 cm.

Seine Blätter sind länglich-lanzettlich bis linealisch und die Blüten stehen an kurzen Stielen in einer nach allen Seiten gerichteten Traube. Von der seit dem 16. Jahrhundert kultivierten Art gibt es heute viele Kultursorten mit fast allen Farbtönen.

So unterscheidet man hohe Sorten (maximum), die 80 cm hoch werden und von denen manche spät blühen, halbhohe Sorten (nanum maximum), die 50 cm hoch werden und Zwergsorten (pumilum) die nur 15 bis 20 cm Höhe erreichen. Bei den halbhohen Sorten gibt es auch hyazinthenblütige (hyacinthiflorum) mit sehr dichten Blütentrauben.

Blütezeit: Juni bis September

Kulturansprüche: Das Löwenmaul wird auf humosem Gartenboden an einem sonnigen oder halbschattigen Platz als Sommerblume verwendet. Die hohen Sorten kultiviert man meist beetweise als Schnittblumen, die halbhohen und vor allem die Zwergsorten dienen für bunte Sommerblumenbeete, wobei oft bunte Mischungen zusammengepflanzt werden.

Zwergsorten können auch in Balkonkästen Verwendung finden. Die Schnittblumen halten sich bis zu 1 Woche in der Vase.

Es wird im März in Kästen oder Töpfe ausgesät, pikiert und in kleine Töpfe eingepflanzt. Ab Anfang Mai kommt das Löwenmaul im Abstand von 20 bis 30 cm ins Freiland. Die Pflanzen vertragen einige Grade Frost, sind aber sehr rostanfällig.

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