Weihnachtslied Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

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Der Text des Weihnachtslieds Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen stammt von Hermann Kletke aus dem 19. Jahrhundert.

Text Weihnachtslied Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

 

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch er: „Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!“

Die Kinder steh’n mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz.
O fröhlich, seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh’n;
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten
und wenden wieder sich und geh’n.

„Gesegnet seid ihr alten Leute,
gesegnet sei du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.

Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.“

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen;
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.

Melodie vom Weihnachslied Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

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